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Die Grenzen von Fakt und Fiktion

The Boundaries of Fact and Fiction

Mario Klarer (ORCID: 0000-0003-0712-9328)
  • Grant-DOI 10.55776/P34745
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status laufend
  • Projektbeginn 01.07.2022
  • Projektende 30.06.2027
  • Bewilligungssumme 403.221 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (25%); Geschichte, Archäologie (25%); Sprach- und Literaturwissenschaften (50%)

Keywords

    Barbary captivity narrative, Mediterranean Slavery, Mediterranean Piracy, Early Modern Autobiography, Transnational Database, Text Transcription

Abstract

Zwischen 1530 und 1820 wurden bis zu einer Million Europäer aus allen Teilen des Kontinents, darunter Italien, Deutschland, die Niederlande und Island, von nordafrikanischen Piraten versklavt. Im Gegensatz zur karibischen Piraterie und zur amerikanischen Sklaverei sind die Hunderttausenden von Gefangenen an der Barbareskenküste, wie der Maghreb damals abwertend genannt wurde, aus dem heutigen kulturellen Gedächtnis praktisch verschwunden. Nach ihrer Flucht oder Freilassung gegen Lösegeld haben viele europäische und einige amerikanische Rückkehrer ihre Erfahrungen in Form von sehr populären Erzählungen (Barbary captivity narratives) festgehalten. Diese Texte eine einzigartige Form von Geschichte von unten sind bislang weitgehend vernachlässigte, aber entscheidende Quellen zu den frühneuzeitlichen Vorstellungen über Sklaverei, den Islam und Nordafrika. Gleichzeitig waren sie literarische Vorbilder für den modernen Roman, die Autobiographie und die afroamerikanische Sklavenerzählung. In dem Projekt werden diese literarischen und historischen Dimensionen zum ersten Mal ausgearbeitet. Es gibt fast zweihundert bekannte Barbary captivity narratives, die in mehr als einem Dutzend Sprachen verfasst wurden. Da sie sowohl literarische Texte als auch historische Dokumente sind, erfordert ihre Analyse sowohl literatur- als auch geschichtswissenschaftliche Ansätze. Die Weiterentwicklung der Geisteswissenschaften durch digitale Methoden (Digital Humanities) hilft bei der Strukturierung und Analyse der Texte. Eine frei zugängliche Datenbank wird eine vollständige Liste aller bekannten und neu entdeckten Barbary captivity narratives bieten. Sie wird auch Scans der Manuskripte oder Drucke zusammen mit den dazugehörigen Transkriptionen bereitstellen. Die Struktur dieser Transkriptionen wird bestimmten Regeln folgen, die sie computerlesbar und digital durchsuchbar machen. Die Namen von Personen, Orten, Daten, wichtigen Ereignissen usw. werden mit Tags versehen, die eine Vielzahl von Suchmöglichkeiten erlauben. Ausgewählte englische Übersetzungen werden dazu beitragen, die Texte einer breiteren wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auf der Grundlage der Datenbank wird das Projekt die Barbary captivity narratives als einzigartiges, gesamteuropäisches literarisches und historisches Genre einführen. Die Interpretationsarbeit wird sich auf die allgemeine Relevanz dieser Gattung, ihren Einfluss auf den Roman und andere literarische Gattungen sowie auf den Dialog zwischen Autobiographie und Fiktion konzentrieren, wobei die Barbary captivity narratives als Fallstudien dienen. Diese Bemühungen werden neben der Datenbank auch zu wissenschaftlichen Monographien und Aufsätzen führen. Das Projekt wird die Barbary captivity narratives als länder- und fächerübergreifende Gattung begründen und damit dazu beitragen, wesentliche Kapitel der frühneuzeitlichen Geschichte, der Literaturgeschichte und der Sklaverei-Forschung zu revidieren.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Monika Fludernik, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Deutschland
  • Hans Joas, Humboldt-Universität zu Berlin - Deutschland
  • Diego Calvanese, Libera Università di Bolzano - Italien
  • Stephen Greenblatt, Harvard University - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Thomas Laqueur, University of California Berkeley - Vereinigte Staaten von Amerika
  • J. Paul Hunter, University of Virginia - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Jerome Mcgann, University of Virginia - Vereinigte Staaten von Amerika

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Österreichischer Wissenschaftsfonds FWF
Georg-Coch-Platz 2
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+43 1 505 67 40

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