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Postmigrantische Literaturgeschichte

Postmigrant Literary History

Wiebke Sievers (ORCID: 0000-0002-0090-4347)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB1064
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status laufend
  • Projektbeginn 24.10.2023
  • Projektende 23.10.2026
  • Bewilligungssumme 10.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Soziologie (40%); Sprach- und Literaturwissenschaften (60%)

Keywords

    Literary History, Migration, Literary Field Theory, Societal Change, Austrian literary field, Postmigrant Perspective

Abstract

Die postmigrantische Literaturgeschichte befasst sich mit der Rolle der Literatur im Prozess gesellschaftlicher Auseinandersetzungen über Migration, die viele europäische Gesellschaften seit Jahrzehnten prägen. Dafür wählt sie eine postmigrantische Perspektive, betrachtet also Migrant*innen und ihre Nachfahren als Teil der Gesellschaft, in der sie leben, ohne dabei gesellschaftliche Ungleichheit aus dem Blick zu verlieren. Aus dieser Perspektive Literaturgeschichte zu schreiben bedeutet zunächst einmal wahrzunehmen, dass Schriftsteller*innen von zentraler Bedeutung für die Imagination der homogenen Nationen waren, die zur Ausgrenzung von Immigrant*innen und deren Nachkommen führte. Zugleich konnten diese die Grenzen, mit denen sie sich konfrontiert sahen, in der Literatur früher überwinden als zum Beispiel in der Politik. Ihre daraus resultierende Anerkennung als Autor*innen ermöglichte ihnen wiederum, als relevante Stimmen in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen über Migration wahrgenommen zu werden. Wie verändert ein solcher Zugang den Blick auf dösterreichische Literaturgeschichte? Die literarischen Akteur*innen in Österreich trugen von der Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre entscheidend dazu bei, dass sich die Idee einer österreichischen Nation, Kultur und Identität durchsetzen konnte. Im Zuge dieses Nationalisierungsprozesses installierten sie zunächst thematische, literarische und rechtliche sowie im nächsten Schritt sprachliche Ausgrenzungsmechanismen, die zur Folge hatten, dass in den 1970er und 1980er Jahren in Österreich kaum Immigrant*innen als Autor*innen Anerkennung fanden anders als noch in den späten 1940er und den 1950er Jahren. Seit den 1990er Jahren widersetzen sich die Autor*innen dieser Ausgrenzung. Vladimir Vertlib gehört zu den ersten, der die sprachlichen Grenzen überwindet, die sich im Prozess der Nationalisierung etablierten. Er brach das Schweigen über Immigration, das bis in die 1990er Jahre in der österreichischen Gesellschaft und Literatur herrschte. Dimitré Dinev konnte mit seinem Werk auf das von Vertlib Erreichte aufbauen. Sein Interesse gilt den vielen Stimmen, die hinter dem Schweigen liegen, das Vertlib in seinem Werk thematisiert. Dinevs Werk verhilft dem Thema Immigration im österreichischen literarischen Feld zum Durchbruch. Allerdings prägte die Kritik für ihn den Begriff Immigrantenliteratur, der die Grenzziehung gegenüber österreichischen Autor*innen aufrechterhielt. Julya Rabinowich und Anna Kim stellen solche Grenzziehungen gegenüber Immigrant*innen und deren Nachkommen nicht nur in der Literatur, sondern grundsätzlich in Frage. Sie fordern mit literarischen Mitteln dazu auf, simplifizierenden Migrationsnarrativen zu misstrauen und forcieren zugleich eine Ausdifferenzierung des Themas Immigration. Bei Rabinowich kommen Frauen zu Wort, wo der Fokus bisher hauptsächlich auf Männern lag. Anna Kim schließlich rückt die besondere Situation von People of Colour ins Blickfeld der Aufmerksamkeit.

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