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Fiktionale Biographien von Künstlerinnen: Gender und Genre

Portrait of the Woman Artist: Gender and Genre in Biofiction

Julia Lajta-Novak (ORCID: 0000-0001-6025-2857)
  • Grant-DOI 10.55776/T589
  • Förderprogramm Hertha Firnberg
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2012
  • Projektende 31.08.2015
  • Bewilligungssumme 211.830 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (20%); Soziologie (20%); Sprach- und Literaturwissenschaften (60%)

Keywords

    Biography, Life-Writing, Gender, Narrative Fiction, Artist Novel, Fictional Biography

Abstract Endbericht

In den letzten fünfzehn Jahren erfuhren Romane über das Leben historischer Künstlerinnen einen erstaunlichen Popularitätsschub. Renommierte wie auch weniger bekannte Autorinnen und Autoren haben zu diesem bemerkenswerten Trend beigetragen und die Lebensgeschichten von bekannten Künstlerinnen wie zum Beispiel Artemisia Gentileschi, Clara Schumann oder Sylvia Plath in "fiktionalen Biographien" nacherzählt. Die fiktionale Biographie stellt ein interessantes Hybridgenre dar, das Elemente der literarischen Fiktion wie auch der Historiographie vereint und daher gewisse Privilegien gegenüber der "faktischen" Biographie genießt - zum Beispiel hinsichtlich ihres Objektivitätsanspruchs oder Faktentreue. Trotz solcher Beliebtheit fiktionaler Biographien über historische Künstlerinnen und der gleichzeitig an Bedeutung gewinnenden Biographieforschung gibt es bisher kaum Arbeiten, die sich mit diesem zeitgenössischen Genre auseinandersetzen und die Darstellung - und Funktionalisierung - von Künstlerinnen als (biographische) Charaktere thematisieren. Das vorgestellte Projekt strebt eine kritische Untersuchung der Darstellung historisch "bedeutsamer" Künstlerinnen in narrativen fiktionalen Biographien an, und zwar aus der Perspektive von gendertheoretischen Arbeiten zur Biographieforschung. Es gründet auf der Hypothese, dass fiktionalisierte Künstlerinnenbiographien das Geschlecht der Protagonistin in der Darstellung und Evaluierung ihrer öffentlichen und privaten Handlungen in den Vordergrund rücken. Der Fokus soll daher auf der Position der Hauptfigur im Geschlechtersystem ihres jeweiligen historisch-kulturellen Kontexts liegen. Im Besonderen sollen die narrativen Merkmale von fiktionalen Biographien historischer Künstlerinnen untersucht werden, vor allem hinsichtlich der ihnen zugrunde liegenden Handlungsmuster, Modelle weiblicher Subjektivität und (gender-) politischen Ideologien. GendertheoretikerInnen haben sich über die letzten zwei Jahrzehnte mit der Frage beschäftigt, wie Biographien in die Konstitution und Reproduktion von Geschlechteridentitäten eingebunden sind. Subjektivitäts- und Genretheorien im Umfeld der Biographie-Forschung werden dabei auf ihr Verhältnis zu Genderfragen überprüft, zum Beispiel hinsichtlich der Darstellung von öffentlicher und privater Sphäre oder produktiver und reproduktiver Arbeit. Zentrale Fragestellungen und Erkenntnisse aus diesen gendertheoretischen Arbeiten bilden die Grundlage für eine vergleichende Analyse fiktionaler Künstlerinnenbiographien. Zusätzlich werden Arbeiten zur fiktionalen Biographie, historischen Fiktion und historiographischen Metafiktion mit einbezogen, um das Verhältnis von Fiktionalisierung und Genderdarstellung auszuloten. Das Projekt verbindet also ein neues, bisher wenig beachtetes Textkorpus mit einem rezenten Theoriegebilde: Arbeiten an der Schnittstelle von Gender- und Biographietheorie. Es soll die nutzbringende Anwendbarkeit von gendertheoretischen Arbeiten zur Biographie auf fiktionalisierte Lebensdarstellungen demonstrieren und neue Erkenntnisse über die Rolle dieses Genres in der diskursiven Konstruktion von Geschlechteridentitäten zeitigen.

