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Strategen im Literaturkampf

Strategists in the Literature Fight

Harald Gschwandtner (ORCID: 0000-0003-3627-898X)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB761
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 10.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (25%); Sprach- und Literaturwissenschaften (75%)

Keywords

    Literary Criticism, Austrian literature, Thomas Bernhard, Sociology Of Literature, Peter Handke, Polemics

Abstract

Thomas Bernhard (19311989) und Peter Handke (*1942) wurden Mitte der 1960er Jahre rasch zu den prägenden Schriftstellern der österreichischen Gegenwartsliteratur. Als Autoren des renommierten Frankfurter Suhrkamp-Verlags standen sie im Mittelpunkt des medialen Interesses und erregten nicht nur mit ihren Büchern Aufsehen, sondern auch und im Besonderen durch ihre öffentlichen Auftritte und Interventionen. Sie beteiligten sich intensiv an publizistischen Debatten und waren Gegenstand von erbitterten Kontroversen. Die Arbeit zeichnet Bernhards und Handkes vielschichtige Auseinandersetzung mit der Literaturkritik nach. Sie untersucht die enge Verbindung von literarischem Schreiben, poetologischer Reflexion und kritischer Kommentierung. Immer wieder setzten sich die beiden Autoren gegen negative Besprechungen ihrer Bücher zur Wehr, sie verteidigten die Prinzipien ihres Schreiben mit Nachdruck und erhoben Einspruch gegen die Literaturkritik. Die jahrzehntelange Fehde zwischen Peter Handke und Marcel Reich-Ranicki dient als anschauliches Beispiel für die heftigen Konfrontationen zwischen Autoren und Kritikern, die sich mitunter zu öffentlichen Verunglimpfungen des Gegners hochschaukelten. Eine detaillierte Rekonstruktion der Beziehungsgeschichte zwischen Handke und Reich-Ranicki ermöglicht Einblick e in Mikro-Konstellationen literarischer Polemiken. Außerdem werden in zwei Kapiteln die literaturkritischen Arbeiten Bernhards und Handkes untersucht und vor dem Hintergrund der literarischen Sozialisation der beiden Schriftsteller analysiert. Bernhard begann Anfang der 1950er Jahre als Journalist für das Salzburger Demokratische Volksblatt zu arbeiten und schrieb zahlreiche Artikel über Lesungen und andere kulturelle Veranstaltungen: ein Frühwerk, das er später gerne verschwieg, weil sich der spätere Skandalschriftsteller darin als erstaunlich zahm erweist. Handke wiederum verfasste ab 1964 mehrere Rundfunkfeuilletons f ür Radio Steiermark und trat als junger, selbstbewusster Kritiker und Kommentator auf; bis heute publiziert Handke regelmäßig Texte über andere Autorinnen und Autoren, über Zeitgenossen und Klassiker gleichermaßen. Bislang existierten nur einzelne Aufsätze und Forschungsbeiträge, die Bernhards und Handkes Verhältnis zur Literaturkritik behandeln. Durch die Einbeziehung einer Vielzahl von Quellen von literarischen Texten über Reden, Leserbriefe, Notizbücher, private Korrespondenzen, Feuilletons und Rezensionen bis hin zu Interviews, Fernsehsendungen und bislang unveröffentlichten Archivmaterialien wird das Thema erstmals umfassend in den Blick genommen. Die Konfrontation mit der Literaturkritik erwies sich für Bernhard und Handke jedenfalls immer wieder als produktiv, weil sie sie dazu herausforderte, ihre Vorstellungen von Literatur besonders pointiert zu formulieren. Aus der Ablehnung durch die Kritik schöpften sie nicht selten Kraft für neue Projekte, um ihre Stärke und künstlerische Eigenständigkeit zu beweisen.

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