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Ironie und Ambiguität im Ijobbuch

Irony and Ambiguity in the Book of Job

Tobias Niklaus Häner (ORCID: 0000-0002-5573-4189)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB1112
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status laufend
  • Projektbeginn 18.03.2024
  • Projektende 17.03.2027
  • Bewilligungssumme 12.167 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (85%); Sprach- und Literaturwissenschaften (15%)

Keywords

    Irony, Ambiguity, Book Of Job, Wisdom literature, Intertextuality, Rhetorical Criticism

Abstract

Ironie und Ambiguität spielen in neueren Untersuchungen und Kommentaren zum bibli- schen Ijobbuch eine wichtige Rolle. Oft bleibt dabei allerdings vage, was mit den beiden Begriffen gemeint und wie das Vorkommen und die Funktion von Ironie und Ambiguität im Text methodisch zu ergründen ist. Die Publikation schließt diese Lücke in der alttesta- mentlichen Forschung, indem sie eine sachgemäße und an den heutigen Sprachgebrauch anschlussfähige Bestimmung der Begriffe Ironie und Ambiguität sowie eine linguistisch und literaturwissenschaftlich fundierten Methodik zu deren Ergründung in den bibli- schen Schriften bietet, um darauf aufbauend eine Analyse des hebräischen Textes des Ijobbuchs vorzunehmen. In der Prologerzählung (Ijob 12) stellen Übertreibungen und das Ausmaß an Wiederho- lungen Anzeichen einer pragmatischen Unaufrichtigkeit dar, die auf Endtextebene die iro- nischen Gehalte in den weiteren Buchteilen vorbereitet. Zugleich werden in den subtilen Anspielungen an die Prüfung Abrahams (Gen 22) und die Segensverheißungen und Fluch- drohungen des Deuteronomiums (Dtn 28) ironische Untertöne greifbar. Im Dialog zwi- schen Ijob und den Freunden sind ironische Sinnspitzen vor allem in Ijobreden zu veror- ten. Ijob erscheint hierbei in der Rolle des Ironikers, der den Wissensanspruch seiner Ge- sprächspartner infrage stellt, indem er etwa mittels rhetorischer Ironien Tadel in die Form von Lob kleidet oder ihre Äußerungen imitierend parodiert. Zudem lassen sich An- spielungen insbesondere an den Psalter erkennen, durch die der implizite Autor die for- melhafte Gebetssprache von Psalmen hinterfragt. Durch das Stilmittel der Ironie signali- siert damit der Dialogteil des Ijobbuches eine kritische Distanz gegenüber Tendenzen zu einer zu stark affirmativen und damit usurpatorischen Rede von Gott in biblischen Tradi- tionssträngen, insbesondere in der Tora und im Psalter. In den Gottesreden (Ijob 3841) wird dagegen umgekehrt Ijob zum Ziel der Ironie, die zusammen mit den Ambiguitäten auf die Begrenztheit menschlichen Erkenntnisvermögens verweist. Zugleich wird dabei aber auch der in den Reden der Freunde aufscheinende Kenntnisanspruch untergraben. Die Forschungspublikation zeigt damit auf, wie das Ijobbuch sich in den innerbiblischen Diskurs der nachexilischen Zeit einreiht und dabei einen Vorbehalt markiert gegenüber einer Verengung theologischer Sprache, um auf einen privativen Monotheismus hinzu- wirken, der die Alterität Gottes wahrt.

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