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Juristische Kontrafaktik: Eine Methode der kontrastiven Diskursanalyse

Legal counterfactuals: a method of contrastive discourse

Alexandra Claudia Juster (ORCID: 0000-0003-4415-7539)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB1211
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status laufend
  • Projektbeginn 22.01.2025
  • Projektende 21.01.2028
  • Bewilligungssumme 12.016 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Rechtswissenschaften (50%); Sprach- und Literaturwissenschaften (50%)

Keywords

    Literature, Law, Discourse, Counterfacts, Fact, Fiction

Abstract

Ausgehend von der bereits seit langerem etablierten amerikanischen law and literature- Bewegung beginnt sich das interdisziplinare Forschungsfeld Recht und Literatur nun auch in Europa vorsichtig zu etablieren. Einen wichtigen Anstoß dazu hat sicherlich der Münsteraner Sonderforschungsbereich (SFB) 1385 Recht und Literatur gegeben. Die vorliegende Arbeit knüpft daran an mit dem Ziel, eine kontrastive interdisziplinare Forschungsmethode genannt juristische Kontrafaktik zu entwerfen, die den Anspruch erhebt, eine methodische Grundlage für die Weiterentwicklung des jungen Forschungsbereichs Recht und Literatur zu bieten. Der besondere Fokus liegt dabei auf dem Recht in der Literatur, unter Vernachlassigung des Rechts als Literatur und des Rechts der Literatur. Nach einem kurzen Bezug auf die amerikanische law and literature-Bewegung wird einleitend ein Uberblick über die heterogenen Forschungsansatze in Italien, Frankreich, Belgien und Deutschland gegeben, bevor auf eine theoretische Auseinandersetzung mit den methodischen Konzepten der Interdisziplinaritat und der Kontrafaktik einerseits und den spezifischen Zugangsweisen zum Text, d.h. des Diskurses und der Hermeneutik, andererseits erfolgt. Auf der Grundlage dieser theoretischen Bausteine werden in einem ersten Schritt die Trennlinien zwischen der Rechts- und Literaturwissenschaft gezogen, um in einem zweiten Schritt die sich daraus ergebende Schnittmenge als gemeinsame Arbeitsgrundlage zu identifizieren: der geschriebene Text und die untrennbare Verknüpfung mit der menschlichen Gesellschaft einerseits, die Hermeneutik und der Diskurs als Mittel der Texterschließung andererseits. Diese Erkenntnis ermoglicht den Zugriff auf literarische Texte, aus denen der fiktionale Rechtsdiskurs methodisch herausgelost und dem realweltlichen Text kontrafaktisch gegenübergestellt wird. Ziel dieser kontrafaktischen Kontrastierung ist es, den Grad der Ubereinstimmung zwischen diegetischem und realem Recht zu bestimmen. Ein solches Vorgehen erhoht zum einen die Qualitat der interdisziplinaren Verstandigung zwischen Literatur- und Rechtswissenschaftler*innen und führt zum anderen zu einem leichteren Zugang sowohl zum literarischen Text als auch zum darin verhandelten Rechtsdiskurs. Zur Verfestigung wird diese Methode der juristischen Kontrafaktik anhand von fünf Werken der Gegenwartsliteratur praktisch erprobt und vorgezeigt: Diese eine Entscheidung (2022) von Karine Tuil, Hana (2017) von Elvira Dones, Unorthodox (2012) von Deborah Feldman, Repenti (2017) von Claude Chossat und Ohrfeige (2016) von Abbas Khider. Die Auswahl dieser Werke ist durch das Interesse motiviert, unterschiedliche Rechtsbereiche zu berühren, die bisher in der interdisziplinaren Recht- und Literaturforschung wenig behandelt worden sind, wie das franzosische Anti-Terror-Recht, das albanische Gewohnheitsrecht des Kanun, das talmudische Recht, das korsische Fehderecht der Vendetta und das deutsche Asylrecht.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

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