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Thun´sche Universitätsreform und galizische Romanistik

University Reform 1850 & Scholarship on Roman Law in Galicia

Thomas Simon (ORCID: 0000-0002-3216-7919)
  • Grant-DOI 10.55776/P32475
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2020
  • Projektende 31.12.2024
  • Bewilligungssumme 294.231 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Rechtswissenschaften (100%)

Keywords

    Austrian University Reform of Minister Thun-Hohens, Scholarship on Roman Law, Austrian Pandectism, Higher Education 19. c. in Galicia, Galicia

Abstract Endbericht

Vor dem Hintergrund der europäischen Vision einer integrierten Gemeinschaft unterschiedlicher Staaten und Nationen, bei der es darum geht, unter weitgehender Beibehaltung der nationalen, kulturellen und regionalen Unterschiede ein gemeinsames Rechtssystem aufzubauen und sodann dauerhaft fortzuentwickeln, stellt sich die Frage, inwieweit sich in der Geschichte einzelner europäischer Länder instruktive Beispiele für diesen Vorgang finden lassen. Gerade aus österreichischer Perspektive liegt es nahe, hierbei das Beispiel der Habsburgischen Vielvölkermonarchie in der zweiten Hälfte des 19. und im beginnenden 20. Jh. ins Spiel zu bringen. Im Mittelpunkt des geplanten Forschungsprojekts steht demgemäß die Frage, wie damals die Pflege eines gemeinsamen Rechtssystems bewerkstelligt wurde. Im Fokus steht somit die rechtswissenschaftliche Durchdringung, Reflektion und Weiterentwicklung einer Rechtsordnung, der eine Vielzahl von Völkern und ethnischen Gruppen unterworfen war. Vor allem soll dabei auch die Pflege einer gemeinsamen Lehre und Doktrin beobachtet werden: Wie wurde damals der gemeinsame Rechtsraum, in dem die verschiedenen Länder und Völker der Habsburgermonarchie zusammengeschlossen waren, wissenschaftlich reflektiert? Dies soll exemplarisch anhand des Kronlandes Galizien untersucht werden: Wie wurde in diesem polnischen Teil des damaligen österreichischen Staates das scheinbar so spezifisch deutsche Phänomen der Pandektistik, wie sie sich unter den führenden deutschen Romanisten der ersten Hälfte des 19. Jh. entwickelt hatte, wahrgenommen und diskutiert? Wesentlich ist, dass der rechtswissenschaftliche Diskurs in Galizien damals schon weitgehend auf Polnisch geführt wurde; und das galt selbstverständlich auch für die galizische Romanistik an den Universitäten Krakau und Lemberg. Denn im Zuge der innenpolitischen Umgestaltungen Österreich-Cisleithaniens etwa seit dem Beginn der 1870er-Jahre hatte im Kronland Galizien eine weitgehende Polonisierung nahezu aller Lebensbereiche stattgefunden. Demensprechend diskutierte man im Kronland Galizien die rechtswissenschaftlichen Fragenstellungen und Probleme auch in der akademischen Debatte spätestens ab dem Jahr 1871 auf Polnisch. Nun war aber der Gegenstand der einschlägigen akademischen Diskussion geradezu par excellence ein solcher der deutschen Gemeinrechtswissenschaft, also der deutschen Pandektenwissenschaft des 19. Jahrhunderts. Dementsprechend soll im Rahmen des hier anvisierten Forschungsprojekts der Versuch unternommen werden, den das Gemeine Recht bzw. die Gemeinrechtswissenschaft betreffenden Rechtsdiskurs in polnischer Sprache zunächst zu rekonstruieren, um sodann die maßgeblichen Differenzen und Gemeinsamkeiten mit dem Hauptstrom des pandektistischen Rechtsdiskurses in Deutschland zu identifizieren und darzulegen. Dieser Diskurs steht in enger Verbindung mit der sog. Thun- Hohensteinischen Universitätsreform, durch die auch die rechtswissenschaftliche Studienordnung an den österreichischen Universitäten einer tiefgreifenden Umstrukturierung unterzogen wurde. Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt bei der Frage der Umsetzung dieser Reform in Galizien. Dies soll einmal aus der Perspektive der Wiener Zentrale, also vor allem des Kultusministeriums erfolgen, zum anderen soll aber auch der Widerhall der Wiener Reformdiskussionen in einem slawischen Kronland, eben Galizien, dargestellt werden. Wie werden diese Diskussionen in der slawischen Provinz rezipiert und verarbeitet?

