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Suizid-Berichterstattung im 19. Jahrhundert

Reporting on Suicide in the Nineteenth Century

Florian Arendt (ORCID: 0000-0003-1107-8682)
  • Grant-DOI 10.55776/P32447
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status laufend
  • Projektbeginn 01.03.2020
  • Projektende 31.08.2026
  • Bewilligungssumme 239.610 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Medien- und Kommunikationswissenschaften (100%)

Keywords

    Werther effect, Content Analysis, Responsible Reporting On Suicide, Press, Nineteenth Century, Suicide

Abstract

Im 19. Jahrhundert stiegen in vielen Ländern die Suizidraten dramatisch an. Dies trifft auch auf die geografische Region des heutigen Österreichs zu. Vor allem im Laufe der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verstarben damals immer mehr Menschen an Suizid. Suizid wurde damals zum Massenphänomen. Wichtig für dieses Projekt ist, dass in der wissenschaftlichen Literatur wiederholt die Vermutung geäußert wurde, die Presse könnte zu diesem Anstieg beigetragen haben. Es ist jedoch äußerst schwierig diese Vermutung zu testen. Es gibt allerdings bereits erste Evidenz aus einer Vorstudie. Diese zeigte einen Zusammenhang zwischen der Quantität der Suizid-Berichterstattung und dem Verlauf der Suizidraten: Je häufiger die Presse über Suizid in einem Jahr berichtete, desto höher zeigte sich die Suizidrate in diesem Jahr. Obwohl ein derartiger statistischer Zusammenhang mit der Annahme von Presse-Effekten konsistent istein Phänomen, welches in der Forschung als Werther Effekt bezeichnet wird, fehlt bislang belastbare Evidenz. Aufbauend auf dieser Vorarbeit hat das vorliegende Projekt daher zwei Ziele: Erstens, das Projekt wird die erste groß angelegte Inhaltsanalyse der Suizid-Berichterstattung von österreichischen Tageszeitungen des neunzehnten Jahrhunderts durchführen: Wie hat die Presse über Suizid berichtet und hat sich die Suizid-Berichterstattung über die Zeit verändert? Die geplante Studie wird dadurch weltweit die erste ihresgleichen sein, welche unser historisches Wissen über die Suizid-Berichterstattung maßgeblich erweitern wird. Zweitens, das Projekt hat das Ziel, eine exaktere Analyse betreffend der Frage nach Presse-Effekten auf die Suizidrate zu ermöglichen. Die breite Datenbasis ermöglicht robustere Tests, welche verlässlichere Aussagen betreffend möglicher Werther-Effekte ermöglichen werden. Als interdisziplinäres Projekt, angesiedelt zwischen der Kommunikationswissenschaft und der Medizin/Public Health, wird eine quantitative Inhaltsanalyse der Suizidberichterstattung zwischen 1819 (ab diesem Jahr sind Suizidstatistiken verfügbar) und 1899 durchgeführt werden. Bisherige Forschung zum Werther Effekt und dem Konzept der verantwortungsvollen Suizid-Berichterstattung wird die Inhaltsanalyse theoretisch fundieren. Es wird vermutet, dass die Qualität der Suizid-Berichterstattung gering war und dass die Presse verstärkt auf eine sensationsträchtige Berichterstattung setzte. Im Speziellen wird vermutet, dass sich die Quantität der unverantwortlichen Berichterstattung unmittelbar vor dem Anstieg der Suizidrate erhöhte. Im Projekt werden betreffend dieser Fragen auch Zeitreihenanalysen angewendet, um mögliche langfristige Werther-Effekte identifizieren zu können. Das Projekt zielt dabei auf Innovationen hinsichtlich unseres historischen Verständnisses der Suizid-Berichterstattung ab. Zusätzlich wird versucht, zur gegenwärtigen Debatte über eine verantwortungsvolle Suizid- Berichterstattung (und den damit verbundenen Medien-Richtlinien, etwa der Weltgesundheitsorganisation) beizutragen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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