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Bonds of Intimacy and Dependency

Bonds of Intimacy and Dependency

Michaela Raggam-Blesch (ORCID: 0000-0002-7476-5220)
  • Grant-DOI 10.55776/P37020
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status laufend
  • Projektbeginn 01.09.2024
  • Projektende 31.12.2027
  • Bewilligungssumme 634.335 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (40%); Soziologie (40%); Sprach- und Literaturwissenschaften (20%)

Keywords

    Holocaust Studies, Gender Studies, Social History, Comparative History, Microhistory

Abstract

Historiker*innen haben die Verfolgung von Mischehefamilien lange Zeit als marginal betrachtet. Für die nationalsozialistischen Machthaber war dieses Thema jedoch von zentraler Bedeutung: Das ungelöste Problem der Mischehen und ihrer Nachkommen entfachte fortwährende Auseinandersetzungen zwischen Bürokraten und Hardlinern und offenbart damit die Widersprüche im Zentrum nationalsozialistischer Rassenideologie. Das Projekt analysiert die Auswirkungen des NS-Regimes auf den Alltag von Mischehefamilien im nationalsozialistisch dominierten Europa und untersucht, wie Angehörige dieser Familien neu entstehende Abhängigkeitsverhältnisse, ihre Intimität sowie gemeinsame Überlebensstrategien ausverhandelten. Dabei wies die Behandlung von Mischehefamilien unter NS-Herrschaft grundlegende Unterschiede zwischen Ost- und Westeuropa auf, da die Nationalsozialisten im Osten die Definition der als jüdisch Verfolgten so weit wie möglich fassten, um auch Mischlinge und Menschen teiljüdischer Herkunft in ihre Vernichtungspolitik einzubeziehen. Das Projekt verfolgt den Ansatz, den Holocaust über das Intime zu verstehen, indem es die Beziehungen zwischen Mischehepaaren an den Schnittstellen von Sexualität, Geschlecht und Machtverhältnissen analysiert. Angesichts des massiven Ausmaßes des nationalsozialistischen Genozids gerät leicht aus dem Blick, dass der Holocaust auch in die private Sphäre hineinwirkte und die Beziehungen zwischen Menschen prägte. Die Erforschung von Mischehefamilien, die sich per Definition zwischen jüdischen und nichtjüdischen Sphären bewegten, soll damit auch Aufschluss über die Komplexitäten zwischenmenschlicher Beziehungen im Holocausts geben. In Anlehnung an mikrohistorische Ansätze der Holocaustforschung und Saul Friedländers integrierte Geschichte des Holocaust werden der Alltag und die Überlebensstrategien von Mischehefamilien in ausgewählten Orten im nationalsozialistisch dominierten Europa in den Blick genommen. Der geographische Rahmen des Forschungsprojektes, das gemeinsam mit einem internationalen Projektteam (Natalia Aleksiun, Lszl Csosz, Tatjana Lichtenstein, Nina Valbousquet, Laurien Vastenhout) durchgeführt wird, richtet sich dabei auf das Deutsche Reich mit dem Protektorat, das besetzte Westeuropa (Frankreich, Belgien und die Niederlande), Italien, Ungarn und das besetzte Polen. Mit seinem transnationalen Ansatz zielt das Projekt darauf ab, geographische Grenzen und lokal bedingte Historiographien zu überwinden und Licht auf eine bislang vernachlässigte Opfergruppe on the margins of Holocaust history zu werfen.

Forschungsstätte(n)
  • IFZ - Institut f. Zeitgeschichte - 94%
  • Universität Wien - 6%
Nationale Projektbeteiligte
  • Kerstin Von Lingen, Universität Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in

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