In den letzten beiden Jahrzehnten entstanden im englischsprachigen Raum zahlreiche Romane über historische Künstlerinnen wie Clara Schumann, Frida Kahlo oder Sylvia Plath, die von der Literaturwissenschaft bislang kaum beachtet wurden. Basierend auf Erkenntnissen der gendertheoretischen Biographieforschung setzte die Literaturwissenschafterin Julia Lajta-Novak in ihrer Arbeit zu biographischen Romanen über historische Künstlerinnen erstmals die Faktoren Gender und Genre in Beziehung. Dabei ging sie den Fragen nach, welche Frauenbilder RomanautorInnen von ihren biographischen Hauptfiguren entwerfen und welche Auswirkungen das auf die Rezeption dieser Künstlerinnen hat. Romane thematisieren Weiblichkeit der Künstlerinnen und schreiben ihnen Geschlechterrollen zuIn Romanen über historische Künstlerinnen spielt das Geschlecht der Protagonistinnen eine wesentliche Rolle. Zeitgenössische feministische Romane stellen das Leben der Künstlerinnen beispielsweise als ständigen Kampf gegen ein Patriarchat dar. Im Gegensatz dazu zeigen ältere Werke Bewunderung für die Leistungen außergewöhnlicher Frauen, betonen zugleich jedoch deren Demut und Bescheidenheit. In beiden Fällen sagen die Romane mehr über das Geschlechterverständnis der Zeit aus, in der sie geschrieben wurden, als über die tatsächlich biographierten Personen. Geschlechterrollen literarischer Genres sind wichtiger als historische FaktenAutorInnen biographischer Romane weichen auch aus literarischen Gründen bewusst von überlieferten Fakten ab: Je nachdem, welchen Lebensaspekt der historischen Person sie in den Mittelpunkt rücken wollen (z.B. Liebesbeziehungen, Bildung, innere Reifung), übernehmen sie Handlungsstrukturen oder typische Figurenzeichnungen anderer Genres (z.B. Liebesroman, Bildungsroman, Entwicklungsroman), um biographische Leerstellen aufzufüllen oder Ereignisse umzuschreiben. Die Überlagerung des biographischen Romans durch diese Genres versetzt die Hauptfigur somit in ein weibliches Rollenbild, das mehr den Vorgaben der Genres entspricht als den historischen Fakten.Biographische Romane prägen Erinnerung an bedeutende FrauenBiographische Romane tragen wesentlich zum kulturellen Gedächtnis bei: Sie haben Einfluss darauf, an welche historischen Personen sich eine Gesellschaft kollektiv erinnert, welche Lebensgeschichten als bedeutsam und vorbildhaft wahrgenommen werden. Im Fall von biographischen Romanen über Künstlerinnen ist es mitunter so, dass AutorInnen selbst fiktionale Romane als Quellen für ihr eigenes Werk verwenden. Dadurch werden zweifach gebrochene Frauenbilder ins kollektive Gedächtnis gezeichnet, die weder mit der historischen Person an sich noch mit einem zeitgemäßen Frauenbild kompatibel sind.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%

Research Output

  • 59 Zitationen
  • 12 Publikationen
Publikationen
  • 2017
    Titel Experiments in Life-Writing: Introduction
    DOI 10.1007/978-3-319-55414-3_1
    Typ Book Chapter
    Autor Novak J
    Verlag Springer Nature
    Seiten 1-36
  • 2017
    Titel FEMINIST TO POSTFEMINIST
    DOI 10.1080/0969725x.2017.1286090
    Typ Journal Article
    Autor Novak J
    Journal Angelaki
    Seiten 223-230
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Feminist to postfeminist
    DOI 10.4324/9781315100494-17
    Typ Book Chapter
    Autor Novak J
    Verlag Taylor & Francis
    Seiten 223-230
  • 2012
    Titel Father and Daughter across Europe: The Journeys of Clara Wieck Schumann and Artemisia Gentileschi in Fictionalised Biographies
    DOI 10.5463/ejlw.1.25
    Typ Journal Article
    Autor Lajta-Novak J
    Journal European Journal of Life Writing
    Seiten 41-58
    Link Publikation
  • 2012
    Titel Clara Wieck Schumann in Vienna: The Making of a Star, Retold in Biofiction.
    Typ Book Chapter
    Autor Novak J
  • 2014
    Titel The (Re-)Making of Clara Wieck-Schumann: Celebrity and Gender in Biofiction.
    Typ Book Chapter
    Autor Novak J
  • 2014
    Titel Disparate Images: Literary Heroism and the 'Work vs. Life' Topos in Contemporary Biofictions about Victorian Authors.
    Typ Journal Article
    Autor Mayer S
  • 2015
    Titel ‘Inaccurate but Truthful’: Q&A with Screenwriter Peter Morgan
    DOI 10.5463/ejlw.4.165
    Typ Journal Article
    Autor Lajta-Novak J
    Journal European Journal of Life Writing
    Link Publikation
  • 2015
    Titel ‘Rais'd from a Dunghill, to a King's Embrace’: Restoration Verse Satires on Nell Gwyn as Life Writing
    DOI 10.1080/14484528.2015.1073715
    Typ Journal Article
    Autor Novak J
    Journal Life Writing
    Seiten 449-464
    Link Publikation
  • 2015
    Titel The Notable Woman in Fiction: The Afterlives of Elizabeth Barrett Browning
    DOI 10.1080/08989575.2016.1092789
    Typ Journal Article
    Autor Novak J
    Journal a/b: Auto/Biography Studies
    Seiten 83-107
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Conference report "Biography and/as Experimental Fiction.
    Typ Conference Proceeding Abstract
    Autor Boldrini L
    Konferenz Goldsmiths College University of London, 4 June 2015
  • 2014
    Titel Nell Gwyn in Contemporary Romance Novels: Biography and the Dictates of “Genre Literature”
    DOI 10.1093/cww/vpu007
    Typ Journal Article
    Autor Novak J
    Journal Contemporary Women's Writing
    Seiten 373-390
    Link Publikation

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