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Die vielen Gesichter der Gewalt

The Many Faces of Violence

Michael Staudigl (ORCID: 0000-0001-8683-9664)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB78
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 14.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (85%); Politikwissenschaften (15%)

Keywords

    Violence, Phenomenology, Subjectivity, Vulnerability

Abstract

Die Beiträge des vorliegenden Bandes umkreisen den Problemkomplex Gewalt aus verschiedenen Blickwinkeln. Sie gehen einerseits den vielen Gesichtern und Formen der Gewalt nach, fragen andererseits aber auch nach übergreifenden Wesenszügen des "Phänomens Gewalt". Gemeinsam ist ihnen, dass sie in phänomenologischer Perspektive wie es neuerdings auch im Rahmen inter-disziplinärer Gewaltforschung eingefordert wird das erfahrende Subjekt in den Mittelpunkt der Gewaltanalyse rücken. Daraus folgt, dass die vorgelegten Analysen Gewalt als ein perspektivisches Phänomen analysieren, also als erlittene, verübte oder aus der Perspektive Dritter erfahrene, etwa bezeugte Gewalt, ohne noch zu unterstellen, dass sich schlicht von der Gewalt reden ließe. Dass der Sinn der Gewalt folglich immer perspektivisch erfahren wird, besagt gleichwohl nicht, dass zwischen Gewalt als Widerfahrnis, als Intention und als bezeugtem sozialem Ereignis ein unüberbrückbarer analytischer Abgrund bestünde, wie er handlungstheoretische und diskurstheoretische Ansätze auf diesem Gebiet traditionell trennt. Demgegenüber bezeugen die versammelten Beiträge, indem sie von der phänomenologischen Einsicht in einen gelebten Chiasmus von Leib und Sprache ausgehen, dass dem "Sinn" der Gewalt nur im Rückgang auf eine leibhaftige Vernunft und verkörperte Sinnordnungen auf die Spur zu kommen ist, in denen unsere ebenso vielfältige wie irreduzible Verletzlichkeit auf dem Spiel steht. Vor diesem Hintergrund zeigen sie, dass Gewalt ein durch und durch relationales Phänomen ist. Dies besagt, dass sich der Sinn der Gewalt zwischen den an ihr Beteiligten bildet, ohne sich gänzlich auf deren Intentionen zurückführen, aus ihren Erfahrungen verstehen oder aus übergreifenden Gesichtspunkten bzw. normativen Regularien ableiten zu lassen. Anstatt die traditionelle "Ursachenforschung" fortzuführen, in immer noch gängige Essentialisierungen des Phänomens einzuschwenken oder sich auf "dichte Beschreibungen" zurückzuziehen, geht es den Beiträgen sozialtheoretisch besehen entsprechend darum, einen intrinsischen Zusammenhang von "gelebtem Sinn" und Gewalt herauszuarbeiten, der die Gewalt weder instrumentalistisch verkürzt, strukturfunktional wegerklärt noch auf ihren destruktiven Charakter reduziert, sondern sie auch in ihren poetischen und sozialtechnologischen Dimensionen ins Auge zu fassen erlaubt. Vor diesem Hintergrund thematisieren die Beiträge des 1. Abschnitts das Verhältnis von Sinn und Gewalt. Sie fragen, welche Bedeutung diese für uns hat, was wir folglich überhaupt unter Gewalt zu verstehen gewohnt sind, wie sie sich zu unseren schützenden symbolischen Sinnwelten verhält und inwiefern sie auch in diese selbst immer schon Eingang gefunden und diese nachhaltig geprägt hat, d.h. inwiefern auch von einer "Gewalt der Bedeutung" auszugehen ist. Die Beiträge des 2. Abschnitts liefern angewandte phänomenologische Analysen, d.h. sie gehen den verschiedenen, gleichwohl miteinander verknüpften Formen der Gewalt und ihren scheinbar unvorhersehbaren Transformationen in concreto nach und geben so weiteren Aufschluss über das angesprochene Verhältnis von Sinn und Gewalt. Die im 3. Teil versammelten Texte konzentrieren sich schließlich auf die Frage nach den möglichen Formen unseres Umgangs mit Gewalt. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie mit "unaufhebbarer Gewalt" in menschlichen Lebensformen umgegangen wird. Neben der Problematik ihrer Bezeugung bzw. Abblendung stellt sich übergreifend die Frage, wie diese minimiert werden kann, ohne der keineswegs nur illusorischen, sondern ihrerseits eminent gewaltträchtigen Idee einer "Endlösung" der Gewalt zu verfallen, die allzu schnell geneigt ist, sie als sinnlos zu dekretieren und so ihrer selbst gewaltsamen Beseitigung Tür und Tor zu öffnen.

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