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Politik der Differenzen

Politics of Difference

Stefanie Mayer (ORCID: 0000-0002-5301-3388)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB521
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 8.199 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Politikwissenschaften (30%); Soziologie (70%)

Keywords

    Feminst Activism, Feminist Theory, Racism, Social Movement Studies, Practice Theory, Discourse Research

Abstract

Politik der Differenzen geht der Frage nach, wie weiße Aktivistinnen der autonomen feministischen Bewegungen in Wien seit den 1980er Jahren ihr Verhältnis zu anderen Frauen, zu Migrantinnen, Muslimas, Schwarzen Frauen und Women of Color gestalteten; Wie sie über die Anderen sprachen und welche (Zerr- )Bilder sie dabei produzierten, wie sie Zusammenarbeit suchten, welche Vorannahmen und eigenen Rassismen diese verunmöglichten, aber auch welche Strategien Aktivistinnen entwickelten und wie viel dabei gedacht, gelernt und ausprobiert wurde. Thema ist auch, wie weiße Feministinnen über Migration, über Rassismen und Antisemitismus im Allgemeinen nachdachten und wie sie antirassistisches Engagement gestalteten. Auf auf einer umfangreichen Analyse von fünf österreichischen feministischen Printmedien, Interviews mit Aktivistinnen und teilnehmenden Beobachtungen aufbauend, spannt die Studie in vier großen Kapiteln einen weiten inhaltlichen und zeitlichen Bogen. Erstens zeigt die Autorin, wie der Internationalismus der 1980er Jahre auch die Entdeckung der sogenannten Gastarbeiterinnen durch Wiener Feministinnen beeinflusste. Welche aus heutiger Perspektive fragwürdigen Parallelen wurden in der damaligen Diskussion zwischen Kolonialismus und der Unterdrückung von Frauen gezogen? Zweitens wird die nur bruchstückhafte feministische Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und insbesondere die Leerstelle Antisemitismus zum Thema. Deutlich wird hier nicht zuletzt, wie sehr Repräsentationen der Vergangenheit vom aktuellen Bedürfnis nach Selbstvergewisserung geprägt sind. Der dritte große Abschnitt behandelt die Debatten um das Verhältnis von Sexismus und Rassismus, die Anfang der 1990er Jahre nicht zuletzt unter dem Eindruck der mörderischen rassistischen Gewalt und der immer deutlicher formulierten Kritik der Migrantinnenbewegungen unter feministischen Aktivistinnen geführt wurden. Antirassismus und die (Un- )Möglichkeit von Bündnissen zwischen unterschiedlich positionierten Frauen wurden damit zu feministischen Themen, die bis heute nichts an Relevanz eingebüßt haben. Im letzten der vier Ergebniskapitel geht es schließlich um Entwicklungen seit den 2000er Jahren. Die queere Herausforderung vermeintlicher Gewissheiten spielt hier ebenso eine Rolle wie theoretische Entwicklungen aus dem US- amerikanischen Raum und die Zuspitzung öffentlicher, aber auch inner-feministischer Debatten auf den Islam hochaktuell angesichts der Instrumentalisierung von Frauenrechten für rassistische Kampagnen. Im Fazit werden die Ergebnisse noch einmal quer durch den ganzen Zeitraum miteinander verbunden und entlang der großen Themen Gleichheit vs. Differenz, Repräsentationspolitiken und Handlungsfähigkeit aufgespannt. Abschließend fragt ein Ausblickskapitel nach Anregungen, die sich aus der Analyse des Aktivismus für akademisch-feministische Theoriebildung ergeben und stellt sich dem (notwendigen) Scheitern am eigenen, (selbst-)kritischen Anspruch der Autorin. Mit dieser detailreiche Aufarbeitung der Aktivitäten der autonomen feministischen Bewegungen in Wien in Bezug auf Migration, Rassismen und Antisemitismus ist Politik der Differenzen die erste wissenschaftliche Arbeit zu diesem Thema und schließt damit eine Forschungslücke und eine Lücke feministischer Geschichtsschreibung. Durch ihre analytischen Schwerpunktkapitel geht die Studie allerdings weit über eine bloße Darstellung hinaus und entwickelt aus der Analyse heraus Anregungen, die aktuelle Debatten in aktivistischen und akademischen Feminismen vorantreiben können.

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