Thunsche Universitätsreform 1850 und die galizische Romanistik Im Mittelpunkt dieses Forschungsprojekts stand die Lehre des Römischen Rechts im Kronland Galizien nach dem Jahre 1848. Am Beispiel des Römischen Rechts und seiner universitären Vermittlung im Kronland Galizien nach dem Jahre 1848 wird untersucht, wie die Thun-Hohensteinische Reform der juristischen Studienordnung im Kaiserreich Österreich umgesetzt wurde. Dies erfolgt einmal aus der Perspektive der "Wiener Zentrale", also vor allem des Kultusministeriums, zum anderen wird aber auch der Widerhall der Wiener Reformdiskussionen in einem slawischen Kronland, eben Galizien, untersucht. Dabei wurde insbesondere die Frage nachgegangen, wie diese Diskussionen in der slawischen "Provinz" tatsächlich rezipiert und verarbeitet wurden. Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts lag bei der Frage, wie in diesem polnischen Teil des damaligen österreichischen Staates das scheinbar so spezifisch deutsche Phänomen der Pandektistik wahrgenommen und diskutiert wurde. Wesentlich ist, dass dieser rechtswissenschaftliche Diskurs in Galizien damals schon weitgehend auf Polnisch geführt wurde. Denn im Zuge der innenpolitischen Umgestaltungen Österreich-Cisleithaniens seit dem Beginn der 1870er-Jahre hatte im Kronland Galizien eine weitgehende Polonisierung nahezu aller Lebensbereiche stattgefunden. Dementsprechend wurde im Rahmen des vorliegenden Projekts der Versuch unternommen, den romanistischen Rechtsdiskurs in polnischer Sprache zunächst zu rekonstruieren, um sodann die maßgeblichen Differenzen und Gemeinsamkeiten mit dem Hauptstrom des pandektistischen Rechtsdiskurses in Deutschland zu identifizieren und darzulegen. Die sich aus dem Projekt ergebenden Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: a) In der Zeit nach dem Jahre 1848 nahm die Bedeutung des Römischen Rechts als Unterrichtfach auch an den beiden galizischen Universitäten Lemberg und Krakau in signifikanter Weise zu. Die Entwicklung der Galizischen Romanistik lässt sich daher als erfolgreiche Verwirklichung zentraler Grundsätze der Thun-Hohensteinschen Reformideen betrachten. b) Die Galizische Romanistik nach 1848 trat in einem deutsch-sprachigen und polnischsprachigen Part in Erscheinung. Eine spezifische Eigenart der galizischen Romanistik lässt sich vor allem bei den polnischsprachigen Autoren ausmachen. c) Als prägend für die Entwicklung der Galizischen Romanistik erwies sich der seit Anfang der 1860er Jahren einsetzende vollständigen Polonisierung des gesamten Universitätsbetriebes. Dies korrespondierte mit den damaligen innenpolitischen Entwicklungen in der Monarchie, entsprach aber auch dem in der neueren wissenschaftshistorischen Forschung diskutierten Phänomen einer Internationalisierung der Wissenschaft bei gleichzeitiger Nationalisierung der Lehre innerhalb der k.u.k. Monarchie. Gerade die Entwicklung der galizischen Romanistik nach 1848 stellt ein aussagekräftiges Beispiel dar für die Schlüssigkeit der in der neueren wissenschaftsgeschichtlichen Forschung entwickelte These, dass die Wissenschaft innerhalb der Österreichischen Monarchie in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. von zwei miteinander verbundenen, aber in gewisser Weise gegenläufige Tendenzen bestimmt war. Auf der einen Seite ist die Tendenz auch der polnischsprachigen Wissenschaftler in Galizien zu beobachten, sich zunehmend in einen internationalen rechtswissenschaftlichen Diskurs einzuschalten, andererseits kommt es in sprachlicher Hinsicht zu einer unübersehbaren Nationalisierung der Lehre.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 6 Publikationen
Publikationen
  • 2023
    Titel "Windscheid steht Paulus in nichts nach, und ist dabei für uns viel mehr wert als jener". Zu Stanislaw Wrblewski`s Umgang mit der Pandektistik
    Typ Journal Article
    Autor Bodura E.C.
    Journal Tijdschrift voor Rechtsgeschiedenis
    Seiten 233-270
  • 2022
    Titel Friedrich Zolls Konzeption des universitären Unterrichts im Römischen Recht. Ein galizischer Beitrag in der Diskussion für und oder gegen die Pandektenvorlesungen an den österreichischen Universitäten
    Typ Journal Article
    Autor Bodura E.C.
    Journal Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs (BRGÖ)
    Seiten 19-43
  • 2023
    Titel ‘Windscheid steht Paulus in nichts nach, und ist dabei für uns viel mehr wert als jener’
    DOI 10.1163/15718190-2023xx09
    Typ Journal Article
    Autor Bodura E
    Journal Tijdschrift voor Rechtsgeschiedenis / Revue d'Histoire du Droit / The Legal History Review
    Seiten 233-270
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Der lange Weg zum nationalsprachlichen Unterricht des Römischen Rechts: Der Fall Galizien im 19. Jahrhundert. Eine Skizze aus der österreichischen Wissenschaftsgeschichte
    Typ Journal Article
    Autor Bodura E.C.
    Journal Pázmány Law Review
    Seiten 75-86
  • 2020
    Titel Pandektenlehrbücher auf Polnisch oder polnische Pandektenlehrbücher? Anmerkungen zu zwei Hauptwerken der galizischen Pandektistik im 19. Jahrhundert
    Typ Journal Article
    Autor Bodura E.C.
    Journal Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs (BRGÖ)
    Seiten 278-285
  • 2021
    Titel Das "antipandektistische Manifest" von Lenahrd Pietak - Zur nichtpandektistischen Strömung der galizischen Romanistik in der zweiten Hälfte des XIX. Jh.
    Typ Journal Article
    Autor Bodura E.C.
    Journal Pázmány Law Review
    Seiten 95-121

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