Methoden für langfristige BürgerInnenbeteiligung
Methods for long-term participation
Wissenschaftsdisziplinen
Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (70%); Wirtschaftswissenschaften (30%)
Keywords
-
Partizipation,
Nachhaltige Entwicklung,
Lokale Agenda 21,
Social Entrepreneurship,
Transdisziplinarität,
Kommunikation
Ziel: Durch eine interdisziplinäre Forschungsgruppe der Universität Graz und der empirischen Anwendung der Forschungsergebnisse werden Zielgruppen identifiziert und Methoden für langfristige BürgerInnenbeteiligungsprozesse entwickelt. Vision: BürgerInnenbeteiligungsprozesse unter aktiver und freiwilliger Einbindung aller Bevölkerungsschichten. Daraus resultiert eine Erfolgssteigerung von regionalen und urbanen nachhaltigen Veränderungsprozessen. Kurze Beschreibung des Forschungsvorhabens Die Lokale Agenda 21 ist seit nunmehr 15 Jahren ein Thema. Die Praxis in der Stadt Graz zeigt, dass Beteiligungsprozesse meist von kurzer Dauer sind und von einigen wenigen, immer wiederkehrenden Personen, getragen werden. Da Beteiligungsprozesse für öffentliche Einrichtungen wichtige Instrumente zur Erreichung von Zielgruppen sind und aufgrund der sinkenden finanziellen Möglichkeiten und des steigenden Interesses der BürgerInnen immer mehr an Bedeutung gewinnen, stellt sich die Frage, wie Beteiligungsprozesse optimiert werden können. Im Besonderen hinsichtlich der Erreichung von neuen Zielgruppen und der Dauer der Prozesse. Es soll identifiziert werden, welche Gruppen von BürgerInnen es gibt, die Interesse an Beteiligungsprozessen haben und wie diese aktiviert und langfristig motiviert werden können. Das Projekt umfasst im Wesentlichen folgende drei Module: 1. Bestandsanalyse 2. Zielgruppenanalyse für städtische Räume am Beispiel Graz 3. Methodenentwicklung Einreichende Stelle des Projektes ist das Regional Center of Expertise on Education for Sustainable Development (RCE) am Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz. Es ist Teil eines globalen RCE Netzwerkes mit dem Ziel den gegenseitigen Wissenstransfer zwischen Region und Universität im Bereich Nachhaltiger Entwicklung zu fördern. Das RCE wurde von der United Nations University anerkannt. Weitere Partner des Projektes kommen aus der neuen Fakultät für Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaften (URBI) der Universität Graz. Regionaler Kooperationspartner für empirische Untersuchungen ist das Umweltamt der Stadt Graz.
- Universität Graz - 100%
- Natascha Maili, Forschungs- oder Entwicklungseinrichtung einer Gemeinde , nationale:r Kooperationspartner:in