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Gruppen etwas zu sagen haben lassen

Giving groups a proper say

Leo Townsend (ORCID: 0000-0001-5992-162X)
  • Grant-DOI 10.55776/P33682
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2020
  • Projektende 28.02.2023
  • Bewilligungssumme 361.756 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (75%); Rechtswissenschaften (25%)

Keywords

    Group Speech, Group Silencing, Collective Epistemic Injustice, Community Consultation

Abstract Endbericht

Soziale Gruppen verschiedener Art können Sprecher von Sprechakten sein: sie können mit einer Stimme sprechen oder sich hinter einer gemeinsamen Position versammeln. Der Unternehmenssprecher sagt: Wir sind stolz anzukündigen...; Protestierende skandieren ihre Forderung: Gleiche Bezahlung für alle!; das Team von Ko-Autoren behauptet: Der Anteil von Recycling hat sich um 5% erhöht. In solchen Fällen werden die Sprechakte des Ankündigens, Forderns und Behauptens im Namen der Gruppe selbst vollzogen und so verstanden, dass sie die Gruppe als Ganzes repräsentieren und normativ festlegen, nicht nur die Individuen, die an ihrer Produktion unmittelbar beteiligt sind. Es ist das Unternehmen selbst, das seiner Ankündigung Taten folgen lassen muss; die protestierende Gruppe, die die Berechtigung ihrer Forderungen nachweisen muss; das Forscherteam, das seine Behauptung belegen muss, und so weiter. Und genauso wie Gruppen verschiedener Art dazu fähig sind, Sprechakte zu vollziehen, genau so können sie auch daran gehindert werden: Gruppen können zum Schweigen gebracht werden, ihre Sprechakte können auf taube Ohren stoßen oder nicht angemessen berücksichtigt werden. Zum Beispiel könnte es sein, dass die Gruppe durch Drohungen und Einschüchterung am Protestieren gehindert wird, oder dass die Resultate des Forscherteams wegen der Herkunft seiner Mitglieder nicht ernst genommen werden. Solche Fälle können angemessen als Ungerechtigkeiten gegenüber Gruppen beschrieben werden, als Fälle, in denen das Fehlen einer gebührenden Reaktion auf ihre Sprechakte einer Gruppe Unrecht tut und ihr schadet. Das Hauptziel dieses Projekts besteht darin, eine Theorie von Gruppensprechakten zu entwickeln, die erklärt, was es heißt, dass eine Gruppe spricht, welche Voraussetzungen dazu erfüllt sein müssen, und wie einer Gruppe dadurch Unrecht getan werden kann, dass sie zum Schweigen gebracht oder nicht ernst genommen wird. Das Projekt wird eine neue sozialnormativistische Auffassung von Gruppensprechakten vorstellen, die erhellt, wie Gruppen zum Schweigen gebracht werden (silencing) und wie ihnen kollektiv epistemisch Unrecht getan wird. Es wird erklären, wie Gruppen ungerechterweise daran gehindert werden, bestimmte Sprechakte zu vollziehen, oder wie diese nicht ernst genommen werden. Ein zweites Ziel des Projekts ist es, die sozialnormativistische Auffassung auf ein konkretes Beispiel von beträchtlicher politischer und rechtlicher Bedeutung anzuwenden, nämlich die Praxis rechtlich vorgeschriebener Konsultationen mit indigenen und traditionellen Völkern, die durch Extraktion von Rohstoffen und andere Formen industrieller Entwicklung auf ihren traditionellen Territorien gefährdet werden. Dieser Teil des Projekts verbindet die Theorie des Silencing von Sprechakten und der epistemischen Ungerechtigkeit mit Forschungen zur Konsultation von Gemeinschaften und zur Zustimmung im internationalen Recht. Hier soll gezeigt werden, dass, obwohl ein Recht zu ihrer Konsultation im nationalen und internationalen Recht weitgehend anerkannt wird, die Sprechakte indigener und traditioneller Gemeinschaften oft auf taube Ohren stoßen oder nicht angemessen berücksichtig werden.

