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Siedeln heißt nicht bauen, sondern viel mehr

Ingeburg Weinberger (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/PUB114
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 14.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (25%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (50%); Kunstwissenschaften (25%)

Keywords

    National Socialist Ideology, Housing Settlement Projects, Greater Vienna

Abstract

Die Arbeit untersucht die Frage, wie sich die nationalsozialisische Ideologie nach dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich 1938 auf dem Gebiet des Wohn- und Siedlungsbaus in Groß-Wien vermittelt hat. Hier sind sowohl geplante Projekte als auch verwirklichte Bauvorhaben aufschlussreich. Die Recherche stützt sich besonders auf Wiener archivarische Dokumente und zeitgenössische Primärquellen. Kapitel I widmet sich der Lösung der Wohnunsfrage im Wien der Zwischenkriegszeit als Ausgangslage für die nationalsozialische Machtübernahme. Zunächst wird der Gemeindebau des Roten Wien im politisch-historischen Kontext und unter ästhetisch-städtebaulichem Blickwinkel präsentiert. Die Lösung des austrofaschistischen Ständestaates durch Stadtrandsiedlungen und Familienasyle bereitete sowohl ideologisch als auch in der ästhetischen Ausformulierung das natiolsozialistischen Siedlungskonzept vor. Kaptil II gibt einen Überblick über die Entwicklung im Deutschen Reich 1919 1938. Dort vollzog sich die Ablöse der elitären Siedlungskonzepte des Neuen Bauens durch die Brüningschen Nebenerwerbssiedlungen mit Kleinhausideologie. Nach der "Machtergreifung" 1933 gab es nicht nur einen Prioritätenwechsel an die Stelle sozialer Maßnahmen, trat die Rüstung -, es kam auch zum Pradigmenwechsel: Statt Kleinsiedlung und Heimstätte propagierte man Volkswohnungen im Geschoßwohnungsbau im Rahmen des Vierjähresplans. KapitleIII geht auf die Wohnungs- und Wohnbaupolikik der Nationalsozialisten von 1938 1945 in Wien ein. Nach der Entwirrung des komplizierten Kompetenzgeflechts der neuen Gemeindeverwaltung werden mit Schwerpunkt auf den politischen Entscheidungsträgern im Folgenden die Phasen des kommunalen Wohn- und Siedlungsbaus vom euphorischen Beginn bis zum völligen Erliegen dargestellt. Kapitel IV widmet sich explizit der Vermittlung der nationlsozialischen Ideologie über Raumordnung und Siedlungsplanung. Die Ablöse der Leitbilder von Gartenstadt, Heimatschutz und landschaftsgebundenem Bauen durch die durchorganisierte "Ortsgruppe als Siedlungszelle" mit zunehmender Vereinheitlichung und Rationalisierung lässt sich auch an den Entwürfen der in Wien tätigen Siedlungsplaner Georg Laub und Hanns Dustmann nachvollziehen. Kapitel V behandelt die im Raum Wien realisierten Projekte unter typologischem Aspekt und parteikonformer Zielsetzung. Die Siedlungen Leopoldau, in Floridsdorf, auf dem Wienerfeld, in Guntramsdorf und im 13. Wiener Gemeindebezirk werden einer ausführlichen Untersuchung unterzogen. Lageplan, Hausform, die Wahl ästhetischer Elemente und ihre ideologische Interpretation sind Ausdruck "nationalsozialisctischen Bauschaffens". Dass sich die ideologische Indoktrination nicht nut auf den Siedlungsbau selbst beschränkte, sondern auch das gesamte private und gesllschaftliche Umfeld mit einebzog, bestätigen die Untersuchungen zu Gartenbau, Wohnen in den eigenen vier Wänden, Alltag und Feierabendgestaltung der Siedlungsbewohner. Wohnbau als "politische Waffe" ist letztlich ein wichtiges Instrument für die Überzeugung der "Volksgenossen" von der so genannten "Volksgemeinschaft", die sich deutlich gegen den marxistischen Klassenkampf abgrenzt. Dieser Absicht unterliegen auch die in Wiener Siedlungsanlagen nachzuweisenden Planungen und marginalen Durchführungen von Gemeinschaftsbauten und -anlagen. Dass Siedlungsbau als soziale Verpflichtung zwar propagiert, aber tatsächlich als die am besten geeignete Maßnahme in Hinblick auf rassisch einwandfreien Bevölkerungszuwachs aus letztlich machtpolitischem Kalkül forciert wurde, kann auch für Wien nachgewiesen werden.

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