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Palastarchitektur in Ägypten und ihre räumliche Semiotik

Palatial Architecture in Egypt and its Spatial Semiotics

Manfred Bietak (ORCID: 0000-0003-2867-8617)
  • Grant-DOI 10.55776/P34601
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status laufend
  • Projektbeginn 15.08.2022
  • Projektende 14.08.2027
  • Bewilligungssumme 634.885 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Bauwesen (30%); Geschichte, Archäologie (35%); Sprach- und Literaturwissenschaften (35%)

Keywords

    Semiotic Of Spaces, Palace, Minoan wall paintings, Peru-nefer, Architectural history, Avaris

Abstract

In jüngerer Zeit gab es in der Archäologie auf Grund von der Sozialanthropologie geprägten Theorien den Trend, Kulturen nicht vom Palast, sondern von den Haushalten einfacher Menschen zu erfassen. Schließlich wurde man gewahr, dass man auch bisher die Paläste in ihrer architektonischen und kulturellen Aussage nicht genügend gewürdigt hatte. Dies führte in der vorderasiatischen Archäologie zu einer Trendumkehr, welches sich in sorgfältig recherchierten Publikationen von Palästen in Nordsyrien und Mesopotamien niederschlägt. In der ägyptischen Archäologie hingegen liegen die meisten Palastgrabungen bald hundert Jahre zurück, die Architektur ist nur in Übersichtsplänen und das Fundmaterial nur unzureichend dokumentiert und publiziert, sofern es sich nicht um Kunstgegenstände handelt. Aus Tell el-Daba, der Hauptstadt der Hyksos, liegen ein palastartiges Herrenhaus, ein Palast der Hyksoszeit vorderasiatischen Typs und ein großer tuthmosidischer Palastbezirk vor, der allem Anschein nach mit der dortigen Lokalisierung der Flottenstation Tuthmosis III. und Amenophis II. namens Peru-nefer in Zusammenhang gesehen werden muss. Alle drei Objekte sind nach modernen Standards ausgegraben, aber nur in Vorberichten publiziert. Welche Ergebnisse sind vorstellbar? In einer top-down Strategie kann man erwarten, dass Palasthaushalte mit ihrer Architektur, ihrer Ausstattung und ihrem Fundgut viel besser als einfache Haushalte die internationalen Beziehungen und damit die zeitgenössische Politik repräsentieren. Das Importgut zeigt viel eher das gesamte Spektrum der Handelsbeziehungen und z.B. die minoischen Fresken im Tuthmosiden-Palast auch die kulturellen und vielleicht diplomatischen Beziehungen auf, als dies das reduzierte und kanalisierte Fundgut von einfachen Haushalten offenlegen würde. Hier wäre jedoch der Vergleich von Palasthaushalt zu normalem Haushalt interessant. Ein besonders interessantes Kapitel ist die Architektur der Paläste, wobei beispielsweise Fremdeinflüsse anhand der allgemeinen Struktur wie agglutinierende Bauweise oder durch die Integration von Heiligtümern im Palastbereich festgestellt werden können. Solche Feststellungen zeigen, dass sich unter den Entscheidungsträgern in Ägypten, die natürlich zur Elite gehörten, auch Personen aus dem Vorderen Orient befanden, die mächtig genug waren, um ihre Vorstellungen zu verwirklichen. In diesem Fall wollte man den König unter dem gleichen Dach wie seine bevorzugte Gottheit wissen, die ihm Schutz und Wohlergehen angedeihen sollte. Semiotik spielt heute auch in der Architektur und der Analyse des Raumes eine wichtige Rolle. Die Lage, die Größe des Palastes, seines Thronraumes, seiner Magazine, die Zahl seiner Wohnungen mit der Hierarchie ihrer Größen und ihrer Säulenanzahl, dies alles spielt für die Beurteilung des Bauwerkes eine besondere Rolle; ebenso geben die Palastwerkstätten und ihre Funde Auskunft über Teilaspekte der Funktion der Anlage. Viel Gesagtes lässt sich in der digitalen dreidimensionalen Rekonstruktion nachempfinden. Manche Fragestellungen lassen sich nur auf diese Weise verifizieren.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 67%
  • Technische Universität Wien - 33%
Nationale Projektbeteiligte
  • Marina Döring-Williams, Technische Universität Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in
  • Marina Döring-Williams, Technische Universität Wien , nationale:r Kooperationspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Constance Von Rüden, Ruhr-Universität Bochum - Deutschland
  • Jean-Philippe Goiran, Maison de l´Orient et de la Méditerranée, CNRS - Frankreich

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