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Archaische Merkmale im Bazayni-Kurdischen

The Persistence of Archaic Features in Bazayni-Kurdisch

Agnes Grond (ORCID: 0000-0002-8884-0797)
  • Grant-DOI 10.55776/PAT2987024
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status laufend
  • Projektbeginn 01.10.2025
  • Projektende 30.09.2028
  • Bewilligungssumme 270.251 €

Wissenschaftsdisziplinen

Soziologie (20%); Sprach- und Literaturwissenschaften (80%)

Keywords

    Bazayni-Kurdish, Documentation & Description, Language Contact, Linguistic History Of Kurdish

Abstract

Bazayni-Kurdisch ist eine Sprache, die heute vor allem im zentralanatolischen Distrikt Haymana gesprochen wird. Obwohl in der Sprachbezeichnung der Begriff Kurdisch aufscheint und auch die Sprecher*innen selbst sich zum Teil als kurdisch bezeichnen, ist die genaue sprachliche Zugehörigkeit noch unklar. Außer in Haymana wird Bazayni-Kurdisch an der Schwarzmeerküste, in der Osttürkei, im Irak und im Iran gesprochen. Sprecher*innen leben auch in den großen Städten der Türkei und in der europäischen Diaspora. Bazayni-Kurdisch ist eine gefährdete Sprache: selbst im Hauptsiedlungsgebiet Haymana wird es hauptsächlich von der Eltern- und Großelterngeneration gesprochen. Zudem gibt es außer Fremderwähnungen z. B. in Reiseberichten europäischer Reisender, in osmanischen Archiven, oder durch mittelalterliche Geschichtsschreiber keine materiellen Quellen wie schriftliche Aufzeichnungen oder Bauwerke über die Geschichte der Sprecher*innen. Das Ziel dieses Projektes ist es, eine möglichst vollständige Dokumentation des in Haymana gesprochenen Bazayni-Kurdisch zu erstellen. Dabei fokussieren wir auf die Unterdialekte von Kosewdeli und Turin, die im Bereich der Phonologie sowie der Morphologie besonders interessant sind. Diese Dokumentation bildet die Datenbasis, auf deren Grundlage die Zugehörigkeit von Bazayni- Kurdisch geklärt werden soll. Dafür werden die gemeinsamen und die unterschiedlichen Merkmale zu Kurdisch systematisch dokumentiert und beschrieben. Auf diese Weise werden unsere Daten und unsere Forschung zu Bazayni-Kurdisch neue Perspektiven in die Frage nach der kurdischen Sprachfamilie und nah verwandten, aber eigenständigen Sprachen bringen. Die Daten werden es uns auch ermöglichen, Kontaktphänomene zwischen Bazayni-Kurdisch und seinen gegenwärtigen und historischen Kontaktsprachen zu beschreiben. Eine besondere Rolle in der Untersuchung spielen archaische sprachliche Merkmale, die Bazayni- Kurdisch bewahrt hat. Sowohl die kurdische Sprach- und Dialektgruppe als auch Bazayni-Kurdisch gehören zur übergeordneten iranischen Sprachfamilie. Ein Beispiel für Archaismen ist das altiranische *w- in Anfangsposition. Dieses hat sich im Kurdischen zu b- weiterentwickelt. In Bazayni-Kurdisch hingegen wurde *w- bewahrt. Auch auf der Ebene der Morphologie gibt es Merkmale, die nur in Bazayni-Kurdisch zu finden sind (wie eine spezielle Perfektform der 3. Person Singular). Andere Merkmale (wie Passiv) teilt Bazayni-Kurdisch mit Nordkurdisch. Wir werden diese archaischen Formen erstmals systematisch dokumentieren, beschreiben und vergleichen: mit Kurdisch, Gurani, Zazaki, Central-Iranian-Plateau Dialekten und dem Fars Dialekt. Dieser datenbasierte Vergleich von archaischen Merkmalen und (gemeinsamen) Innovationen wird neue Perspektiven auf die historische Entwicklung des Kurdischen ermöglichen. Zusätzlich ist diese Untersuchung exemplarisch für die Rekonstruktion historischer Details (wie Migrationsrouten) von Communities, die sonst kaum materielle Quellen hinterlassen haben, deren Geschichte also vor allem in ihrer Sprache erhalten ist.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Thede Kahl, nationale:r Kooperationspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Saloumeh Gholami, Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main - Deutschland
  • Donald Stilo - Deutschland
  • Parvin Mahmoudveysi - Deutschland
  • Sven Grawunder - Deutschland
  • Masoud Mohammadirad - Vereinigtes Königreich

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