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Dramaturgien des (Dis-)Kontinuitiven

Dramaturgies of the (Dis-)Continuative

Silke Felber (ORCID: 0000-0003-1459-608X)
  • Grant-DOI 10.55776/T799
  • Förderprogramm Hertha Firnberg
  • Status beendet
  • Projektbeginn 17.06.2016
  • Projektende 16.06.2019
  • Bewilligungssumme 226.530 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (60%); Sprach- und Literaturwissenschaften (40%)

Keywords

    Elfriede Jelinek, Theatre history, Attic Tragedy, Postdramatic dramaturgies, Theatre and Politics, Philosophy of History

Abstract Endbericht

Elfriede Jelinek, Österreichs einzige Literaturnobelpreisträgerin, zählt mit zu den bedeutendsten VertreterInnen eines Theaters, das Hans-Thies Lehmann 1999 im Anschluss an Andrzej Wirth mit dem Begriff des Postdramatischen zu fassen versuchte. Ihre Theatertexte wurden bislang in 35 Sprachen übersetzt und werden weltweit aufgeführt. Seit Ein Sportstück (1998) konstituieren sich diese Texte beinahe ausnahmslos aus einem intertextuellen Rückgriff auf die griechisch-antike Tragödie. Eine systematische Auseinandersetzung mit diesen Bezügen steht noch aus und stellt ein dringendes Forschungsdesiderat dar, dem im Rahmen dieses Projekts in transdisziplinärer Form entsprochen werden soll. Im Gegensatz zur bestehenden Forschung, in der Jelineks Antike-Fortschreibungen tendenziell als Mythendekonstruktionen rezipiert werden, fokussiert das Projekt auf die theatrale Diskursform der Tragödie, die darin aufgerufen wird. Im Zentrum steht die Frage, inwiefern die postdramatischen Texte im Rückgriff auf die attische Tragödie Konzeptionen von Einheit unterlaufen. Ausgegangen wird von der These, dass Jelineks Dramaturgien des (Dis-)Kontinuitiven einer materialistischen Geschichtsschreibung im Sinne Walter Benjamins folgen, in der nicht nur die Gegenwart von der Vergangenheit, sondern auch die Vergangenheit von der Gegenwart betroffen wird. Gefragt wirddanach, welchevirulentendemokratiepolitischen,fremdenrechtlichen und genderspezifischen Diskurse durch den Rekurs auf die antiken Prätexte tangiert werden. Für die Analyse dieser literarischen wie außerliterarischen Diskurse, die in Jelineks Rückgriffen auf Aischylos, Sophokles und Euripides verifiziert werden wollen, wird im Sinne des Wissenstransfers auf neuesten Erkenntnissen der interdisziplinären Tragödienforschung aufgebaut und auf altphilologische, theaterwissenschaftliche, (rechts)historischeund gender-bzw. queerspezifische Studien zurückgegriffen. Basierend auf einem methodenpluralistischen Zugang, der literaturwissenschaftliche und theaterhistoriographische Ansätze unter Einbezug von Theorien der Geschichtsphilosophie verbindet, wird ein innovatives Analyseinstrumentarium für Theatertexte entwickelt werden, denen mit Modellen der klassischen Dramenanalyse nicht (mehr) entsprochen werden kann. Die erstmalige systematische Aufarbeitung der Tragödienbezüge bei Jelinek impliziert eine Archäologie ästhetisch-politischer Verfahren vor dem Hintergrund eines (dis-)kontinuitiven Europas. Das Projekt verspricht somit nicht nur, die internationale Jelinek-Forschung auf eine neue Ebene zu stellen, sondern versteht sich als Grundlagenarbeit von allgemein gesellschaftspolitischer Relevanz.

