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Apostolo Zeno: Die kritische Ausgabe der Poesie sacre

Apostolo Zeno: A critical edition of the Poesie sacre

Alfred Noe (ORCID: 0000-0002-5987-8710)
  • Grant-DOI 10.55776/P32667
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 09.01.2020
  • Projektende 08.01.2022
  • Bewilligungssumme 142.107 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (20%); Kunstwissenschaften (30%); Sprach- und Literaturwissenschaften (50%)

Keywords

    Libretto, Apostolo Zeno, Spiritual Music, Habsburg Monarchy, Baroque Oratorio, Italian Literature

Abstract Endbericht

Unter den gesellschaftspolitischen Bedingungen der katholischen Gegenreformation entstehen um die Mitte des 17. Jahrhunderts am Wiener Kaiserhof spezifische Formen des Kulturschaffens, in welchen sich die so genannte Pietas austriaca manifestiert. Dazu zählen neben besonderen Formen der religiösen Praktiken auch die von Kaiserin Eleonora Gonzaga II. aus Mantua nach Österreich gebrachten musikdramatischen Gattungen, die als Sacre rappresentazioni, insbesondere während der Karwoche vor dem Heiligen Grab (Sepolcri), eine eigenständige Entwicklung nehmen und in der Folge auf die umliegenden Länder und auch auf Italien selbst ausstrahlen. Diese beinahe ausschließlich auf italienischen Texten basierenden Werke von der Mitte des 17. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts standen lange Zeit im Schatten der wesentlich attraktiver erscheinenden profanen Musikdramatik, besonders der großen Hofoper, so dass ihre Erforschung äußerst lückenhaft erscheint. Sie spielen aber durch die vielfältigen Beispiele ihrer Rezeption in Europa und ihrer Einflüsse auf wesentlich bekanntere Libretti der Kompositionen von G. F. Händel z.B. eine geistesgeschichtlich wichtige Rolle. Erst in letzter Zeit hat sich in der Forschungsliteratur ein umfassenderes Bild von der Bedeutung dieser Texte ergeben, deren Inhalt nicht nur in seiner theologischen Dimension, sondern auch in den tagespolitischen Bezügen bisher unterschätzt wurde. Allerdings stellt sich bei allen Vorhaben auf diesem Gebiet immer wieder heraus, dass die Textbasis noch immer in ihrer Anzahl unvollständig und in ihrer Qualität mangelhaft ist, so dass erst eine textkritische Bearbeitung der Werke und ihre wissenschaftliche Edition eine wirkliche Grundlage für weitere Analysen liefern können. Neben Nicolò Minato, der in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Gattung in Wien zu einem ersten Höhepunkt führt, und Pietro Metastasio, dessen Oratorien in ihrem spezifischen Gedankengut der frühkatholischen Aufklärung die letzte Blütezeit darstellen, gehört Apostolo Zeno mit seinen insgesamt 17 für den Kaiserhof verfassten und dort vorwiegend in den Vertonungen von Antonio Caldara aufgeführten Oratorien zu den bedeutendsten Verfassern in diesem Bereich der italienischen Librettistik. Diese von einer faszinierenden Intertextualität mit Passagen aus Altem und Neuem Testament geprägten Texte sind durch ihre zahlreichen und signifikanten Verweise auf kulturelle und religiöse Wertvorstellungen bisher weitgehend vernachlässigte Zeugnisse von der Mentalität dieser Zeit in Österreich bzw. am Wiener Hof. Ihre editorische Erschließung verspricht daher weitere Sichtweisen nicht nur auf die Entwicklung der geistlichen Libretti im italienischen Original und in ihren Übertragungen bzw. Nachahmungen in deutschen Versionen, sondern auch Erkenntnisse über die kulturellen Aspekte und insbesondere philosophischen Positionen, die darin zum Ausdruck kommen.

Unter den gesellschaftspolitischen Bedingungen der katholischen Gegenreformation entstehen um die Mitte des 17. Jahrhunderts am Wiener Kaiserhof spezifische Formen des Kulturschaffens, in welchen sich die so genannte Pietas austriaca manifestiert. Dazu zählen neben besonderen Formen der religiösen Praktiken auch die von Kaiserin Eleonora Gonzaga II. aus Mantua nach Österreich gebrachten musikdramatischen Gattungen, die als Sacre rappresentazioni, insbesondere während der Karwoche vor dem Heiligen Grab (Sepolcri), eine eigenständige Entwicklung nehmen und in der Folge auf die umliegenden Länder und auch auf Italien selbst ausstrahlen. Diese beinahe ausschließlich auf italienischen Texten basierenden Werke von der Mitte des 17. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts standen lange Zeit im Schatten der wesentlich attraktiver erscheinenden profanen Musikdramatik, besonders der großen Hofoper, so dass ihre Erforschung äußerst lückenhaft erscheint. Sie spielen aber durch die vielfältigen Beispiele ihrer Rezeption in Europa und ihrer Einflüsse auf wesentlich bekanntere Libretti der Kompositionen von G. F. Händel z.B. eine geistesgeschichtlich wichtige Rolle. Erst in letzter Zeit hat sich in der Forschungsliteratur ein umfassenderes Bild von der Bedeutung dieser Texte ergeben, deren Inhalt nicht nur in seiner theologischen Dimension, sondern auch in den tagespolitischen Bezügen bisher unterschätzt wurde. Allerdings stellt sich bei allen Vorhaben auf diesem Gebiet immer wieder heraus, dass die Textbasis noch immer in ihrer Anzahl unvollständig und in ihrer Qualität mangelhaft ist, so dass erst eine textkritische Bearbeitung der Werke und ihre wissenschaftliche Edition eine wirkliche Grundlage für weitere Analysen liefern können. Neben Nicolò Minato, der in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Gattung in Wien zu einem ersten Höhepunkt führt, und Pietro Metastasio, dessen Oratorien in ihrem spezifischen Gedankengut der frühkatholischen Aufklärung die letzte Blütezeit darstellen, gehört Apostolo Zeno mit seinen insgesamt 17 für den Kaiserhof verfassten und dort vorwiegend in den Vertonungen von Antonio Caldara aufgeführten Oratorien zu den bedeutendsten Verfassern in diesem Bereich der italienischen Librettistik. Diese von einer faszinierenden Intertextualität mit Passagen aus Altem und Neuem Testament geprägten Texte sind durch ihre zahlreichen und signifikanten Verweise auf kulturelle und religiöse Wertvorstellungen bisher weitgehend vernachlässigte Zeugnisse von der Mentalität dieser Zeit in Österreich bzw. am Wiener Hof. Ihre editorische Erschließung verspricht daher weitere Sichtweisen nicht nur auf die Entwicklung der geistlichen Libretti im italienischen Original und in ihren Übertragungen bzw. Nachahmungen in deutschen Versionen, sondern auch Erkenntnisse über die kulturellen Aspekte und insbesondere philosophischen Positionen, die darin zum Ausdruck kommen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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