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Merkmale die Anpassungen bewirken

Identification and characterization of adaptive traits

Christian Schlötterer (ORCID: 0000-0003-4710-6526)
  • Grant-DOI 10.55776/P32935
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 21.04.2020
  • Projektende 20.10.2024
  • Bewilligungssumme 399.956 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (100%)

Keywords

    Drosophila, Experimental Evolution, Selection, Adaptation

Abstract Endbericht

Evolutionsbiologen haben traditionell ein großes Interesse Anpassungsprozesse zu verstehen. Dafür ist es wichtig das selektierte Merkmal zu kennen. In der Praxis ist das allerdings recht schwierig. Daher wurden für lange Zeit Kandidatenmerkmale studiert um Schlussfolgerungen über Anpassungsprozesse zu ziehen. Mit dem Aufkommen der neuen Sequenziertechniken wurde ein alternativer Ansatz verfolgt: mittels Genen, die ein Selektionsmuster tragen, sollten Rückschlüsse auf das selektierte Merkmal gezogen werden. Allerdings stellt hier die Beteiligung von Genen an mehreren Merkmalen (Pleiotropie) eine nicht zu unterschätzende Hürde da. Um diese Limitationen zu umgehen, fokussiert sich das vorliegende Projekt wieder auf Phänotypen. Doch werden mittels neuester Omics Techniken sehr viele Phänotypen untersucht und im Rahmen eines evolutionären Interpretationsrahmen werden die Phänotypen identifiziert, die zur Anpassung beitragen und Rückschlüsse auf das selektierte Merkmal zulassen.

Die Selektion wirkt sich auf Phänotypen (Merkmale) aus, aber die Unterscheidung zwischen selektierten und korrelierten Phänotypen ist ein langjähriges Problem. Die jüngsten Fortschritte bei der Hochdurchsatz-Sequenzierung haben dazu geführt, dass sich der Schwerpunkt der Evolutionsforschung von den Phänotypen auf die Signatur der Selektion im Genom verlagert hat. Obwohl immer mehr Sequenzdaten zur Verfügung stehen und verbesserte statistische Methoden für die Erkennung von Selektionssignaturen entwickelt werden, haben solche "umgekehrten Ökologie"-Ansätze nur sehr selten zur Identifizierung und Charakterisierung selektierter Merkmale geführt. Insbesondere Merkmale mit einer komplexen genetischen Grundlage sind anhand von Allelhäufigkeitsverschiebungen nur schwer zu identifizieren, da die damit verbundenen Allelhäufigkeitsveränderungen sehr gering sind und in Wiederholungsexperimenten verschiedene Loci zur Verschiebung des Phänotyps beitragen können. Ziel dieses Projekts war die Entwicklung eines neuen Ansatzes zur Identifizierung ausgewählter Merkmale. Die Überlegungen beruhen auf der Idee, dass Merkmale hierarchisch organisiert sind, wobei die Fitness an der Spitze der Hierarchie steht und DNA Polymorphismen an der untersten Ebene. Unter Verwendung von Replikaten kann das ausgewählte Merkmal durch die niedrigste hierarchische Ebene identifiziert werden, auf der keine Redundanz beobachtet wird; d. h. eine vollständig parallele Reaktion in allen Replikaten. Das Projekt nutzte die Vorteile von 10 Replikaten, die sich über 60 Generationen aus derselben Gründerpopulation in einer neuartigen warmen Umgebung entwickelt haben. Wir erfassten intermediäre molekulare Phänotypen durch Quantifizierung von Metaboliten, RNA und Proteinen. In Übereinstimmung mit dem Konzept der Merkmalshierarchien stellten wir fest, dass Metabolite paralleler waren als RNA und Proteine, aber wir fanden keine Beweise dafür, dass Metaboliten das direkte Ziel der Selektion waren. Der Vergleich von RNA- und Proteindaten zeigte, dass die Proteomik im Vergleich zu den RNA-Seq Daten keine neuen Erkenntnisse lieferte. Im weiteren Verlauf des Projekts konzentrierten wir uns auf die RNA-Seq Daten. Zunächst studierten wir die Entwicklung der phänotypischen Varianz während eines Anpassungsprozesses, um festzustellen, wie polygen die Genexpression ist. Unsere Ergebnisse zeigten, dass bei den meisten selektierten Genen die Varianz nicht verändert ist. Anhand von Computersimulationen zeigen wir, dass dieses Muster für eine sehr einfache Merkmalsarchitektur nicht zu erwarten ist, was darauf hindeutet, dass Trans-Effekte eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der adaptiven Genexpressionsentwicklung spielen. Wir haben auch gezeigt, dass bei einer kleinen Untergruppe von Genen die Varianz der Genexpression reduziert wurde, nicht aber der Mittelwert. Wir vermuten, dass dieses Muster eine stärkere stabilisierende Selektion unter einfachen Laborbedingungen widerspiegelt. Schließlich konzentrierten wir uns auf den Einfluss der Pleiotropie auf die Entwicklung der Genexpression. Unsere Ergebnisse zeigten eine positive Korrelation zwischen Parallelität und Pleiotropie, ein Muster, das wir der synergistischen Pleiotropie zuschreiben, bei der ein Gen mehrere Merkmale beeinflusst und die Fitnesseffekte positiv korreliert sind.

