Kommentar zur UN Anti-Folter-Konvention
The UN Convention against Torture and its Optional Protocol
Wissenschaftsdisziplinen
Rechtswissenschaften (100%)
Keywords
-
Torture,
Human rights,
Ill-treatment,
International law,
Convention against Torture,
United Nations
Folter ist ein direkter und vorsätzlicher Angriff auf den Kern der menschlichen Persönlichkeit und Würde. Folter ist nach dem Völkerrecht absolut verboten, und das Verbot kann selbst in Kriegszeiten, Terrorismus und bei anderen Notlagen nicht aufgehoben werden. Dennoch wird in vielen Teilen der Welt weiterhin Folter praktiziert. Um auf die weitverbreitete Anwendung von Folter reagieren zu können, entschloss sich die internationale Gemeinschaft, die UN Konvention gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (Die Konvention) zu verabschieden. Die Konvention ist ein spezifischer Vertrag, der das Ziel verfolgt den Kampf gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe in der ganzen Welt größere Wirksamkeit zu verleihen. Fast ein Jahrzehnt nach der ersten Ausgabe des Kommentars zur UN Anti-Folter-Konvention (United Nations Convention against Torture A Commentary) haben Prof. Manfred Nowak und Wissenschaftler*innen und Expert*innen am und dem Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte (BIM) nahe stehendende Personen eine überarbeitete Neuausgabe des Kommentars vorgelegt. Dieser Kommentar wird von Oxford University Press (OUP) veröffentlicht werden. Die Herausgeber*innen sind Prof. Manfred Nowak, Moritz Birk und Giuliana Molina (Wissenschaftlicher Direktor und Mitarbeiter*innen des BIM). Das beteiligten Autor*innen-Team setzt sich aus hoch engagierten Forscher*innen zusammen: Margit Ammer, Moritz Birk, Kerstin Buchinger, Nora Katona, Stephanie Krisper, Johanna Lober, Giuliana Monina, Roland Schmidt, Andrea Schuechner und Gerrit Zach. Dieser vorliegende und überarbeitete Kommentar ist wie die erste Auflage das umfassendste und aktuellste Nachschlagwerk und ein Leitfaden zur Prävention von Folter und unmenschlicher Behandlung für Akademiker*innen undMenschenrechtler*innenhinsichtlich der Interpretation vonstaatlichen Verpflichtungen gemäß der UN-Folter-Konvention (CAT) und seines Zusatzprotokolls (OPCAT), und beinhaltet die wesentlichen Entwicklungen seit der ersten Ausgabe. Der Fokus der Analyse lag auf mehr als zehn Jahren Arbeitspraxis des UN Anti-Folterausschusses und des Unterausschusses zur Verhinderung von Folter, auf der Arbeit des UN-Sonderberichterstatters, anderer UN Verträge und deren Organe sowie Menschenrechtsgremien und wichtigen nationalen Entwicklungen. Zudem ist die Neuauflage nutzerfreundlicher gestaltet. Die vorliegende Publikation eine wesentliches akademisches Referenzwerk wird als der erste Kommentar der Reihe Oxford Commentary of International Law konventionell in Buchform als auch als elektronisch als Open Access veröffentlicht werden, und wird daher einem möglichst breiten Publikum als detailliertes rechtliches Rahmenwerk zur Verfügung stehen.