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Inhibitionsprinzipien der SARS-CoV-2 Proteasen

Inhibition principles of the SARS-CoV-2 proteases

Gisa Gerold (ORCID: 0000-0002-1326-5038)
  • Grant-DOI 10.55776/P35148
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 15.09.2021
  • Projektende 14.09.2025
  • Bewilligungssumme 398.391 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (20%); Chemie (30%); Gesundheitswissenschaften (40%); Medizintechnik (10%)

Keywords

    SARS-CoV-2 proteases, 3CLpro, PLpro, Inhibition

Abstract Endbericht

Sie sind Enzyme, die große Eiweiße zu kleineren verarbeiten und sie spielen in der Vermehrung einiger Viren eine Rolle: Proteasen. Medikamente zur Behandlung zum Beispiel von HIV und Hepatitis C hemmen die entsprechenden Proteasen. Auch bei Coronaviren sind zwei dieser Enzyme essentiell. Derzeit gibt es einige wenige Substanzen, die diese hemmen können. Eine davon ist zur Behandlung der Hepatitis-C-Infektion zugelassen. Eine neue Messmethode, die von Emmanuel Heilmann aus der Forschungsgruppe der Virologin Dorothee von Laer an der Medizinischen Universität Innsbruck entwickelt wurde, kann die früheste Aktivität der SARS-CoV-2 Proteasen erkennen. So lassen sich besonders effektive Substanzen finden, um die Vermehrung von Coronaviren zu stoppen. Das Projekt soll das tatsächliche Hemmpotenzial, die Zelldurchlässigkeit und sogar die Toxizität der Wirkstoffe gleichzeitig erkunden. Das spart auf dem Weg zur Medikamentenentwicklung wichtige Zeit.

In diesem Projekt wurde ein sicheres System auf Basis eines für Menschen ungefährlichen Virus entwickelt, um zu untersuchen, wie verschiedene Proteine von Coronaviren Resistenzen entwickeln. Da Resistenzmutationen die Wirksamkeit antiviraler Medikamente abschwächen, werden oft umstrittene "Gain-of-Function"-Versuche mit gefährlichen Erregern durchgeführt, um die Effekte neuer Mutationen zu verstehen. Mit der hier entwickelten Methode ist es möglich, derartige Versuche zu umgehen. Viren kommen nahezu überall vor. Die meisten sind harmlos, einige können jedoch Krankheiten verursachen, so etwa das Coronavirus SARS CoV 2. Zur Prävention oder Behandlung viraler Infektionen stehen antivirale Medikamente zur Verfügung. Viren passen sich jedoch sehr schnell an und können Resistenzen entwickeln, um die Wirkung von Medikamenten zu umgehen. Um diesem Problem zuvorzukommen, wird unter kontrollierten Laborbedingungen normalerweise sogenannte "Gain-of-Function"-Forschung betrieben, bei der untersucht wird, wie Viren resistenter oder übertragbarer werden. Ziel ist es, frühzeitig Impfstoffe und Therapien zu entwickeln oder zu verbessern. Diese Forschung ist jedoch umstritten, da sie mit gefährlichen Erregern arbeitet, was häufig zu Sicherheitsbedenken und Finanzierungskürzungen führt. In diesem Projekt wurde daher ein alternatives System auf Basis eines für Menschen harmlosen Virus entwickelt, womit diese Versuche vermieden werden können. Unsere Ergebnisse zeigen, dass dieses System vorhersagen kann, wie sich ein wichtiges Protein des Coronavirus - die "main protease" (Mpro) - verändern kann, um Resistenzen gegen antivirale Medikamente zu entwickeln. Diese Protease wirkt wie eine "molekulare Schere", die essenziell für die ersten Schritte des Infektionszyklus des Virus ist. Medikamente können diese Funktion blockieren - wenn dies aufgrund einer Resistenzentwicklung nicht mehr möglich ist, ist das Medikament unwirksam und das Virus kann sich weiter vermehren und ausbreiten. Das hier entwickelte System wurde genutzt, um die Evolution der Protease Mpro in Anwesenheit der Wirkstoffe Nirmatrelvir (Paxlovid) und Ensitrelvir (Xocova) zu untersuchen. In den letzten Projektphasen wurde zudem die Vielseitigkeit dieser Methode gezeigt, indem damit auch eine Protease eines anderen Coronavirus (MERS CoV) untersucht und später auch das SARS-CoV-2 Spike-Protein miteinbezogen werden konnte. Die so gewonnenen Ergebnisse liefern wertvolle Erkenntnisse zu viraler Evolution ohne die Sicherheitsrisiken traditioneller "Gain-of-Function"-Forschung und unterstreichen die Bedeutung solcher Studien für zukünftige Herausforderungen der virologischen Forschung.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Innsbruck - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Janine Kimpel, Medizinische Universität Innsbruck , nationale:r Kooperationspartner:in
  • Hubert Gstach, nationale:r Kooperationspartner:in
  • Alexander Kurt Hermann Weiss, Universität Innsbruck , nationale:r Kooperationspartner:in

