Österreichisches Religionspädagogisches Forum (ÖRF)
Austrian Journal of Religious Education
Wissenschaftsdisziplinen
Erziehungswissenschaften (100%)
Keywords
-
Religious Education,
Interreligious Education,
Open Access
Das Österreichische Religionspädagogische Forum (kurz: ÖRF) ist eine wissenschaftliche Fachzeitschrift, die 1991 ins Leben gerufen wurde und seit 2013 als Online-Zeitschrift 2x im Jahr erscheint. In erster Linie richtet sich die Zeitschrift an jene Personen, die als Wissenschafter*innen und Studierende an Universitäten und Hochschulen im Bereich der Religionspädagogik oder in verwandten Fächern arbeiten. Aber auch interessierte Praktiker*innen, d.h. vor allem Religionslehrpersonen, zählen zur Zielgruppe. Das besondere Merkmal dieser Zeitschrift ist, dass sie nicht nur aus der Sicht einer bestimmten Religion bzw. Konfession konzipiert ist, sondern die Sichtweisen unterschiedlicher Religionen miteinander ins Gespräch bringt. Die Tatsache, dass die Zeitschrift für jede Person kostenlos online und ohne Zugangsschranken verfügbar ist (= Open Access) führt zu einer hohen Sichtbarkeit der dort veröffentlichten Beiträge. Vor allem Nachwuchswissenschafter*innen und Studierende schätzen den unkomplizierten Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und aktuellen Forschungsergebnissen. Da die Zeitschrift für jede*n frei zugänglich ist, benötigt es aber entsprechende Qualitätskriterien. Auf der einen Seite werden diese durch wissenschaftliche Gutachten (Peer-Review-Verfahren), die zu jedem Beitrag erstellt werden, sichergestellt. Auf der anderen Seite gewährleistet der sogenannte Plan S, dass Open-Access- Veröffentlichungen gemeinsamen formalen, rechtlichen und qualitativen Kriterien entsprechen. Die vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) gewährte Förderung für das Österreichische Religionspädagogische Forum ermöglicht die Anpassung dieses Fachjournals an die europaweit geltenden Richtlinien des Plan S. Dadurch wird eine wesentliche Weiterentwicklung der Zeitschrift im Blick auf die Rezeption der einzelnen Beiträge, aber auch im Blick auf die Transparenz der Publikationsabläufe, ermöglicht. Letztlich ist es das Ziel, für wissenschaftlich ausgewiesene Autor*innen als Publikationsplattform noch attraktiver zu werden und aktuelle Forschungsergebnisse einem breiten internationalen Fachpublikum rasch und unkompliziert zur Verfügung zu stellen.
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