Open Access Edition von Paul Tillichs Korrespondenz 1887–193
Open Access Edition P. Tillich´s Correspondence 1887-1933
Wissenschaftsdisziplinen
Andere Geisteswissenschaften (60%); Philosophie, Ethik, Religion (40%)
Keywords
- Editionsprojekt,
- Theologiegeschichte,
- Geistes- und Kulturgeschichte,
- Philosophiegecshichte
Das Ziel des Projekts besteht in der digitalen open-access- und Print-Edition der in dem Projekt Edition of Paul Tillichs Correspondence (18871933) (I4857-G) wissenschaftlich erschlossenen und textkritisch edierten Korrespondenzen Paul Tillichs durch den Verlag De Gruyter (Berlin/Boston). Paul Tillich, der zu den bedeutendsten und einflussreichsten protestantischen Theologen und Religionsphilosophen des 20. Jahrhunderts gehört, lehrte nach Studium, Promotion und Habilitation an den Theologischen Fakultäten Berlin und Marburg, der Technischen Hochschule Dresden und der Universität Frankfurt am Main. Während der 1920er Jahre pflegte er enge Kontakte mit Ökonomen und Politikwissenschaftlern, Kultur- und Sozialwissenschaftlern sowie Philosophen. Tillich war einer der ersten nichtjüdischen Hochschullehrer, die im April 1933 von den Nationalsozialisten beurlaubt wurden. In den USA, in die er im selben Jahr emigrierte, fand er nach anfänglichen Schwierigkeiten eine neue Wirkungsstätte und machte eine beispielhafte Karriere in seiner neuen Heimat. Das digitale Editionsprojekt macht erstmals seine vielfältigen Korrespondenzen von 1887 bis 1933 zugänglich und leistet eine grundlegende Vorarbeit für eine geistes- und ideengeschichtliche Erschließung seines Werkes. Diese Quellen werden in die Datenband Tillich Online des Verlags De Gruyter integriert, so dass ihre optimale Nutzung gewährleistet ist. Auf diese Weise können die Korrespondenzen Tillichs mit seinen deutschen Texten verlinkt werden, so dass es Benutzerinnen und Benutzern möglich ist, zwischen der Briefedition und seinen Schriften zu wechseln und so den Briefwechsel im Kontext des Werks zu studieren.
- Universität Wien - 100%