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Erweiterung der LHC-Suchen mit versetzten Myonpaaren

Extending the reach of LHC searches using displaced dimuons

Wolfgang Adam (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P33693
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.12.2020
  • Projektende 30.11.2024
  • Bewilligungssumme 395.042 €

Wissenschaftsdisziplinen

Physik, Astronomie (100%)

Keywords

    LHC, CMS, Long lived particles, Displaced muons, BSM physics, Dark photons

Abstract Endbericht

Die Entdeckung eines neuen Teilchens, des Higgs-Bosons, am Large Hadron Collider (LHC) und die darauffolgenden Messungen seiner Eigenschaften waren ein Erfolg für den LHC wie auch für die Theorie, die als Standardmodell der Teilchenphysik bezeichnet wird. Gleichzeitig scheint diese Standardtheorie unvollständig zu sein, da sie eine Reihe grundlegender Fragen der Teilchenphysik nicht erklären kann. Um einige dieser wichtigen Fragen zu beantworten, versuchen Theoretiker, sie zu erweitern und sagen noch unentdeckte Teilchen und Kräfte vor. Wir möchten daher in den verfügbaren Daten und den Daten, die wir in den folgenden Jahren aufzeichnen werden, nach Anzeichen neuer Teilchen suchen. Viele dieser erweiterten Theorien sagen neue Teilchen voraus, die nur sehr schwach mit den bekannten Teilchen wechselwirken würden. Dies bedeutet, dass sie nach ihrer Entstehung in LHC-Kollisionen mehr Zeit benötigen, wieder zu bekannten Teilchen zu zerfallen. Infolgedessen können sie Zentimeter oder sogar Meter zurücklegen, bevor sie zu nachweisbaren Teilchen zerfallen. Diese Art der experimentellen Signatur ist eine Herausforderung und wurde bisher nur spärlich untersucht. Mit Techniken die noch nie zuvor verwendet wurden, möchten wir Suchen nach neuen, langlebigen Teilchen in Daten ermöglichen die das CMS Experiment im nächsten Lauf des LHC aufzeichnen wird.. Wir konzentrieren uns auf eine prominente, spektakuläre, theoretisch gut motivierte und dennoch sehr wenig abgedeckte Signatur: Myonpaare, die aus dem Zerfall solcher neuen Teilchen in Entfernungen von bis zu mehreren Metern vom Kollisionspunkt hervorgehen. Solche Myonen können unter Verwendung der Myondetektoren, die sich in den äußersten Schichten des CMS befinden, erfasst und rekonstruiert werden. Die Analyse der bereits gesammelten Daten zeigte auf mehrere Einschränkungen, insbesondere im Triggersystem, das definiert, welche Kollisionen aufgezeichnet werden. Die Limitationen verhindern derzeit die Erforschung langlebiger Teilchen mit großer Lebensdauer und / oder geringer Masse. Wir planen, einen neu entwickelten Prozessor zu nutzen, der in der Elektronik des CMS-Triggers implementiert wird und Algorithmen verwendet, die speziell darauf abzielen, versetzte Teilchenspuren in Myondetektorsignalen zu finden. Aufbauend auf dieser Verbesserung werden wir die Empfindlichkeit unserer Suche nach langlebigen Teilchen, die zu versetzten Myonpaaren zerfallen, erheblich erweitern und es CMS ermöglichen, in den Daten, die in den nächsten Jahren gesammelt werden, ein vielversprechendes Neuland der Physik jenseits des Standardmodells zu erkunden.

