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Identifizierung eines Rezeptors für humane Diaminoxidase

Identification of a receptor for human diamine oxidase

Elisabeth Gludovacz (ORCID: 0000-0002-1837-2422)
  • Grant-DOI 10.55776/T1135
  • Förderprogramm Hertha Firnberg
  • Status beendet
  • Projektbeginn 02.03.2020
  • Projektende 01.03.2023
  • Bewilligungssumme 239.010 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (95%); Medizinische Biotechnologie (5%)

Keywords

    Human diamine oxidase, Clearance, Endothelial Cells, Internalization, Receptor, Endocytosis

Abstract Endbericht

Das humane Protein Diaminoxidase (hDAO) ist wichtig für dir Inaktivierung von Histamin. Histamin ist eine kleine Substanz, die Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerz, laufende Nase, niedrigen Blutdruck und in schwerwiegenden Fällen lebensbedrohliche und manchmal fatale Hypersensitivitätsreaktionen hervorrufen kann. Medikamente, die Histamin blockieren sind in vielen Fällen nicht effektiv genug um die Entwicklung von Symptomen zu verhindern. Humane DAO könnte als neue Behandlungsmethode für Histamin-mediierte Symptome dienen, jedoch existieren momentan noch zu viele Wissenslücken in Bezug auf DAO. Daher haben wir hDAO in tierischen Zellen produziert. Als das Protein Ratten intravenös verabreicht wurde, verschwand es innerhalb kürzester Zeit aus der Zirkulation. Die Zuckerketten an der Oberfläche von DAO sind nicht in das schnelle Verschwinden des Proteins aus dem Plasma der Tiere involviert. Erste Versuche haben gezeigt, dass hDAO von humanen Endothelzellen aufgenommen wird. Dies geschieht wahrscheinlich über die Interaktion mit einem spezifischen Oberflächenprotein, einem so genannten Rezeptor. In diesem Projekt werden wir zunächst untersuchen welche anderen Zelltypen hDAO aufnehmen können. Danach werden wir die Interaktion zwischen dem Rezeptor und dem Protein in verschiedenen Zelltypen charakterisieren. Zur Identifikation des Rezeptors werden alle humanen Gene aus Rezeptor- positiven Zellen in Rezeptor-negativen Zellen getestet. Wiederholtes Suchen nach Rezeptor-positiven Zellen sollte im Endeffekt zur Isolierung der zum Rezeptor gehörigen DNS führen. Zuletzt wird der Aufnahmemechanismus von hDAO in die Zelle und ihr anschließendes Schicksal im Inneren anhand mikroskopischer Techniken untersucht. Dies ist die erste Studie, die die zelluläre Aufnahme von hDAO erforscht. Dieser Mechanismus könnte auch auf andere Proteine zutreffen. Durch die Isolierung des Rezeptors für DAO werden wir den körpereigenen Inaktivierungsmechanismus für Histamin besser verstehen können. Das erlangte Wissen wird essentiell sein für die Entwicklung von in CHO-Zellen produzierter hDAO als ein neuer, alter Therapieansatz bei Erkrankungen mit erhöhtem Histaminspiegel. Vor mehr als 80 Jahren wurde Diaminoxidase aus Schweinenieren zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt. Für den Gebrauch am Menschen stellen im 21. Jahrhundert jedoch rekombinant hergestellte Proteine eine geeignetere Alternative dar. Der erfolgreiche Abschluss dieses Projektes wird uns diesem wichtigen Ziel näher bringen.

