Regionale Agenda 21 in Beispielregionen - Pilotstudie
Regional Agenda 21 in model regions – pilot study
Wissenschaftsdisziplinen
Andere Sozialwissenschaften (20%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (40%); Wirtschaftswissenschaften (40%)
Keywords
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Regionale Agenda 21,
Partizipation,
Nachhaltige Regionalentwicklung,
Point of Mind,
Regionale Strategieentwicklung
Ziel der geplanten Pilotstudie ist es, in ausgewählten Beispielregionen in verschiedenen Bundesländern die Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und strategischen Optionen für die Initiierung und Implementierung von RA 21-Prozessen im Zuge von regionalen Pilotprozessen sowie ihre Verknüpfung mit regionalen Entwicklungskonzepten und Nachhaltigkeitsstrategien zu prüfen. Die regionalen Pilotprozesse werden in enger Zusammenarbeit mit den für einen RA-21-Prozess potentiell relevanten AkteurInnen in den Beispielregionen durchgeführt. In wissenschaftlicher Hinsicht strebt die Pilotstudie in Anlehnung an die bisherigen einschlägigen wissenschaftlichen Untersuchungen eine weitere Vertiefung des Grundlagenwissens über die Gestaltungsmöglichkeiten und Erfolgskriterien von RA21-Prozessen sowie ihre Relevanz für die Praxis der Regionalentwicklung an. An der Pilotstudie nehmen die beiden Beispielregionen Mühlviertel (Oberösterreich), und Rebenland Leutschach (Steiermark) teil. Die KooperationspartnerInnen in den Regionen sind das Regionalmanagement Oberösterreich, Geschäftsstelle Mühlviertel, und die Landentwicklung Steiermark. Eine dritte Beispielregion kann optional aufgenommen werden. Die Durchführung der regionalen Pilotstudien kombiniert vier methodisch-konzeptionelle Zugänge, die sich in vergleichbaren regionalen Entwicklungsprozessen bereits erfolgreich bewährt haben und nun hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf die Konzeption und das Management von RA21-Prozessen geprüft werden: Regionale Fokusgruppen, Systemische Strategieentwicklung, Point of Mind und Capacity Works. Aufbauend auf den Ergebnissen der regionalen Teilstudien werden in einer daran anschließenden Fachveranstaltung die Übertragbarkeit der in den Beispielregionen erprobten Steuerungs- und Kooperationsmodelle sowie Prozessdesigns auf andere Regionen und Bundesländer diskutiert. Die Ergebnisse der einzelnen Teilstudien in den Beispielregionen und der Fachveranstaltung werden in einem Endbericht zusammengefasst und in Form einer Tagungsdokumentation und einer wissenschaftlichen Publikation veröffentlicht.
- ÖAR GmbH - 100%
- Astrid Holler, Bundesland Steiermark , nationale:r Kooperationspartner:in
- Karin Traxler, Sonstige Forschungs- oder Entwicklungseinrichtungen , nationale:r Kooperationspartner:in