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Hitler - Benes - Tito

Hitler - Benes - Tito

Arnold Suppan (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/PUB52
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 14.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Sozialwissenschaften (20%); Geschichte, Archäologie (80%)

Keywords

    Osteuropäische Geschichte, Südosteuropäische Geschichte, Zeitgeschichte, Minderheitenforschung

Abstract

Die auf internationaler Quellen- und Literaturbasis erarbeitete Monographie stellt politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle und militärische Konfliktgeschichten dar, die schlagartig im Jahre 1848 begannen und in ihren mentalen Nachwirkungen bis in die unmittelbare Gegenwart andauern. Im Mittelpunkt stehen die ethnisch- nationalen Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Tschechen, Magyaren mit Slowaken und Serben, Serben und Kroaten mit Deutschen, sowie Slowenen und Deutschen einerseits, die staatlich-nationalen Auseinandersetzungen des Deutschen Reiches und Österreichs mit der Tschechoslowakei und Jugoslawien andererseits. Im Rückblick erscheint das Zusammen- und Nebeneinanderleben der Nationalitäten in der Habsburgermonarchie bis 1914 relativ störungsfrei und von Modernisierungen in Verfassung und Verwaltung, im Schulwesen, im Verkehrswesen, in der Wirtschaft und im Gesundheitswesen geprägt. Die großen "Sprachenkämpfe" waren in erster Linie Auseinandersetzungen der deutsch- und ungarischsprachigen Bildungseliten gegen jene der aufstrebenden slawischen Nationalitäten, die nicht zuletzt um gegenwärtige und künftige Staatsposten kämpften. Der vom Ballhausplatz bewusst gesetzte Schritt in den Ersten Weltkrieg verschlechterte allerdings schlagartig sowohl die Haltungen der Nationalitäten zur Habsburgermonarchie als auch gegeneinander. Die "Deutschen" warfen den Tschechen und Südslawen hochverräterische Umtriebe vor, die slawischen Nationalitäten und ihre Auslandsemigration (Masaryk, Beneš) begannen schrittweise Unterstützung bei der Entente zu suchen. Der unglaublich rasche und relativ unblutige Zerfall Österreich-Ungarns ließ neue "Nationalstaaten" entstehen, die in den meisten Fällen neue Nationalitätenstaaten mit vielen nationalen Minderheiten wurden. Nun waren die Tschechen in der neuen Tschechoslowakei und die Serben im neuen Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen das führende Staatsvolk und versuchten Verwaltung, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur von ihren Hauptstädten Prag und Belgrad aus zu dominieren. Freilich stellten die Deutschen in den böhmischen Ländern (Sudetendeutsche), in Slowenien und in der Vojvodina sehr bald wirtschaftliche, soziale und kulturelle Gegeneliten dar, die Magyaren in der Slowakei und in der Vojvodina. Mit der Weltwirtschaftskrise und dem Machtantritt Hitlers begann der wirtschaftliche und politische Einfluss des Deutschen Reiches in Ostmittel- und Südosteuropa wieder rasch zuzunehmen und die deutschen Minderheiten ideologisch zu beeinflussen stärker in den böhmischen Ländern und Slowenien, schwächer in der Vojvodina. Hitlers Expansionsziele sahen die Zerschlagung der Tschechoslowakei und die Einbindung Jugoslawiens in den Dreimächtepakt vor. Daher bedeutete für ihn das Münchener Abkommen nur einen unwillkommenen Zwischenschritt, während die Zerschlagung Jugoslawiens erst Ende März 1941 ein Kriegsziel wurde. Die sechsjährige NS-Herrschaft in der Tschechoslowakei (1939-1945) und die vierjährige NS-Herrschaft in Jugoslawien (1941-1945) mit ihrer militärischen, polizeilichen, verwaltungsmäßigen, wirtschaftlichen und sozialen Durchdringung und Repression mit Hilfe von Besatzungsverwaltung, Wehrmacht, Waffen-SS, Gestapo und Sicherheitsdienst zeigte durchaus unterschiedliche Herrschaftstechniken: Unterdrückung der Intelligenz, Einbindung der Arbeiter und Bauern in die Kriegswirtschaft, Deportationen, Geiselerschießungen, Genozid. Von allen ethnisch-konfessionellen Gruppen erlitten die Juden und Roma die höchsten Verluste, gefolgt von den Serben und Slowenen. Rache und Vergeltung gegen die "Deutschen" folgten 1944/45 auf dem Fuß, zuerst in der Vojvodina, dann in Slowenien, zuletzt in den böhmischen Ländern, wobei AVNOJ-Beschlüsse und Beneš-Dekrete Enteignung und Rechtlosstellung festlegten. Die bereits mit dem Vormarsch der Roten Armee einsetzenden "wilden Vertreibungen" mündeten schließlich nach den Beschlüssen der Potsdamer Konferenz in Zwangsaussiedlungen aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn, während das Tito-Regime separate "ethnische Säuberungen" durchführte. Obwohl sich die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Österreich schon nach wenigen Jahren der "Vertriebenen" annahmen, dauerte es infolge völlig unterschiedlicher "Erinnerungen" und des Kalten Krieges Jahre und Jahrzehnte, bis es mit den kommunistischen Regierungen in Prag und Belgrad zu Vereinbarungen in Vermögensfragen kam. Das Entstehen einer neuen Erinnerungskultur ist erst seit dem Fallen des Eisernen Vorhangs möglich und führt ständig zu tiefschürfenden Debatten bei allen in den Zweiten Weltkrieg involvierten Nationen.

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