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New Highlander in den östereichischen Alpen

New highlanders in high mountain areas of the Austrian Alps

Ernst Steinicke (ORCID: 0000-0003-0418-433X)
  • Grant-DOI 10.55776/P32956
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2020
  • Projektende 28.02.2025
  • Bewilligungssumme 298.620 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Agrarwissenschaften (15%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (85%)

Keywords

    New Farmers, Cultural Landscape, New Highlanders, Demographic Change, Austrian Alps

Abstract Endbericht

Idyllisch anmutende alpine Hochgebirgsdörfer sind seit dem Beginn der Industrialisierung mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert: Abwanderung vor allem junger Personen, Überalterung der verbleibenden Bevölkerung, Aufgabe landwirtschaftlicher Betriebe etc. Infolgedessen stehen vermehrt Gebäude leer, Nahversorgungs- sowie Bildungseinrichtungen schließen. Zudem werden eine Vielzahl an Agrarflächen nicht mehr bewirtschaftet, weshalb betroffene Hochgebirgsdörfer nicht zuletzt einem erhöhten Naturgefahrenrisiko durch Muren, Lawinen oder Felsstürzen ausgesetzt sind. Die Zeichen für den Fortbestand peripher gelegener Alpendörfer stehen also nicht besonders gut, so erweckt es jedenfalls den Eindruck. Die Herausforderungen, welche mit dem Leben in der Peripherie verbunden sind, schränken Einheimische in ihrem Denken und Handeln zusehends ein sie wandern ab. Andere wiederum das haben internationale Forschungsbei- träge der jüngsten Vergangenheit gezeigt folgen ihrer Sehnsucht nach Freiheit, Urtümlichkeit sowie Landwirtschaft und ziehen bewusst aus der Stadt in besagte Alpendörfer. Die Ideen dieser sogenannte new highlanders bzw. new farmers pflanzen dort sprichwörtlich ihre Samen, deren positiven Synergieeffekte sich nach und nach ernten lassen: Die Bevölkerungszahlen und dörflichen Sozialstrukturen stabilisieren sich, Gebäude und Bräuche werden wiederbelebt oder ehemals brachgefallene Agrarflächen erneut bewirtschaftete. In den Westalpen ist dieser Migrationstrend keine Unbekannte mehr. Im Ostalpenraum hingegen - insbesondere in Österreich - wurde dieses Phänomen bis dato noch nicht untersucht. Und das, obwohl der Alpenstaat hinsichtlich der Größe seiner landwirtschaftlichen Nutzfläche und Bevölkerung eine Sonderstellung einnimmt. Gerade deshalb konzentriert sich das Forschungsteam ausdrücklich auf den Alpenstaat Österreich und sieht sich im Verlauf dieses Projektes mit einer Reihe an Fragen konfrontiert: In welcher Form existiert dieser Gegentrend zur Landflucht auch in den österreichischen Alpen? In welchen Gebieten sind die neuen Gebirgsbewohner bzw. new farmers anzutreffen? Was motiviert diese Personen ins Hochgebirge zu ziehen und welche Herausforderungen, Chancen und Einflüsse machen sich dort im Zuge dessen bemerkbar? Um diese und weitere Fragen hinreichend beantworten zu können, greift das Team auf eine breite Palette an Methoden zurück. So werden unter anderem Einheimische sowie new highlanders vor Ort befragt aber auch amtliche Statistiken ausgewertet. Der Einfluss der neuen Agrarbevölkerung auf die Kulturlandschaft wird mithilfe zeitlicher Vergleiche von Luftbildern bestimmt, um nur einige zu nennen. Die eingangs erwähnten Probleme lassen sich nur selten zur Gänze beseitigen. Nichtsdestotrotz steckt in der neuen Gebirgsbevölkerung ein unterschätztes Potential, den negativen Auswirkungen der Landflucht entgegen zu wirken und zum Wiederaufblühen der Hochgebirgsdörfer und alpinen Kulturlandschaften beizutragen.

