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Die illuminierten Handschriften des hohen Mittelalters

Illuminated Manuscripts from the High Middle Ages

Michael Viktor Schwarz (ORCID: 0000-0001-5795-7821)
  • Grant-DOI 10.55776/P32550
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2020
  • Projektende 28.02.2026
  • Bewilligungssumme 589.218 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (100%)

Keywords

    Medieval Art, Illuminated manuscripts, 12th Century

Abstract

Das 12. Jahrhundert ist die Epoche der Spaltleisteninitiale: Annähernd zeitgleich hat sie sich als dominierende Ausstattungsform für Bücher im gesamten lateinischen Europa durchgesetzt - man findet sie ebenso in Handschriften aus Portugal und Polen wie aus Schweden und Italien. Die überraschende Uniformität der spezifischen Grundform - gespaltene, durch Scharniere zusammengehaltene Buchstabenschäfte, aus denen knollen- oder palmettenbesetzte Rankenarme wachsen - machen sie zum markanten, überregional verständlichen Kennzeichen der Romanik, das in dieser Form nur durch intensive, persönliche Kontakte entstanden sein kann. Die Spaltleisteninitiale ist Merkmal einer hochstehenden Buchkultur, die von positivem Austausch, Vermittlung und Ausbildung zeugt, und von geistiger Erneuerung im damals vorgegebenen Rahmen. Getragen wurde die hochmittelalterliche Buchkultur in erster Linie von den Klöstern, die infolge von Reformen einen Aufschwung erlebten und durch Tochtergründungen nicht nur den christlichen Glauben, sondern auch ihre intellektuelle Kultur verbreiteten und verankerten. Es gehört zum Allgemeinwissen, dass sie die dafür notwendige Versorgung mit Kopien relevanter Texte selbst leisteten, idealerweise arbeitsteilig organisiert im klösterlichen Skriptorium. Doch nimmt man ein einzelnes Werk aus dieser Zeit in die Hand, ist durchaus nicht sicher, wann, wo und für wen es angefertigt wurde: Bücher wurden nicht nur geschaffen, um Informationen dauerhaft zu sichern, sondern auch, um Inhalte zu transportieren, und Entstehungszeit oder -ort sind nur ausnahmsweise vermerkt worden. Wenn die Bücher eine Ausstattung zumindest mit Zierinitialen erhalten haben - was verhältnismäßig häufig der Fall war - lassen sie sich jedoch mit kunsthistorischen Methoden ihrem historischen Entstehungsumfeld zuordnen und damit als Leistung einer bestimmten Region oder Produkt bestimmter historisch-kultureller Gegebenheiten würdigen. Dies erfordert allerdings erheblichen Forschungsaufwand, denn die beeindruckende Uniformität erschwert zugleich die Charakterisierung von lokalen Besonderheiten und Entwicklungstendenzen. Hinzukommt, dass Klöster auch über Ordensgrenzen hinweg bei der Buchherstellung zusammengearbeitet zu haben scheinen, dass also der Transfer nicht nur von Mutter- zu Tochterkloster oder von Benediktinerabtei zu Benediktinerabtei erfolgte, sondern auch zwischen einzelnen Häusern, für deren Kontakte diese Buchausstattungen häufig die einzigen erhaltenen Belege darstellen. Ziel des Projektes ist es deshalb einerseits, für einen definierten, repräsentativen Bestand dekorierter Handschriften - den der Universitätsbibliothek Graz - entsprechende Einordnungen vorzunehmen und damit Fixpunkte für weitere Zuordnungen zu schaffen. Zum anderen sollen, von dieser Handschriftengruppe ausgehend, die Funktionsweisen des Beziehungsgeflechtes untersucht werden, in dem Bücher im 12. Jahrhundert entstanden sind. Österreich mit seinen zahlreichen, vergleichsweise gut erhaltenen mittelalterlichen Klosterbibliotheken bietet hierfür die bestmöglichen Voraussetzungen, und es sind grundlegende Erkenntnisse zu erwarten, die in exemplarischer Form Auskunft über die hochmittelalterliche Buchproduktion in Europa - und damit über die materielle Seite des Wissenstransfers - geben.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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