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Die Konstruktion der österreichischen "Trümmerfrau"

The construction of the Austrian "Trümmerfrau"

Martin Tschiggerl (ORCID: 0000-0002-8702-646X)
  • Grant-DOI 10.55776/P34911
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2022
  • Projektende 31.12.2025
  • Bewilligungssumme 404.920 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Austria, Vienna, Trümmerfrauen, Notstandsarbeiten,

Abstract

Im Zentrum dieses Forschungsprojekts steht die Untersuchung des österreichischen Trümmerfrauen-Mythos als der Vorstellung, die Beseitigung der Schäden nach dem Zweiten Weltkrieg sei in Wien vor allem durch freiwillige Arbeiterinnen erfolgt. Dazu werden bisher unbearbeitete Bestände des Wiener Stadt und Landesarchivs erstmals systematisch erfasst und analysiert. Aus diesen Beständen wird deutlich, dass die Arbeiten in Wien in erster Linie durch per Gesetz zwangsverpflichtete, ehemalige Nationalsozialist:innen erfolgt ist. Diese zur Arbeit gezwungenen Personen haben 1951 ein für sie positives Urteil des OGH erwirkt, wonach die von ihnen geleisteten Arbeiten zu entschädigen waren. Die Ansuchen um diese Entschädigung bilden die Grundlage dieses Forschungsprojekts.. In diesem Forschungsprojekt werden wir nicht nur die Akten über die so genannten Notstandsarbeiten erfassen und daraus eine Datenbank mit den damals tätigen Personen erstellen sondern in weiterer Folge auch analysieren, wie aus dieser Sühnearbeit ehemaliger NSDAP-Mitglieder Jahrzehnte später der österreichische Trümmerfrauen-Mythos entstehen konnte. Die vergleichsweise späte Entstehung des Trümmerfrauen-Mythos in Österreich kann sich unter anderem damit erklären lassen, dass die zwangsweise Arbeit ehemaliger Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten in der Trümmerbeseitigung im Österreich der ersten Nachkriegsjahrzehnte öffentlich sehr gut bekannt war. Beispielsweise hatten praktisch alle großen österreichischen Tageszeitungen über das Verfassungsgesetz von 1945 und in weiterer Folge über die so genannten Notstandsarbeiten berichtet. Eine Umdeutung dieser tatsächlichen Trümmerarbeit als Sühnearbeit durch Trümmerfrauen in eine Heldensage des Wiederaufbaus wäre in den ersten Nachkriegsjahrzehnten schwierig gewesen, so lange das Wissen über die hohe Arbeitsleitung ehemaliger Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen noch präsent war. Erst als diese Entnazifizierungsmaßnahmen aus dem rezenten kollektiven Gedächtnis verschwunden waren, wurde eine mystifizierte Gegenerzählung der hart arbeitenden Trümmerfrauen möglich. Schwerer könnte aber noch gewirkt haben, dass die Trümmerfrauen als gesonderte Opfergruppe in einem Land, das sich in seiner Gesamtheit als Opfer definierte, einfach nicht notwendig waren. Erst als der kollektive Opferstatus der österreichischen Bevölkerung im Zuge der erinnerungspolitischen Wende der 1980er Jahre zusehends erodierte und Platz machte für eine Mitverantwortungsthese, war Raum für eine neue Form an Opfernarrativ, das sich dieses Mal entlang der neu entdeckten Kategorie Geschlecht gruppierte und aus dem die Trümmerfrauen hervorgingen, um abermals eine kollektive Opferrolle zumindest eines großen Teils der österreichischen Bevölkerung zu suggerieren.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

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