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Die Wien-Vogelschau des Bernhard Georg Andermüller von 1703

The Bird´s Eye View of Vienna by Bernhard Georg Andermüller

Martin Scheutz (ORCID: 0000-0001-9261-8438)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB457
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 10.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (50%); Humangeographie, Regionale Geographie, Raumplanung (50%)

Keywords

    Diplomatic History, Urban History, Maps, Urban Development Of Vienna, Reichshofrat, Courtly Networks

Abstract

In der Königlichen Bibliothek Brüssel befindet sich ein repräsentativer Vogelschau-Plan der Stadt Wien, der mit 1703 datiert in der Forschung bislang falsch zugeschrieben wurde. Der Schöpfer des Vogelschau-Planes, der aus Dessau stammende Kanzleirat Bernhard Georg Andermüller (16441717), stellt darauf die Stadt Wien mit Blick vom Norden nach Süden dar. Der breit ausgebildete Andermüller verbrachte die Zeitspanne zwischen 1699 und 1703 in Wien, wo er im Auftrag des Anhaltischen Fürstenhauses in einem Erbfolgestreit die Position dieses seines Dienstgebers beim Reichshofrat zu vertreten hatte. Neben der Biographie Andermüllers in seiner Leichenpredigt erfahren auch seine wöchentlich nach Anhalt geschickten Berichte über seine in Wien gesetzten Aktivitäten breitere Auswertung. Die von Andermüller selbst entworfene und gezeichnete Vogelschau lässt sich in zwei Richtungen hin interpretieren: Einerseits könnte der Plan als repräsentatives Geschenk des ehemaligen Gesandten an seine Anhalter Auftraggeber gedient haben, andererseits wäre es aber auch möglich, dass Andermüller für einen möglichen Nachfolger in der Wiener Gesandtschaft eine Art Handreichung bot, worin die wichtigsten Entscheidungsträger bei Hof, aber auch im Reichshofrat auf der Darstellung eingezeichnet wurden. Nachdem zur Vogelschau keine näheren Angaben in den Quellen vorliegen, müssen beide Optionen offen bleiben. Die Vogelschau Andermüllers erweist sich als hervorragende Quelle für die Stadtentwicklung Wiens zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Während in den Vorstädten nach der Zweiten Türkenbelagerung 1683 ein wahrer Bauboom zu greifen begann, konnte die eigentliche Stadt dieser Baubewegung aufgrund der dichten Bebauung nur mit Verzögerung folgen. In den Vorstädten wuchsen Gartenpalais und Lustschlösser empor und auch in der Innenstadt trat vor allem der Adel als wichtiger Bauherr auf. Während das 17. Jahrhundert noch von einer Klosteroffensive und vom Ausbau der Residenz gekennzeichnet war, dokumentiert der Andermüller-Plan erst die Anfänge des barocken Baubooms. Bürgerliche Bauträger sind kaum nachzuweisen. In der Vogelschau finden sich sogar in gar nicht so wenigen Bereichen der Stadt Giebelhäuser ein Relikt der mittelalterlichen Bauentwicklung. Von einer umfangreichen und die gesamte Stadt ergreifenden Modernisierung oder gar Barockisierung der Stadt kann also 1703 noch nicht die Rede sein. Andermüllers Vogelschau- Plan der Haupt- und Residenzstadt Wien kann als eine vielschichtige und verschiedene Bereiche der Frühen Neuzeit ausleuchtende Quelle interpretiert werden.

Forschungsstätte(n)
  • Institut für Österreichische Geschichtsforschung (seit 01 Jan 2016 Univ Wien) - 100%

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