Das Projekt hatte zwei Ziele: ein theoretisches und ein angewandtes. Das theoretische Ziel bestand darin, einen Ansatz zu Ermächtigung und "disempowerment" Entmächtigung von Sprechakte von Gruppen zu entwickeln - d.h., was es braucht, damit soziale Gruppen sprechen können und wie group speech ungerechterweise zum Schweigen gebracht oder nicht angemessen berücksichtigt wird. Das angewandte Ziel bestand darin, den theoretischen Ansatz zu nutzen, um Praktiken von group speech und group silencing (Zum-Schweigen-Bringen von Gruppen) im Kontext eines rechtlich vorgeschriebenen Konsultationsprozesses zwischen Staaten sowie einheimischen und ländlichen Gemeinschaften zu untersuchen und somit zu beleuchten, was für sinnvolle Konsultation nötig ist. Das Projekt hatte interdisziplinären Charakter und leistete wissenschaftliche Beiträge sowohl zur Philosophie (insbesondere Sprechakttheorie und soziale Epistemologie) als auch zur Rechtswissenschaft (insbesondere Umweltrecht und Menschenrecht). Darüber hinaus wurden Forschungsergebnisse des Projektes geteilt mit politischen Entscheidungsträger*innen (speziell dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen) und Organisationen, die mit von ungerechten Konsultationspraktiken betroffenen Gemeinschaften zusammenarbeiten.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Elton Thobejane, Mining and Environmental Justice Community Network of South Africa - Südafrika
  • Tracy Humby, University of Witwatersrand - Südafrika
  • Rebecca Tsosie, Arizona State University - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Kyle Whyte, Michigan State University - Vereinigte Staaten von Amerika
  • José Medina, Northwester University - Weinberg College of Arts and Sciences - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Jennifer Hornsby, Birkbeck College - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 42 Zitationen
  • 13 Publikationen
  • 2 Disseminationen
  • 1 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2023
    Titel Introduction: A Research Agenda for Human Rights and the Environment; In: A Research Agenda for Human Rights and the Environment
    DOI 10.4337/9781800379381.00007
    Typ Book Chapter
    Verlag Edward Elgar Publishing
  • 2021
    Titel Introduction; In: The Social Institution of Discursive Norms - Historical, Naturalistic, and Pragmatic Perspectives
    DOI 10.4324/9781003047483-1
    Typ Book Chapter
    Verlag Routledge
  • 2021
    Titel Discursive Injustice and the Speech of Indigenous Communities; In: The Social Institution of Discursive Norms - Historical, Naturalistic, and Pragmatic Perspectives
    DOI 10.4324/9781003047483-14
    Typ Book Chapter
    Verlag Routledge
  • 2020
    Titel Epistemic Injustice and Indigenous Peoples in the Inter-American Human Rights System
    DOI 10.1080/02691728.2020.1839809
    Typ Journal Article
    Autor Townsend D
    Journal Social Epistemology
    Seiten 147-159
    Link Publikation
  • 2020
    Titel The Epistemology of Collective Testimony
    DOI 10.1515/jso-2019-0044
    Typ Journal Article
    Autor Townsend L
    Journal Journal of Social Ontology
    Seiten 187-210
    Link Publikation
  • 2021
    Titel The Social Institution of Discursive Norms: Historical, Naturalistic, and Pragmatic Perspectives
    Typ Book
    Autor Townsend
    Verlag Routledge
  • 2021
    Titel Representation and Epistemic Violence
    DOI 10.1080/09672559.2021.1997398
    Typ Journal Article
    Autor Townsend L
    Journal International Journal of Philosophical Studies
    Seiten 577-594
    Link Publikation
  • 2022
    Titel The Philosophy of Fanaticism, Epistemic, Affective, and Political Dimensions
    DOI 10.4324/9781003119371
    Typ Book
    Verlag Taylor & Francis
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Introduction to the Philosophy of Fanaticism
    DOI 10.4324/9781003119371-1
    Typ Book Chapter
    Autor Tietjen R
    Verlag Taylor & Francis
    Seiten 1-16
  • 2022
    Titel Fanaticism, Dogmatism, and Collective Belief
    DOI 10.4324/9781003119371-5
    Typ Book Chapter
    Autor Townsend L
    Verlag Taylor & Francis
    Seiten 55-68
  • 2023
    Titel The right to consultation is a right to be heard
    DOI 10.4337/9781800379381.00014
    Typ Book Chapter
    Autor Lupin D
    Verlag Edward Elgar Publishing
    Seiten 103-121
  • 2023
    Titel A Research Agenda for Human Rights and the Environment
    DOI 10.4337/9781800379381
    Typ Book
    editors Lupin D
    Verlag Edward Elgar Publishing
  • 2021
    Titel Discursive paternalism
    DOI 10.1111/rati.12316
    Typ Journal Article
    Autor Townsend L
    Journal Ratio
    Seiten 334-344
Disseminationen
  • 2021
    Titel Summer/Winter school, Critical Perspectives on Human Rights and the Environment
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2021
    Titel White Paper on Children's Rights and the Environment
    Typ A formal working group, expert panel or dialogue
Weitere Förderungen
  • 2023
    Titel Newton International Fellowship
    Typ Fellowship
    Förderbeginn 2023

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