Research Output

  • 22 Zitationen
  • 10 Publikationen
  • 1 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2025
    Titel Vesicular stomatitis virus as mutational tool to predict antiviral resistance
    Typ PhD Thesis
    Autor Francesco Costacurta
  • 2024
    Titel Vesicular Stomatitis Virus as a Platform for Protease Activity Measurements.
    DOI 10.1002/cpz1.70062
    Typ Journal Article
    Autor Costacurta F
    Journal Current protocols
  • 2024
    Titel Using Vesicular Stomatitis Virus as a Platform for Directed Protease Evolution.
    DOI 10.1002/cpz1.70074
    Typ Journal Article
    Autor Costacurta F
    Journal Current protocols
  • 2024
    Titel A comprehensive study of SARS-CoV-2 main protease (Mpro) inhibitor-resistant mutants selected in a VSV-based system.
    DOI 10.1371/journal.ppat.1012522
    Typ Journal Article
    Autor Costacurta F
    Journal PLoS pathogens
  • 2022
    Titel A VSV-based assay quantifies coronavirus Mpro/3CLpro/Nsp5 main protease activity and chemical inhibition
    DOI 10.1038/s42003-022-03277-0
    Typ Journal Article
    Autor Heilmann E
    Journal Communications Biology
    Seiten 391
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Study of key residues in MERS-CoV and SARS-CoV-2 main proteases for resistance against clinically applied inhibitors nirmatrelvir and ensitrelvir
    DOI 10.1038/s44298-024-00028-2
    Typ Journal Article
    Autor Krismer L
    Journal npj Viruses
  • 2024
    Titel Highly specific SARS-CoV-2 main protease (Mpro) mutations against the clinical antiviral ensitrelvir selected in a safe, VSV-based system
    DOI 10.1016/j.antiviral.2024.105969
    Typ Journal Article
    Autor Costacurta F
    Journal Antiviral Research
  • 2023
    Titel SARS-CoV-2 3CLpro mutations selected in a VSV-based system confer resistance to nirmatrelvir, ensitrelvir, and GC376.
    DOI 10.1126/scitranslmed.abq7360
    Typ Journal Article
    Autor Costacurta F
    Journal Science translational medicine
  • 2023
    Titel Transmissible SARS-CoV-2 variants with resistance to clinical protease inhibitors
    DOI 10.1126/sciadv.ade8778
    Typ Journal Article
    Autor Heilmann E
    Journal Science Advances
  • 2022
    Titel Viral proteases and VSV are versatile partners
    Typ PhD Thesis
    Autor Emmanuel Heilmann
Weitere Förderungen
  • 2025
    Titel Tiroler Nachwuchsforschungsförderung
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2025
    Geldgeber Land Tirol

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