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Ersatz für Katastrophenschäden

Compensation for Catastrophes

Dagmar Hinghofer-Szalkay (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/T352
  • Förderprogramm Hertha Firnberg
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2008
  • Projektende 31.01.2011
  • Bewilligungssumme 182.370 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Rechtswissenschaften (100%)

Keywords

    Catastrophes, Insurance, Compensation, Class Action, Tort Law, Mass Damages

Abstract

Massenschäden aus Katastrophenereignissen wurden in Österreich bisher fast ausschließlich im Prozessrecht thematisiert.1 Gegenstand dieses Projekts ist die kritische Untersuchung der gegenwärtigen Regelungsmechanismen im österreichischen Recht. 2 Ausgangspunkt wird die Bildung von Katastrophenkategorien sein, um den status quo im Ersatz solcher Schäden aufzuzeigen. Eine interdisziplinäre Analyse der Funktionen des Schadenersatzrechtes, des Sozial- wie Individualversicherungsrechtes, der staatlich finanzierten ad- hoc- und ex ante-Fondslösungen sowie von privaten Mitteln wie Spendengeldern, steht im Zentrum dieses Projekts. Im prozessrechtlichen Bereich wird das Hauptaugenmerk des Projekts auf die gegebenen zivil- und verwaltungsverfahrensrechtlichen Lösungsmodelle für Katastrophenfälle, auf die Gruppenklage im österreichische Recht und darüber hinaus auf verwandte Lösungsmöglichkeiten zu richten sein. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Analyse einzelner komplexer materiellrechtlicher und prozessrechtlicher Fragestellungen. In diesem Rahmen sollen bereits existierende Lösungsvorschläge de lege lata und sowie künftige de lege ferenda analysiert und ein Beitrag zur Findung neuer Ansätze geleistet werden. Das Projekt soll ferner einen rechtsvergleichenden Aspekt aufweisen, wobei ein Schwerpunkt bei. den Vereinigten Staaten von Amerika liegen wird. Ziel dieses Projekts ist also eine Analyse der in Österreich gegebenen Ersatzmöglichkeiten von Katastrophenschäden unter Berücksichtigung der in anderen Staaten ausgearbeiteten Lösungsmöglichkeiten. Auf diese Weise soll ein essentieller Beitrag zur Findung neuer Regelungsmechanismen sowohl im materiellen Recht als auch im Prozessrecht erarbeitet werden können. 1 So etwa in Deutschland 1994, H. Koch, Mass Torts in German Law in Jayme, German national Reports in Civil Matters for the XIVth Congress of Comparative Law in Athens 1994 (1994) 67 ff. Weiters waren Massenschäden Thema des Deutschen Juristentages 1998, H. Koch, Haftung für Massenschäden - Recht, Abwicklungspraxis, rechtspolitischer Handlungsbedarf, JZ 1998, 801. 2 Für Massenschäden als prozessrechtliches Thema Kodek, Möglichkeiten zur gesetzlichen Regelung von Massenverfahren in Gabriel/Pirker-Hörmann, Massenverfahren Reformbedarf für die ZPO? (2005). See further Project Description FN 111.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Bernhard Koch, Universität Innsbruck , assoziierte:r Forschungspartner:in

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