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Leben und erinnern nach Mauthausen

Living and remembering after Mauthausen

Alexander Prenninger (ORCID: 0000-0001-7326-2296)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB1207
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status laufend
  • Projektbeginn 01.10.2025
  • Projektende 30.09.2028
  • Bewilligungssumme 10.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Oral History, Mauthausen, Concentration Camp, Holocaust, Memory, Survivor

Abstract

Dieses Buch öffnet einen neuen Blick auf die Zeit nach der Befreiung eines der größten und grausamsten Konzentrationslager des NS-Regimes. Anders als viele bisherige Publikationen rückt es die Überlebenden selbst in den Mittelpunkt: ihre Stimmen, ihre Erinnerungen, ihre Wege seit 1945. Auf der Grundlage von über 850 lebensgeschichtlichen Interviews aus Europa, Israel und Amerika haben 30 international ausgewiesene Forscherinnen und Forscher die vielfältigen Erfahrungen, Erinnerungen aber auch das Verstummen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen analysiert. Daraus ergibt sich ein vielschichtiges Bild jenseits vereinfachender Mythen und klischeehafter Darstellungen in Film, Fernsehen oder sozialen Medien. Die Berichte zeigen eindringlich, dass die Befreiung im Jahr 1945 kein geordneter und reibungsloser Prozess war. Die alliierten Truppen waren auf das Ausmaß von Hunger, Krankheiten und Not nicht vorbereitet. Tausende starben noch nach ihrer Befreiung. Heimwege oder Emigration führten oft über Monate und Jahre quer durch Europa, begleitet von neuen Fluchtbewegungen, die politische und soziale Landkarten neu zeichneten. Auch nach Rückkehr oder Emigration litten viele Überlebende oft ein Leben lang an den körperlichen und seelischen Folgen. Manchen wurde Verständnis und Mitgefühl entgegengebracht, andere stießen auf Misstrauen, Schweigen oder offene Ablehnung Erfahrungen, die tief verletzten. In manchen Gesellschaften, insbesondere in den diktatorischen Regimen Osteuropas, aber auch in westlichen Gesellschaften, kam es sogar zu erneuter Diskriminierung und Verfolgung. Die Interviews machen deutlich, wie unterschiedlich Menschen mit ihren Erfahrungen umgehen: Manche sprachen offen, andere schwiegen lange oder verstummten später erneut, wenn politische oder gesellschaftliche Umstände feindlich wurden. Dieses Wechselspiel von Erzählen und Schweigen prägt bis heute unser Gedenken und die Art, wie wir über Verfolgung, Befreiung und ihre Folgen sprechen. Mit dem vierten Band der Reihe Europa in Mauthausen wird eine langdauernde Forschungsarbeit zur Geschichte dieses Konzentrationslagers zu einem Gesamtbild vervollständigt. Erst die Nachgeschichte, die Erfahrungen seit 1945, machen deutlich, wie Überlebende ihr Leben in Worte fassten oder auch nicht und das Verständnis der Erfahrungen im Lager selbst abrunden. Jede Erinnerung ist Teil einer Auseinandersetzung, die bis in unsere Gegenwart reicht. So entsteht ein eindringliches Panorama europäischer Geschichte. Es macht sichtbar, dass Erinnern kein abgeschlossener Akt ist, sondern immer wieder neu übersetzt, verhandelt und manchmal auch erkämpft werden muss. Gerade darin liegt seine Bedeutung für unsere Gegenwart: Demokratien leben vom Streit um Deutung und vom offenen Dialog. Dieses Buch zeigt, wie sehr die Stimmen der Überlebenden dafür unverzichtbar bleiben.

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