Das Standardmodell der Teilchenphysik kann eine Fülle von Messungen der Eigenschaften elementarer Bestandteile der Materie beschreiben, sei es am "Large Hadron Collider" (LHC) des CERN oder anderen Experimenten. Allerdings hat es keine Erklärung für einige wichtige Phänomene, wie z.B. der Evidenz für Dunkle Materie in unserem Universum. Viele Vorschläge für ein erweitertes Modell sagen neue Teilchen voraus, die nur schwach mit bekannter Materie wechselwirken würden, darunter solche, die Teil der Dunklen Materie sein könnten. Dieses Projekt hatte die Suche nach solch schwer fassbaren Teilchen in hochenergetischen Proton-Proton-Kollisionen zum Ziel, aufgezeichnet durch das CMS Experiment am LHC. Schwach wechselwirkende, ungeladene Teilchen könnten einen Großteil des Detektors durchqueren ohne eine Spur zu hinterlassen, bevor sie in bekannte Teilchen zerfallen. Die Studie konzentrierte sich auf Fälle, in denen solche "versetzte" Zerfälle in makroskopischer Distanz vom ursprünglichen Kollisionspunkt erfolgen und ein Paar von Myonen mit entgegengesetzter Ladung erzeugen - das gesuchte "Signal". Der Nachweis dieser Ereignisse ist herausfordernd, weil sich die ursprüngliche Optimierung der LHC Detektoren auf Teilchen aus der Nähe dieses Kollisionspunkts konzentrierte. Ein wesentlicher Aspekt des Projekts war die Verbesserung der ersten Stufe der Auswahl von Ereignissen, implementiert in anwendungsspezifischer Elektronik: nur ein winziger Teil aller Kollisionsereignisse kann für spätere Auswertung aufgezeichnet werden. In diesem Stadium des Auswahlprozesses unterschätzen Standardalgorithmen den Impuls von "versetzten" Myonen, was zu einem substantiellen Verlust von Signalereignissen führt. Im Rahmen des Projekts wurden neue, komplexere Algorithmen entwickelt und zum Einsatz gebracht, welche dieses Manko beheben und die Wahrscheinlichkeit, stark versetzte Zerfälle aufzuzeichnen, mehr als verdreifachten. Eine weitere Herausforderung war die optimale Verwertung der reduzierten Information, die für die Rekonstruktion zur Verfügung steht: in Abhängigkeit von der Distanz zum Kollisionspunkt erzeugen versetzte Myonen weniger oder keine Messpunkte im inneren Spurdetektor. In der Studie wurden CMS Daten aus 2022 ausgewertet, dem ersten Jahr des LHC "Run-3". Nur neun Monate nach der Datennahme konnten dank dieses Projekts die ersten Run-3 Resultate direkter Suchen nach neuen Teilchen durch eines der großen LHC Experimente öffentlich gemacht werden. Die Zahl an beobachteten Ereignissen stimmt mit dem erwarteten Untergrund aus bekannten Quellen - Standardmodell-Prozesse, Myonen aus kosmischer Strahlung und Detektoreffekte - überein. Die Resultate die möglichen Parameter zweier vorgeschlagener Standardmodellerweiterungen stark einzuschränken, wobei mit einer 2.5-fach kleineren Datenmenge eine ähnliche Empfindlichkeit wie in vorhergegangenen Studien erreicht wurde. Kombiniert mit diesen Studien konnten die weltweit stärksten Randbedingungen für eines der Modelle erzielt werden, das ein "dunkles Photon" vorhersagt. Die Ergebnisse wurden in einer Dissertation beschrieben, in einem Fachjournal publiziert und an den wichtigsten internationalen Konferenzen präsentiert. Darüber hinaus stehen die experimentellen Resultate für die Überprüfung zukünftiger, neuer Modelle zur Verfügung. Im Rahmen des Projekts wurden auch Ansätze für weitere Optimierung und die beste Nutzung des zukünftigen vollen LHC Run-3 Datensatzes erarbeitet.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

Research Output

  • 17 Zitationen
  • 6 Publikationen
  • 1 Datasets & Models
  • 5 Disseminationen
  • 1 Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 1 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2024
    Titel Searches in CMS for long-lived particles and other non-conventional signatures
    DOI 10.22323/1.476.0246
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Escalante Del Valle A
    Seiten 246
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Exploring Long-Lived Particles decaying into Displaced Dimuons with the CMS experiment
    Typ Other
    Autor Sonawane
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Exploring Long-Lived Particles decaying into Displaced Dimuons with the CMS experiment
    Typ PhD Thesis
    Autor Mangesh Sonawane
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Search for long-lived particles decaying to final states with a pair of muons in proton-proton collisions at $$ \sqrt{s} $$ = 13.6 TeV
    DOI 10.1007/jhep05(2024)047
    Typ Journal Article
    Autor Hayrapetyan A
    Journal Journal of High Energy Physics
  • 2025
    Titel Dark sector searches with the CMS experiment
    DOI 10.1016/j.physrep.2024.09.013
    Typ Journal Article
    Autor Collaboration C
    Journal Physics Reports
    Seiten 448-569
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Search for long-lived particles decaying to a pair of muons in proton-proton collisions at s = 13 TeV
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Sonawane
    Konferenz Rencontres de Moriond 2022: ElectroWeak Session
    Seiten 425
    Link Publikation
Datasets & Models
  • 2024 Link
    Titel HepData entry
    DOI 10.17182/hepdata.146759.v2
    Typ Database/Collection of data
    Öffentlich zugänglich
    Link Link
Disseminationen
  • 2023 Link
    Titel CERN news
    Typ Engagement focused website, blog or social media channel
    Link Link
  • 2023 Link
    Titel Physics briefing
    Typ Engagement focused website, blog or social media channel
    Link Link
  • 2022
    Titel Dark matter day
    Typ A talk or presentation
  • 2023
    Titel International masterclass / CMS data
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2022 Link
    Titel HEPHY news
    Typ Engagement focused website, blog or social media channel
    Link Link
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2022
    Titel Large Hadron Collider Physics conference
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
Weitere Förderungen
  • 2023
    Titel Atracción de Talento de la Comunidad de Madrid
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2023

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