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Sozialismus und Apokalyptik

Socialism and Apocalyptic

Josef Giefing (ORCID: 0000-0002-0297-9457)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB778
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 5.850 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (35%); Philosophie, Ethik, Religion (65%)

Keywords

    Eligious Socialism, Apocalyptic, Austromarxism, Political Theology, Austrian Contemporary History, Systematic Theology

Abstract

Die Publikation führt in die Politische-Theologie und das nachgelassene Werk Otto Bauers (*14. April 1897, 10. August 1986) ein. Der Beiname "kleiner" wurde von den Mitgliedern der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei" (SDAP) verwendet, um ihn von seinem berühmten Namensvetter Dr. Otto Bauer, der von 1918 bis 1934 stellvertretender Parteivorsitzender der SDAP und gemeinsam mit Friedrich Adler Mitbegründer des Austromarxismus war, zu unterscheiden. Im Gegensatz zu diesem war Otto Bauer, was die Inhalte seines schriftstellerischen Schaffens betrifft, Autodidakt. In jungen Jahren fand er Arbeit in der chemischen und metallverarbeitenden Industrie in Oberösterreich und Wien und ab 1945 als Bibliothekar der "Buttinger-Library" in New York. Von 1927 bis 1934 war er Obmann des "Bundes der Religiösen Sozialisten" in Österreich. Das uvre Otto Bauers ist von einer tiefen Trauer, Wut und Zerrissenheit getragen, welche ihre biographische Bedeutung und ihren zeitgeschichtlichen Sinn durch die Shoah, die Flucht der Familie Bauer vor dem Nazi-Regime und die allgegenwärtige atomare Bedrohung der Nachkriegszeit erfahren hat. In seinen Schriften versuchte er stets Menschlichkeit in den Taten seiner Zeitgenossen wiederzufinden, auch wenn sich dafür kaum noch erkennbare Anzeichen finden ließen. Ein Akt von Menschlichkeit repräsentierte für Bauer das Aufblitzen von "Gnade" in der Geschichte menschlicher Handlungsfolgen, was für ihn zugleich den Verweis auf die realgeschichtliche Existenz von Verheißung im Sinne christlicher Heilsgeschichte bedeutete. In diesem Sinne erscheint sein Werk getragen von dem Aufschrei, dass "das Antlitz Gottes aus den Zügen der Welt verschwunden sei". Dieser Aufschrei ist als politischer Kampfruf für den "letzten Rest" an Würde in einer und für eine Zeit zu verstehen, deren Geschichte gleichermaßen durch die humanistischen Werte von Christentum und Sozialismus geprägt wurde und sich nunmehr anschickt, dieses Erbe gänzlich zu vergessen. Der Kerngedanke in der Politischen-Theologie Otto Bauers ist der Begriff der Gnade. Dessen Bedeutung ergibt sich aus der Transformation der anthropischen Voraussetzungen von Geschichte. Aus dieser Transformation folgt bei Bauer zugleich eine Veränderung in der Dramaturgie der Heilsgeschichte, deren Eschaton dann von menschlichen Handlungsfolgen bestimmt ist und sich sowohl in einer globalen Selbstauslöschung als auch in einer Geschichte der Menschlichkeit offenbaren kann. Diese veränderte Dramaturgie führt zum Gedanken einer Politik der Gnade als Horizont einer von Menschen in der Welt zu vollziehenden Heilsgeschichte. Die nachgelassenen Schriften Bauers sind bis dato unveröffentlicht und fehlen in den gegenwärtig relevanten wissenschaftlichen Diskursen zur Gänze. Insofern stellt diese Arbeit eine bedeutende Erweiterung der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur österreichischen Zeitgeschichte sowie zur Politischen-Theologie, Kulturphilosophie und vor allem Systematischen-Theologie dar und lässt dementsprechend eine maßgebliche Weiterentwicklung der Forschung im Rahmen dieser Fachbereiche erwarten. Darüber hinaus wird dem Leser/der Leserin ein bis dato völlig vergessenes Stück österreichischer Literatur- und Geistesgeschichte präsentiert.

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