Das humane Protein Diaminoxidase (hDAO) ist wichtig für dir Inaktivierung von Histamin. Histamin ist eine kleine Substanz, die Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerz, laufende Nase, niedrigen Blutdruck und in schwerwiegenden Fällen lebensbedrohliche und manchmal fatale Hypersensitivitätsreaktionen hervorrufen kann. Medikamente, die Histamin blockieren sind in vielen Fällen nicht effektiv genug um die Entwicklung von Symptomen zu verhindern. Humane DAO könnte als neue Behandlungsmethode für Histamin-mediierte Symptome dienen. Daher haben wir hDAO in tierischen Zellen produziert. Als das Protein Ratten und Mäusen intravenös verabreicht wurde, verschwand es innerhalb kürzester Zeit aus der Zirkulation, was für den Einsatz als Medikament nicht wünschenswert ist. Die Zuckerketten an der Oberfläche von DAO sind nicht in das schnelle Verschwinden aus dem Plasma der Tiere involviert, aber verschiedene Zelltypen, insbesondere Endothelzellen nehmen das Protein auf. Wir haben herausgefunden, dass DAO an Zuckerstrukturen an der Zelloberfläche, so genannte Heparansulfat Proteoglykane (HSPG) bindet. Die Veränderung der DAO-Bindungsstelle für HSPG führte zu einer signifikanten Verlängerung der Halbwertszeit im Blut der Versuchstiere. HSPG scheinen jedoch nicht die einzigen Bindungspartner für DAO zu sein. Unsere Daten deuten auf die Interaktion mit einem spezifischen Oberflächenprotein, einem so genannten Rezeptor, hin. Wir konnten Neuropilin 1 (NRP1) als potentiellen Rezeptor-Kandidaten für die Bindung und zelluläre Aufnahme identifizieren. Des Weiteren haben wir herausgefunden, dass DAO nicht wie viele andere Proteine in der Zelle abgebaut, sondern durch einen Mechanismus namens Transzytose hindurchgeschleust und wieder freigesetzt wird. Dies war die erste Studie, die die zelluläre Aufnahme von hDAO erforscht hat. Das erlangte Wissen wird essentiell sein für die Entwicklung von in tierischen Zellen produzierter hDAO als ein neuer, "alter" Therapieansatz bei Erkrankungen mit erhöhtem Histaminspiegel. Vor mehr als 80 Jahren wurde Diaminoxidase aus Schweinenieren zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt. Für den Gebrauch am Menschen stellen im 21. Jahrhundert jedoch rekombinant hergestellte Proteine eine geeignetere Alternative dar. Der erfolgreiche Abschluss dieses Projektes hat uns diesem wichtigen Ziel nähergebracht.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für Bodenkultur Wien - 100%

Research Output

  • 19 Zitationen
  • 5 Publikationen
  • 1 Patente
  • 1 Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 1 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2022
    Titel Diamine oxidase knockout mice are not hypersensitive to orally or subcutaneously administered histamine
    DOI 10.1007/s00011-022-01558-2
    Typ Journal Article
    Autor Karer M
    Journal Inflammation Research
    Seiten 497-511
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Glycosylation site Asn168 is important for slow in vivo clearance of recombinant human diamine oxidase heparin-binding motif mutants
    DOI 10.1093/glycob/cwab122
    Typ Journal Article
    Autor Gludovacz E
    Journal Glycobiology
    Seiten 404-413
  • 2023
    Titel Recombinant human diamine oxidase prevents hemodynamic effects of continuous histamine infusion in guinea pigs.
    DOI 10.1007/s00011-023-01783-3
    Typ Journal Article
    Autor Reiter B
    Journal Inflammation research : official journal of the European Histamine Research Society ... [et al.]
    Seiten 2013-2022
  • 2021
    Titel Heparin-binding motif mutations of human diamine oxidase allow the development of a first-in-class histamine-degrading biopharmaceutical
    DOI 10.7554/elife.68542
    Typ Journal Article
    Autor Gludovacz E
    Journal eLife
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Human diamine oxidase cellular binding and internalization in vitro and rapid clearance in vivo are not mediated by N-glycans but by heparan sulfate proteoglycan interactions
    DOI 10.1093/glycob/cwaa090
    Typ Journal Article
    Autor Gludovacz E
    Journal Glycobiology
    Seiten 444-458
Patente
  • 2020 Patent Id: WO2020169577
    Titel NEW RECOMBINANT DIAMINE OXIDASE AND ITS USE FOR THE TREATMENT OF DISEASES CHARACTERIZED BY EXCESS HISTAMINE
    Typ Patent / Patent application
    patentId WO2020169577
    Website Link
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2021
    Titel BOKU/accent/tecnet Innovation to Market Award 2021, third prize
    Typ Research prize
    Bekanntheitsgrad Regional (any country)
Weitere Förderungen
  • 2022
    Titel Pharmacodynamics of recombinant human diamine oxidase
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2022
    Geldgeber Austrian Science Fund (FWF)

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