Die international vielbeachteten Theatertexte von Elfriede Jelinek, Österreichs einziger Literaturnobelpreisträgerin, konstituieren sich seit Ein Sportstück (1998) beinahe ausnahmslos aus einem intertextuellen Rückgriff auf die griechisch-antike Tragödie. Eine systematische Auseinandersetzung mit diesen Bezügen stellt daher ein dringendes Forschungsdesiderat dar, dem in transdisziplinärer Form entsprochen werden soll. Im Gegensatz zur bestehenden Forschung, in der Jelineks Antike-Fortschreibungen tendenziell als Mythendekonstruktionen rezipiert werden, fokussiert das Projekt auf die theatrale Diskursform der Tragödie, die darin aufgerufen wird. Im Zentrum steht die Frage, inwiefern die "postdramatischen" Texte im Rückgriff auf die attische Tragödie Konzeptionen von Einheit unterlaufen. Ausgegangen wird von der These, dass Jelineks "Dramaturgien des (Dis-)Kontinuitiven" einer materialistischen Geschichtsschreibung im Sinne Walter Benjamins folgen, in der nicht nur die Gegenwart von der Vergangenheit, sondern auch die Vergangenheit von der Gegenwart betroffen wird. Die Forschungsarbeit setzt sich aus zwei ineinandergreifenden Untersuchungsbereichen zusammen. Eine formsemantische Analyse konzentriert sich auf die Freilegung von intertextuell eingearbeiteten strukturellen Bauteilen der attischen Tragödie (Prolog, Epilog, Botenbericht, Teichoskopie etc.) in Jelineks Texten und fragt danach, inwiefern sie als "Sprengelemente" von Kohärenz und Kohäsion zu bewerten sind. Von Interesse ist dabei, wie durch den interstrukturellen Rückgriff auf die antike Tragödie ein teleologisches Zeitverständnis subvertiert wird und welche Konsequenzen dies für den prä- bzw. postdramatischen Diskurs der Theaterwissenschaft hat. In diese formsemantische Untersuchung greift eine Analyse der motivischen Dimension der Tragödien-Fortschreibungen. Basierend auf der These, dass Jelineks fragmentarisch-intertextuelle Verfahren eine Störung und Umkehrung des Verhältnisses von Gegenwart und Vergangenheit bewirken, werden ihre Texte eingehenden Close readings unterzogen. Gefragt wird danach, welche virulenten demokratiepolitischen, fremdenrechtlichen und genderspezifischen Diskurse durch den Rekurs auf die antiken Prätexte tangiert werden. Hierfür wird im Sinne des Wissenstransfers auf neuesten Erkenntnissen der interdisziplinären Tragödienforschung aufgebaut und auf altphilologische, theaterwissenschaftliche, (rechts)historische und gender- bzw. queerspezifische Studien zurückgegriffen. Basierend auf einem methodenpluralistischen Zugang, der literaturwissenschaftliche und theaterhistoriographische Ansätze unter Einbezug von Theorien der Geschichtsphilosophie verbindet, wird ein innovatives Analyseinstrumentarium für Theatertexte entwickelt werden, denen mit Modellen der klassischen Dramenanalyse nicht (mehr) entsprochen werden kann. Die erstmalige systematische Aufarbeitung der Tragödienbezüge bei Jelinek impliziert eine Archäologie ästhetisch-politischer Verfahren vor dem Hintergrund eines (dis-)kontinuitiven Europas. Das Projekt verspricht somit nicht nur, die internationale Jelinek-Forschung auf eine neue Ebene zu stellen, sondern versteht sich als Grundlagenarbeit von allgemein gesellschaftspolitischer Relevanz.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Inge Arteel, Vrije Universiteit Brussel - Belgien
  • Hans-Thies Lehmann, Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main - Deutschland
  • Franziska Schößler, Universität Trier - Deutschland
  • Luigi Reitani, Università degli Studi di Udine - Italien
  • Karen Juers-Munby, Lancaster University - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2019
    Titel Blind vor Hass
    DOI 10.14361/9783839446454-016
    Typ Book Chapter
    Autor Felber S
    Verlag Transcript Verlag
    Seiten 343-354

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