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Verantwortung, um die es sich zu streiten lohnt

The Sense of Responsibility Worth Worrying About

Leonhard Menges (ORCID: 0000-0002-0539-0787)
  • Grant-DOI 10.55776/P34851
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2021
  • Projektende 30.09.2025
  • Bewilligungssumme 385.928 €

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    Responsibility, Skepticism About Responsibility, Basic Desert, Claim Forfeiture, Blame

Abstract Endbericht

Im Zentrum des Projekts The Sense of Responsibility Worth Worrying About steht eine These, die Verantwortungsskeptizismus genannt wird. Sie besagt, dass es guten Grund gibt, daran zu zweifeln, dass in unserer Welt Menschen für ihr Tun moralisch verantwortlich sind. Daraus wird die normative Position abgeleitet, dass bestimmte Aspekte unserer Vorwurfspraxis ungerecht sind. Das Ziel des Projekts ist, zu klären, worum es in dieser Diskussion gehen sollte: Was sollten Skeptiker*innen meinen, wenn sie von Verantwortung oder ungerechten Vorwürfen sprechen? Und wie sollte man die Eigenschaft moralisch verantwortlich sein verstehen, wenn man versuchen will, skeptische Argumente zu entkräften? Die zentrale Hypothese des Projekts besagt, dass der Begriff der moralischen Rechtsverwirkung (claim forfeiture) eine wichtige Rolle in der Diskussion um den Verantwortungsskeptizismus spielen sollte: Skeptiker*innen sollten so verstanden werden, dass, ihnen zufolge, in unserer Welt keine Person moralische Rechte verwirkt, nur weil sie willentlich und wissentlich ein Vergehen begangen hat. Verteidiger*innen der moralischen Verantwortung sollten genau diese Position verneinen so der Vorschlag, der im Projekt ausgearbeitet werden soll.

In der Philosophie wird diskutiert, ob Menschen für ihre Handlungen moralisch verantwortlich sein können. So meinen einige Philosophinnen und Philosophen, dass kein Mensch einen freien Willen habe - etwa weil unsere Welt vollkommen determiniert sei oder weil ein göttliches Wesen bereits wisse, was wir tun werden, und wir daher gar nicht anders können, als es zu tun. Ein freier Wille sei aber notwendig dafür, dass wir für unsere Handlungen verantwortlich sein können. Ein Problem für die Diskussion dieses Gedankengangs ist, dass es nicht klar ist, was "moralisch verantwortlich" hier überhaupt bedeuten soll. Genau an diesem Punkt setzt das Forschungsprojekt "The Sense of Responsibility Worth Worrying About" an. Es fragt: Was genau sollen wir unter "moralischer Verantwortung" verstehen, wenn wir diskutieren, ob Menschen einen freien Willen haben und verantwortlich sein können? Das Projekt entwickelte den Claim Forfeiture View, wonach Verantwortung bedeutet, dass Personen durch moralisch fragwürdige Handlungen ihre Ansprüche gegen bestimmte Vorwurfsreaktionen verwirken. Anders formuliert: wenn wir im relevanten Sinn moralisch verantwortlich sind und eine problematische Handlung ausführen, dann, so der Grundgedanke, können wir uns nicht beschweren, wenn andere uns schlechter behandeln als vorher, indem sie uns Vorwürfe machen. Wenn wir nun etwas Problematisches tun, aber keinen freien Willen haben, dann, so die Idee, können wir uns immer beschweren, wenn andere auf eine bestimmte vorwurfsvolle Weise auf uns reagieren. Das Projekt hat auch praktische Anwendungen, etwa in der KI-Ethik. In einem Aufsatz wurde dafür argumentiert, dass KI-Systeme in einem wichtigen Sinn für ihre Handlungen moralisch verantwortlich sein können. Außerdem wurde der Gedanke dargestellt, dass es manchmal sinnvoll ist, KI-Systemen Vorwürfe zu machen. Weitere Aufsätze untersuchen methodische Unterschiede in der Verantwortungsforschung sowie die Beziehung zwischen Vorwürfen und Vergebung. Eine Doktorarbeit widmet sich dem Verhältnis von Lob und Vorwürfen und argumentiert unter anderem dafür, dass es angemessen sein kann, Personen für die gleiche Handlung Vorwürfe zu machen und sie zu loben. Ausgehend von diesen Überlegungen arbeitet die Salzburg Ethics Group nun an einem Anschlussprojekt. Hier steht die Frage im Zentrum, wie wir zu lobenswerten Handlungen stehen sollten, wenn wir denken, dass kein Mensch einen freien Willen hat und moralisch verantwortlich ist. Darum geht es in "Skepticism about Praiseworthiness".

