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Zeugnisse des Okkulten

Testimonies of the Occult

Kira Kaufmann (ORCID: 0000-0001-6618-623X)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB1087
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status laufend
  • Projektbeginn 08.05.2024
  • Projektende 07.05.2027
  • Bewilligungssumme 10.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (10%); Sprach- und Literaturwissenschaften (90%)

Keywords

    Occult, Literature, Modernity, Vienna, Theosophy, Anthroposophy

Abstract

Das Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, das Okkulte als Bestandteil der Wiener Moderne sichtbar zu machen. Es schließt an einen Forschungskontext an, der Okkultismus und Esoterik nicht als der Moderne entgegengesetzte, sondern vielmehr als sie befördernde Wissenskonzepte begreift. Anders als Berlin, München und Leipzig wurde Wien um 1900 in diesem Zusammenhang bisher nur wenig beforscht. Die vorliegende Studie behebt diese Forschungslücke, indem sie erstmals ein umfangreiches und disparates Textkorpus eingehend in den Blick nimmt. Den Ausgangspunkt der Untersuchung bildet Else Jerusalems Roman Der heiliger Skarabäus (1909), ein Bestseller, der wie die Arbeit zeigt als theosophischer Bildungsroman gelesen werden kann. Die Theosophie bildete eine esoterische Strömung, die um 1900 weltweit Logen unterhielt und auch in Wien zahlreiche Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Wissenschaftler*innen beeinflusste. Ausgehend von der Lektüre des Heiligen Skarabäus rücken eine Reihe von Fragen in den Vordergrund, die für eine Vielzahl weiterer Autorinnen um 1900 relevant sind, die unter ähnlichen Bedingungen wie Jerusalem zur Produktion angeregt wurden: Woher kommt das theosophische, aber auch philosophische Wissen im literarischen Text? Wie und durch welche Kontakte und Institutionen wurde es vermittelt? Wie verhalten sich die im literarischen Werk entfalteten Konzepte von Emanzipation, Mutterschaft und Autorschaft zu esoterischem Wissen, das zwar als Geheimwissen gilt, um 1900 allerdings offen in theosophischen Zirkeln kursiert unabhängig von Geschlecht, sozialem Status und Konfession. Die Beschäftigung mit okkulten Netzwerken zeigt, dass das esoterische und exklusive Geheimwissen für Frauen zugänglicher war als das exoterische Hochschulwissen, von dem sie bis 1898 systematisch ausgeschlossen waren. Die Studie verbindet textnahe Lektüren mit der Analyse diskursiver Praktiken, um die komplexen Wechselwirkungen zwischen Literatur und Esoterik im Größeren wie im Kleineren nachzuzeichnen. Esoterisches Wissen erweist sich dabei nicht so sehr als Geheimwissen, sondern eher als Grenzwissen, das sich zwischen Disziplinen, Lebensbereichen, Texten und Personen bewegt und bestehende Konventionen herausfordert. So fragt das Forschungsprojekt nicht zuletzt danach, wie Wissen beschaffen und verteilt sein muss, um einen (literarischen) Text überhaupt als esoterisch, okkult oder modern ausweisen bzw. ihn als solchen entziffern zu können. In anderen Worten: Es fragt danach, ob es überhaupt esoterische Texte gibt, und nicht eher nur esoterische Lektüren.

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