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Die Canabae Legionis von Carnuntum II

Christian Gugl (ORCID: 0000-0001-6607-959X)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB204
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 16.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geowissenschaften (10%); Geschichte, Archäologie (90%)

Keywords

    Carnuntum, Pannonia, Canabae, Survey, GIS

Abstract

Die Carnuntiner canabae legionis nehmen unter den römischen Lagervorstädten eine Sonderstellung ein. Dank der in den letzten Jahren intensivierten luftbildarchäologischen Auswertung auf dem Gebiet der heutigen Gemeinden von Petronell und Bad Deutsch-Altenburg (Niederösterreich, A) liegt mittlerweile ein canabae-Gesamtplan vor, der hinsichtlich seines Detailreichtums wohl als singulär unter den römischen Lagervorstädten einzustufen ist. In dem bereits publizierten Band I wurde die luftbildarchäologische Kartierung der Bewuchsmerkmale mit den bekannten Baubefunden zusammengeführt und interpretiert. Die Diskussion der Siedlungsentwicklung musste sich aber auf die zumeist nur in Vorberichten veröffentlichten Grabungen, auf publizierte Gräber und auf lokalisierbare Einzelfunde beschränken, die nur punktuell Informationen boten. Mit einem großflächig konzipierten Oberflächensurvey war die Hoffnung verknüpft, ergänzende Indizien für die Siedlungsausdehnung, für die Siedlungschronologie und für die Nutzung von Siedlungszonen (Wohnbebauung, Wirtschaftsbereiche, Gräberfelder, Freiflächen) zu erhalten. In den Sommermonaten der Jahre 2009 und 2010 wurden Ackerflächen im Gesamtumfang von rund 201 ha abgegangen. Die Feldbegehungen wurden zumeist von vier bis fünf Personen in Form von linewalking durchgeführt, also in parallel zueinander verlaufenden Suchlinien, sodass die tatsächlich abgesuchte Fläche mit rund 83,3 ha veranschlagt werden kann. Der Einsatz von GIS-Technologie spielte bei der Planung, Durchführung und Auswertung des Oberflächensurveys eine zentrale Rolle. Bei der Analyse der Daten kam vor allem Desktop Mapping zum Einsatz. Hinsichtlich der Verteilung der Suchflächen handelte es sich bei dem Unternehmen nicht um einen reinen Stadtsurvey, der sich auf die südliche und südwestliche Lagervorstadt beschränkte, sondern er wurde auch auf das Vorfeld der canabae ausgedehnt. Der Großteil der abgegangenen Äcker lag aber in weniger als 2,0 km Entfernung von der Legionslagermauer. Diese Ausrichtung des Surveys versprach somit Oberflächenensembles aus unterschiedlichen Siedlungsräumen, einschließlich von off-site-Zonen, also von Bereichen ohne Siedlungsaktivität im engeren Sinn. Der Oberflächensurvey lieferte neue Bausteine zur Siedlungsgeschichte der Carnuntiner canabae. Noch weitgehend unklar ist die Siedlungsgenese der Lagervorstadt im Laufe des 1. Jahrhunderts n. Chr. Die besten Aussagemöglichkeiten bietet der Survey bei der Bewertung des Siedlungsabbruchs in der südlichen und südwestlichen Lagervorstadt. Der Vergleich der jüngsten Fundhorizonte der Lagervorstadt mit dem Legionslager führt deutlich die unterschiedlichen Siedlungsabläufe an der Peripherie und im Zentrum Carnuntums vor Augen. Während man im Legionslager noch eine Siedlungstätigkeit in der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts nachweisen kann, kommt es in der Lagervorstadt bereits deutlich früher zu einem gravierenden Wandel. In den untersuchten Flächen bricht das Fundmaterial etwa im Zeitraum von der Mitte des 3. Jahrhunderts bis in die Zeit um 300 n. Chr. ab. Das erstmalige Auftreten von Gräbern in ehemals besiedelten Bereichen und die punktuell durch Grabungen nachgewiesenen Verödungsvorgänge bezeugen einen großräumigen Schrumpfungsprozess, der das Erscheinungsbild der Siedlung nachhaltig veränderte. Die am Übergang von der späten Kaiserzeit zur Spätantike einsetzende Deurbanisierung hatte vermutlich vielfältige politische und sozioökonomische Ursachen, die sich der archäologischen Nachweisbarkeit entziehen. Im Oberflächenmaterial spiegeln sich aber zumindest die kleinsttopographisch unterschiedlich ablaufenden Wüstungsvorgänge wider, die in letzter Konsequenz auch weitreichende demographische Auswirkungen hatten und das endgültige Ende der antiken Stadtkultur an der mittleren Donau spätestens um die Mitte des 5. Jahrhunderts einleiteten.

Forschungsstätte(n)
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