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Barbara Vetter, Freie Universität Berlin - Deutschland
  • Benjamin Kiesewetter, Universität Bielefeld - Deutschland
  • Mathew Talbert, Lund University - Schweden
  • Glen Petigrove, University of Glasgow - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 2 Zitationen
  • 9 Publikationen
  • 2 Disseminationen
  • 1 Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 1 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2024
    Titel How AI Systems Can Be Blameworthy.
    DOI 10.1007/s11406-024-00779-5
    Typ Journal Article
    Autor Altehenger H
    Journal Philosophia (Ramat-Gan, Israel)
    Seiten 1083-1106
  • 2024
    Titel The Point of Blaming AI Systems
    DOI 10.26556/jesp.v27i2.3060
    Typ Journal Article
    Autor Altehenger H
    Journal Journal of Ethics and Social Philosophy
  • 2023
    Titel Responsibility, Free Will, and the Concept of Basic Desert
    DOI 10.1007/s11098-022-01912-4
    Typ Journal Article
    Autor Menges L
    Journal Philosophical Studies
  • 2023
    Titel Rethinking Functionalist Accounts of Blame
    DOI 10.1007/s10892-023-09468-z
    Typ Journal Article
    Autor Wang S
    Journal The Journal of Ethics
  • 2024
    Titel Qualities of will and ambivalent moral worth
    DOI 10.1093/pq/pqae067
    Typ Journal Article
    Autor Eichhorn L
    Journal The Philosophical Quarterly
  • 2025
    Titel Willensfreiheit und die Rolle empirischer Forschung. Teil I: Getrennte Aufgaben - gemeinsames Ziel; In: Selbstverständnisse der Philosophiedidaktik zwischen Fachphilosophie und Interdisziplinarität - Festschrift für Bettina Bussmann
    DOI 10.1007/978-3-662-69822-8_8
    Typ Book Chapter
    Verlag Springer Berlin Heidelberg
  • 2023
    Titel Blaming; In: The Routledge Handbook of Philosophy of Responsibility
    DOI 10.4324/9781003282242-35
    Typ Book Chapter
    Verlag Routledge
  • 2022
    Titel The Kind of Blame Skeptics Should Be Skeptical About
    DOI 10.1017/can.2021.38
    Typ Journal Article
    Autor Menges L
    Journal Canadian Journal of Philosophy
  • 2022
    Titel On the Top-Down Argument for the Ability to Do Otherwise
    DOI 10.1007/s10670-022-00638-3
    Typ Journal Article
    Autor Menges L
    Journal Erkenntnis
    Seiten 2459-2472
    Link Publikation
Disseminationen
  • 2024
    Titel Presentation for artists and actors
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2024 Link
    Titel Social media profiles on Instagram, YopuTube, Facebook, and TikTok
    Typ Engagement focused website, blog or social media channel
    Link Link
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2022
    Titel Keynote Speaker
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
Weitere Förderungen
  • 2025
    Titel Skepticism About Praiseworthiness
    Typ Research grant (including intramural programme)
    DOI 10.55776/pat1933724
    Förderbeginn 2025
    Geldgeber Austrian Science Fund (FWF)

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