Das Projekt setzt sich mit NeueinsteigerInnen in der Berglandwirtschaft der Ostalpen, ihren Bewirtschaftungsweisen sowie den damit einhergehenden Innovationsprozessen auseinander. Der Untersuchungsraum bestand dabei aus Gemeinden im Vorarlberger Montafon, in Osttirol und im Südtiroler Vinschgau. Basierend auf der Mehrebenen-Perspektive folgte das Forschungsdesign einem qualitativen Querschnitt, im Zuge dessen ExpertInnen und NeueinsteigerInnen via semi-strukturierter Interviews befragt wurden. Die zahlreichen Feldforschungen zeigen, dass die untersuchten "New Farmers" durch kleine, diversifizierte, extensiv und ökologisch verträglich wirtschaftende Betriebe im Nebenerwerb charakterisiert sind. Mit ihren unkonventionellen Einstellungen und Wirtschaftsweisen sorgen sie für die Einführung neuer/alternativer Formen sozialer, ökologischer sowie ökonomischer Innovationen, wie etwa multifunktionaler Landwirtschaften mit diversifizierten Betriebssträngen, Nutzung vielfältiger Marketingstrategien oder Aufbau alternativer Organisationsmodelle. Dabei leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung der Berglandwirtschaft und zum Erhalt der Kulturlandschaft

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Thomas Streifeneder, Academia Europea Bozen - Italien
  • Elena Dai Prà, Università di Trento - Italien
  • Laurence Moss, GLORIOSO, MOSS & ASSOCIATES - Vereinigte Staaten von Amerika

Research Output

  • 1 Zitationen
  • 6 Publikationen
  • 3 Datasets & Models
  • 1 Disseminationen
  • 1 Wissenschaftliche Auszeichnungen
Publikationen
  • 2024
    Titel - Lifestyle (Im)Mobilities Across Alpine Space and Society: Interactions of Lifestyle Movers and Lifestyle Farmers with the Cultural Landscape of the European Eastern Alps. Innsbruck, Austria
    Typ PhD Thesis
    Autor Bernhard Grüner
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Engagement of new entrants in mountain farming through the lens of generativity: Lack of family farming background and its implications in Alpine Austria and Italy
    DOI 10.1111/soru.12476
    Typ Journal Article
    Autor Grüner B
    Journal Sociologia Ruralis
  • 2023
    Titel Two Close-to-Nature Lifestyles, One Benefit for the Cultural Landscape: Comparing Lifestyle Movers and Lifestyle Farmers in the Remote European Eastern Alps
    DOI 10.1659/mrd.2022.00033
    Typ Journal Article
    Autor Grüner B
    Journal Mountain Research and Development
  • 2022
    Titel New Players on a Tough Field
    DOI 10.2478/euco-2022-0015
    Typ Journal Article
    Autor Konzett S
    Journal European Countryside
    Seiten 302-327
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Gekommen, um zu bleiben? Integration nach Amenity Migration in den Alpenraum. Qualitative Längsschnittstudie in zwei peripheren Gebirgsregionen Westösterreichs
    DOI 10.1553/moegg163s199
    Typ Journal Article
    Autor Grüner B
    Journal Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft
    Seiten 199-234
    Link Publikation
  • 2023
    Titel NeueinsteigerInnen in der westösterreichischen Berglandwirtschaft als Quelle neuer Ideen und Innovationen
    Typ Journal Article
    Autor Grüner
    Journal Austrian Journal of Agricultural Economics and Rural Studies
    Seiten 77-84
Datasets & Models
  • 2022
    Titel New Entrance to Mountain Farming in the Eastern Alps: Actors and their Routes into Agriculture, Motivation, Opportunities and Challenges (SUF edition)
    DOI 10.11587/lcwvfd
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
  • 2021 Link
    Titel Qualitative Longitudinal Research (QLR) on integration after Amenity Migration in two Alpine case study regions in Western Austria between 2015 and 2021 (OA edition)
    DOI 10.11587/mwsgos
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
  • 2021
    Titel New Entrance to Mountain Farming in the Eastern Alps: Actors and their Routes into Agriculture, Motivation, Opportunities and Challenges (SUF edition)
    DOI 10.2478/euco-2022-0015
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
Disseminationen
  • 2021 Link
    Titel publications in newspapers or magazines
    Typ A press release, press conference or response to a media enquiry/interview
    Link Link
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2024
    Titel Prize of the Faculty of Earth and Atmospheric Sciences
    Typ Research prize
    Bekanntheitsgrad Regional (any country)

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