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Das römerzeitliche Gräberfeld von Mannersdorf/Leithagebirge

The Roman Cemetery of Mannersdorf am Leithagebirge

Rene Ployer (ORCID: 0000-0002-5124-2574)
  • Grant-DOI 10.55776/PUB922
  • Förderprogramm Buchpublikation
  • Status beendet
  • Bewilligungssumme 14.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Humanmedizin, Gesundheitswissenschaften (15%); Andere Naturwissenschaften (5%); Biologie (5%); Geschichte, Archäologie (75%)

Keywords

    Cemetery, Carnuntum, Roman imperial period, Anthropology, Late antiquity, Archaeozoology

Abstract

Ein Beitrag zum Bestattungswesen und zur Demographie der Bevölkerung im Hinterland von Carnuntum während der Römischen Kaiserzeit. Nur wenige Kilometer südlich der ehemaligen römischen Provinzhauptstadt Carnuntum wurde in Mannersdorf am Leithagebirge zu einem großen Teil ein römerzeitliches Gräberfeld archäologisch untersucht. Dabei konnten 208 Brand- und 49 Körperbestattungen geborgen werden. Das Gräberfeld war vom ausgehenden 1. Jh. n. Chr. bis in den Beginn des 5. Jhs. belegt und gibt somit einen Einblick in Bestattungsbrauchtum und Beigabensitten in einer ländlichen Nekropole über mehr als 300 Jahre hindurch. Die Gräber lassen sich in sechs räumlich voneinander getrennten, zeitlich aber teilweise parallel genutzten Gräberfeldzonen fassen. Die Gräberfeldzonen I, III und IV waren vorwiegend im 2. und 3. Jh. in Gebrauch, die vorherrschende Art der Beisetzung war die Brandbestattung. Auf die Zonen II, V und VI verteilen sich einerseits Brandgräber, die vom Ende des 2. Jhs. bis in das 3. Jh., und andererseits Körpergräber, die vom 3. bis in das beginnende 5. Jh. datieren. Der Übergang von Brand- zu Körperbestattung vollzog sich in der zweiten Hälfte des 3. Jhs. Zentrum des Gräberfeldes ist ein System von wabenförmig aneinandergereihten Grabgärtchen (Gräberfeldzone III), die als persönliche Räume interpretiert werden können und in denen wohl die Mitglieder einzelner Familien ihre letzte Ruhestätte fanden. Gleichzeitig ist das dichte Nebeneinander der Grabgärtchen als Abbild einer großen Gemeinschaft zu sehen. In den Gräben der Grabgärtchen deuten Scherbendeponien auf Totenmähler oder andere Kulthandlungen am Grab hin. Die Sitte der Bestattung in Grabgärtchen bestand etwa 150 Jahre lang vom ausgehenden 1. Jh. n. Chr. bis in die erste Hälfte des 3. Jhs. In der mittleren Kaiserzeit, ab dem Ende des 2. Jhs, werden nun auch in den anderen Gräberfeldzonen vereinzelt oder auch in Gruppen Brandgräber angelegt. Zudem fallen nun verschiedene Grabbauten auf, deren Bauteile bei den späteren Steinplattengräbern als Spolien Verwendung fanden. Im Hinblick auf die Beigabensitte zeigen sich bei den Brandgräbern keine nennenswerten Unterschiede. Sie scheinen in ihrer Ausstattung standardisiert und von einheitlichen Regeln geprägt zu sein. Zu einem großen Teil sind sie ausschließlich mit Keramikgefäßen ausgestattet. Nur wenige Gräber zeigen eine persönliche Note und enthalten eine große Anzahl unterschiedlicher Beigaben. Das ausgehende 3. Jh. bringt eine große Veränderung in der Bestattungssitte. Nachdem Brand- und Körpergräber einige Jahrzehnte hindurch gleichberechtigt nebeneinander vorkommen, setzt sich in der ersten Hälfte des 4. Jhs. die Körperbestattung als alleinige Beisetzungsart durch. Sie sind durchwegs reicher an Beigaben als die Brandgräber. Neben verschiedenen Keramikgefäßen finden sich häufig Glasgefäße, Werkzeuge, Münzen, Schmuck und Kleidungszubehör. Es fällt auf, dass weibliche Individuen mit mehr Kleidungsbestandteilen und Grabbeigaben ausgestattet waren als männliche. Während das Gräberfeld in Teilen als Bestattungsplatz für die Bewohner eines nahe gelegenen Gutshofs diente, ist es in der mittleren Kaiserzeit vor allem als Nekropole einer größeren Ansiedlung zu sehen, deren Lage jedoch bislang nicht bekannt ist. Die im Umfeld des Friedhofs lebende ländliche Bevölkerung zeigt sich in eher einfachen Beigaben, wobei zumindest für die Spätantike ein gewisser Wohlstand anzunehmen ist. Es kann von einer provinziellen, von römischer Lebensart geprägten Bevölkerung ausgegangen werden, die sich aus verschiedenen Ethnien zusammensetzte. Das anthropologische Material wies deutliche Abnützungen infolge körperlicher Arbeit auf. Nachweislich waren einige der Bestatteten Veteranen, die sich hier im Hinterland der Provinzhauptstadt Carnuntum niedergelassen hatten. Das Auflassen des Gräberfeldes Anfang des 5. Jhs. hängt wohl mit dem Ende des spätantiken Gutshofs zusammen, der einer Brandkatastrophe zum Opfer fiel.

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