Musik am Dom zu Salzburg. Das Repertoire [...]
Music at Salzburg Cathedral. The Repertory [...]
Wissenschaftsdisziplinen
Geschichte, Archäologie (15%); Kunstwissenschaften (80%); Philosophie, Ethik, Religion (5%)
Keywords
-
Musical Sources,
Mozart,
Wolfgang Amade,
Salzburg Cathedral,
Haydn,
Johann Michael,
Sacred Music,
Liturgy
Der Salzburger Dom war lange eines der zentralen Gebäude der Stadt Salzburg und des von einem
Kirchenfürsten regierte Landes und blieb das auch, nachdem Salzburg 1803 wurde. Er war als Kirche
eines Fürsterzbischofes, der seit Matthäus Lang als Primas Germanie eine Vormachtstellung unter
den deutschsprachigen Erzbischöfen beanspruchen konnte, einerseits Metropolitankirche, er war aber
auch seit 1635 Hauptkirche der Stadtpfarre und damit Dreh- und Angelpunkt eines Systems von
Stadtkirchen, die im Leben der Bürger von Stadt und Land als Stätte von wichtigen Lebensereignissen
wie Taufen, Hochzeiten, Begräbnissen, aber auch als Ziel von Wallfahrten oder Ausgangspunkt von
Prozessionen einen bedeutsamen Platz einnahmen.
Der Impuls zur Entstehung des vorliegenden Bandes entsprang den zwischen 2007 und 2014
stattfindenden Katalogisierungsarbeiten an dem heute im Archiv der Erzdiözese Salzburg
aufbewahrten Dommusikarchiv (A-Sd, Reihe A). Dieser Bestand wurde von der zu diesem Zweck
gegründeten RISM-Arbeitsgruppe Salzburg von den ältesten Stimmenhandschriften aus dem letzten
Drittel des 17. Jahrhunderts bis zu den Quellen vor dem Gründungsjahr des Dommusikverein und
Mozarteum 1841 vollständig erfasst und liegt nun sowohl als gedruckter Katalog als online in der
RISM-Datenbank