Wissenschaftsdisziplinen
Andere Geisteswissenschaften (20%); Geschichte, Archäologie (20%); Kunstwissenschaften (20%); Soziologie (40%)
Keywords
Industrial Design,
Gender,
Identity,
Professionalisation,
Britain,
United States
Abstract
Was bedeutet es, als Industriedesigner bezeichnet zu werden? Dieses Buch zeichnet den
bemerkenswerten Aufstieg dieser beruflichen Identität in historischer Perspektive nach, von
einer Position der Anonymität zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts über die
Professionalisierung in der Mitte des Jahrhunderts bis hin zum Niedergang und der
Auflösung um 1980.
Auf der Grundlage neuer, umfangreicher und origineller Archivrecherchen wird die
Geschichte eines Berufsstandes aufgedeckt, der sich zwischen 1930 und 1980 in
Großbritannien und den Vereinigten Staaten neu erfand. Das Buch stellt Annahmen über die
Beziehung zwischen den Berufen in den beiden Ländern auf den Prüfstand und rückt sie
erstmals in eine vergleichende historische Perspektive. Die geschlechtsspezifische Dynamik
der Professionalisierung und ihre Wechselwirkung mit der Darstellung des heroischen
männlichen Designers werden hinterfragt und kritisch untersucht. Aufbauend auf neuen
geschlechtsspezifischen Perspektiven auf die Geschichte des Berufs des Industriedesigners
fordert das Buch dazu auf, die Grenzen und Abgrenzungen dessen, was professionelle
Identität und Arbeit im Designkontext ausmacht, neu zu untersuchen.