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Das Mausoleum von Belevi - Die Bauforschung

The Mausoleum of Belevi - Historical Building Research

Reinhard Heinz (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/PUB164
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 16.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Bauwesen (90%); Geschichte, Archäologie (10%)

Keywords

    Mausoleum, Optical Refinements, Archaeological Building Research, Greek Construction Technology, Early Hellenism, Monumental Tomb

Abstract

Das Mausoleum von Belevi ist eines der wenigen gut erhaltenen Monumente des frühen Hellenismus. Die quadratische Anlage bestehend aus einem massiven Sockelgeschoss, über dem eine korinthische Peristasis thront, erreicht monumentale Ausmaße, die in klassischer und hellenistischer Zeit nur vom typenbildenden Vorläufer, dem Maussolleion von Halikarnassos, übertroffen wurden. Dieses Königsgrab wurde über Jahrzehnte hinweg im Rahmen der Ephesos-Forschung durch die österreichische Archäologie betreut wurde. Die auch nach der Publikation der älteren Forschungen 1979 nicht abgeschlossene Untersuchung des Mausoleums erforderte eine Neubearbeitung des Monumentes mit modernen Methoden und aktualisierten Fragestellungen. Grundlage der neuen Rekonstruktion bildet eine umfangreiche Dokumentation und Analyse des in situ-Bestandes sowie der dislozierten Bauglieder. So ließ sich direkt am Felskern die Höhe des Sockelgeschosses und sein Schichtaufbau mit einer raffinierten Fugenteilung gesichert belegen. Die Bestimmung der Höhe und des Aufbaues der ionischen Scheintür an der Hauptfront erlaubt es, einen an altionischen Vorbildern orientierten Entwurf zu erkennen. Im Obergeschoss erbrachte die Analyse der Dachplatten und Kassettenblöcke eine gesicherte Rekonstruktion der Dachlösung: Nur das Pteron war überdeckt. Die Dachflächen neigten sich ausschließlich nach innen. Den Kernbereich bildete ein offener Hof, der lediglich zur Entwässerung genutzt wurde. In der Peristasis ließen sich die Jochweiten auf unterschiedlichen Höhen genau bestimmen und Teile der Gebälkzone und der Dachskulpturensockel steingerecht rekonstruieren. Zuordnungen verschiedener Säulentrommeln erlaubten Rückschlüsse auf die Gestaltung und Höhe des Schaftes. Die Nordwand des Obergeschosses war durch eine Blendarchitektur, die auf einer eigenen Sockelzone stand, hervorgehoben. In der Grabkammer ermöglichte es die Rekonstruktion des Schichtaufbaues und der Versatzrichtungen bei der Errichtung der Kammerwände, die Zusammengehörigkeit von Kasten und Deckel des Sarkophages zur ursprünglichen Bauphase mit Sicherheit zu belegen. Der ursprüngliche Gewölbequerschnitt folgte der Form eines nur unwesentlich gedrückten Halbkreises. Eine spezielle Klammerungstechnik erleichterte den Versatz der Keilsteine. Die Rekonstruktion des Monuments bildete die Grundlage für eine Analyse seiner Proportionen. Einfache rationale Verhältnisse bestimmten in allen Bereichen den Entwurf, sodass sie als grundlegende Vorgabe für die Gestaltung angesehen werden können. Darüber hinaus durchdrang ein einheitliches modulares System die Fassadengliederung. Der Grundriss des Monuments erstreckt sich über eine quadratische Grundfläche, deren Seitenlängen 100 attische Fuß erreichen. In glatt aufgehender einfacher Proportion dazu stehen Quadrate, die die Lage von Wänden und Kolonnade bestimmen. Der Fassadenmodul jedoch geht nicht im attischen Fuß glatt auf, er folgt möglicherweise einem hellenistischen Fuß. Optische Verfeinerungen überlagerten dieses proportionale und modulare System. Neben Kurvatur, Entasis und Inklination wurde die Gestaltung auch durch eine Erweiterung des Mitteljoches und eine fortlaufende Verringerung der Modulmaße bereichert. Das Stoßfugennetz der Sockelwände wurde an den Eckbereichen durch geringfügige Längenkorrekturen harmonisiert. Spezielle Bau- und Versatztechniken des nicht fertig gestellten Grabmals können rekonstruiert, weiters die gleichzeitige Arbeit mehrerer Steinmetzpartien an verschiedenen Bauabschnitten nachvollzogen werden. Eine der bautechnischen Hauptinnovationen des Monuments stellte die intensive Anwendung von Mörtel im Mauerwerk dar, einerseits als Füllmörtel zwischen Verkleidungsblöcken und Felskern und andererseits als Gussmörtel zur Schließung versatztechnisch notwendiger Fugen in der Deckenkonstruktion. Der Entwurf des Mausoleums wächst einerseits aus der spätklassischen ionischen Tradition heraus, trägt aber andererseits mit Innovationen in gestalterischer und bautechnischer Hinsicht wesentlich zur Weiterentwicklung in der Zeit des beginnenden Hellenismus bei. Die Einführung der korinthischen Ordnung in Kleinasien, die Stilmischung dreier Ordnungen alle gemeinsam ansichtig an der Außenarchitektur, die Ausbildung des Gebälks und die erweiterten Interkolumnien zeugen von der innovativen Kraft des Entwurfes, der wohl von Einfluss auf die Entwicklungen in hochhellenistischer Zeit gewesen sein muss. Wenn auch in seiner Grundform auf das Vorbild in Halikarnassos bezogen, so stellt sich doch v.a. durch die Dachlösung das Monument als einzigartig innerhalb seines Bautypus dar. Sein Gestalter bereichert den aus lykischer und karischer Tradition entstandenen Entwurf mit lokalen, orientalischen, makedonischen und mutterländischen Elementen, die sich in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts entwickelt hatten und formt ihn zu einem neuen Ganzen.

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