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Bildungsmobilität der türkischen 2. Generation

Divergent paths. The educational mobility of 2nd. gen. Turks

Philipp Schnell (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/PUB179
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 8.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Soziologie (100%)

Keywords

    TIES, Second-Generation, Education, Migration, Integration, Turks

Abstract

Eine Vielzahl von Studien fokussiert auf die Bildungssituation der 2. Generation türkischer Herkunft, eine der größten Gruppen von Nachkommen von MigrantInnen in Europa. Dabei zeigen nationale Studien für diese Herkunftsgruppe deutliche Nachteile in der Bildungspartizipation. Zur Erklärung der niedrigeren Schulleistungen von SchülerInnen mit türkischem Migrationshintergrund werden primär individuelle Erklärungsfaktoren herangezogen (z.B. allen voran Bildungsstand und berufliche Position der Eltern). Strukturelle Aspekte des Bildungssystems werden bei diesen nationalen Studien kaum betrachtet, da sie innerhalb eines Landes nur bedingt variieren. Auch wenn die meisten Studien erhebliche Bildungsbenachteiligungen für die 2. Generation türkischer Herkunft belegen, weisen erste vergleichende Untersuchungen auf deutliche Unterschiede zwischen europäischen Ländern hin. Die Größe, als auch die Gründe für diese Länderunterschiede in der Bildungsmobilität bleiben allerdings bisher unklar. Die vorliegende Studie fragt nach den Ursachen für die Variationen in der Bildungsmobilität der 2. Generation türkischer Herkunft zwischen drei ausgewählten europäischen Ländern: Österreich, Frankreich und Schweden. Unter Verwendung einer bisher einzigartigen Erhebung über Lebenswelten von Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund in diesen drei Ländern aus dem Jahr 2007/2008 der sog. TIES-Studie werden in dieser Arbeit Bildungsverläufe detailliert analysiert. Durch diese standardisierte Befragung ist es möglich, die Bildungskarrieren vom Eintritt in den Kindergarten bis hin zum Verlassen des Bildungssystems vergleichend zu untersuchen. Gleichzeitig stehen Informationen über eine Vielzahl von inner- und außerfamiliären Faktoren zur Verfügung. Diese reichen von der Migrationsgeschichte der Eltern, über die sozio- ökonomische Stellung der Familie, Freundschaftsnetzwerke der türkischen zweiten Generation bis hin zu Betreuungen durch LehrerInnen in Schulen. Meine Ergebnisse zeigen, dass Bildungsungleichheiten am deutlichsten in Österreich hervortreten. Auch in Frankreich lassen sich unverkennbare Benachteiligungen für die 2. Generation türkischer Herkunft feststellen, während sie in Schweden am geringsten ausfallen. Zur Erklärung dieser Länderunterschiede wird in dieser Arbeit auf die Wechselwirkungen zwischen den individuellen Einflussfaktoren und den institutionellen Rahmenbedingungen im jeweiligen Einwanderungsland eingegangen, welche den unterschiedlichen Grad der Bildungsmobilität determinieren. Die institutionellenRahmenbedingungendes österreichischen Schulsystems, wie das späte Eintrittsalter in vorschulische Einrichtungen, die frühe Selektion in unterschiedliche Bildungswege und das Halbtagssystem führen zu einer starken Wechselwirkung mit familiären Ressourcen zu Beginn der Schullaufbahn. Gerade weil türkische Eltern oftmals nicht über die notwendigen Ressourcen verfügen, entstehen gleich zu Beginn der Schullaufbahn erhebliche Nachteile für ihre Kinder, die im weiteren Verlauf der Bildungskarriere kaum noch auszugleichen sind. In Frankreich hingegen ist die Bedeutung des familiären Hintergrunds zu Beginn der Schullaufbahn auf Grund des Gesamtschulsystems weniger bedeutend. Allerdings ist das französische Schulsystem in der Oberstufe stark selektiv. Jugendliche türkischer Herkunft in Frankreich sind deshalb in besonderem Maße von Informationen durch Freunde und der Unterstützung von Lehrern abhängig, um erfolgreich durch das französische Schulsystem zu navigieren. In Schweden bestehen hingegen kaum signifikante Barrieren im Schulsystem, was zu einer deutlich höheren Bildungsmobilität für Jugendliche aus sozial schwachen Familien allgemein, und für die 2. Generation türkischer Herkunft im speziellen führt. Die Ergebnisse meiner Studie zeigen, dass institutionelle Rahmenbedingungen deutlich die Relevanz von bestimmten Ressourcen determinieren und damit maßgeblich zur Erklärung von Länderunterschieden in der Bildungsmobilität von Kindern mit türkischem Migrationshintergrund beitragen.

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