Forschungsstätte(n)
  • Veterinärmedizinische Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Andreas Futschik, Universität Linz , nationale:r Kooperationspartner:in

Research Output

  • 8 Zitationen
  • 10 Publikationen
  • 1 Methoden & Materialien
Publikationen
  • 2025
    Titel Reduced Parallel Gene Expression Evolution With Increasing Genetic Divergence-A Hallmark of Polygenic Adaptation.
    DOI 10.1111/mec.17803
    Typ Journal Article
    Autor Hsu Sk
    Journal Molecular ecology
  • 2025
    Titel Pleiotropy increases parallel selection signatures during adaptation from standing genetic variation.
    DOI 10.7554/elife.102321
    Typ Journal Article
    Autor Hsu Sk
    Journal eLife
  • 2025
    Titel Footprints of Worldwide Adaptation in Structured Populations of Drosophila melanogaster Through the Expanded DEST 2.0 Genomic Resource.
    DOI 10.1093/molbev/msaf132
    Typ Journal Article
    Autor Coronado-Zamora M
    Journal Molecular biology and evolution
  • 2021
    Titel Evolution of phenotypic variance in response to a novel hot environment
    DOI 10.1101/2021.01.19.427270
    Typ Preprint
    Autor Lai W
    Seiten 2021.01.19.427270
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Evolution of Phenotypic Variance Provides Insights into the Genetic Basis of Adaptation.
    DOI 10.1093/gbe/evae077
    Typ Journal Article
    Autor Lai Wy
    Journal Genome biology and evolution
  • 2023
    Titel The role of polygenic adaptation and genetic redundancy in gene expression evolution
    Typ PhD Thesis
    Autor Wei-Yun Lai
  • 2023
    Titel How predictable is adaptation from standing genetic variation? Experimental evolution in Drosophila highlights the central role of redundancy and linkage disequilibrium
    DOI 10.1098/rstb.2022.0046
    Typ Journal Article
    Autor Schlötterer C
    Journal Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Fine Mapping without Phenotyping: Identification of Selection Targets in Secondary Evolve and Resequence Experiments
    DOI 10.1093/gbe/evab154
    Typ Journal Article
    Autor Langmüller A
    Journal Genome Biology and Evolution
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Fine mapping without phenotyping: Identification of selection targets in secondary Evolve and Resequence experiments
    DOI 10.1101/2021.01.27.428395
    Typ Preprint
    Autor Langmüller A
    Seiten 2021.01.27.428395
    Link Publikation
  • 2023
    Titel Evolution of Metabolome and Transcriptome Supports a Hierarchical Organization of Adaptive Traits.
    DOI 10.1093/gbe/evad098
    Typ Journal Article
    Autor Lai Wy
    Journal Genome biology and evolution
Methoden & Materialien
  • 2023
    Titel Metabolome analysis
    Typ Technology assay or reagent
    Öffentlich zugänglich

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