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Lost or Found? Mikroarchäologie bei Rettungsgrabungen

Lost or Found? Microarchaeology at rescue excavations

Peter Trebsche (ORCID: 0000-0001-5258-0615)
  • Grant-DOI 10.55776/TAI257
  • Förderprogramm 1000 Ideen
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2021
  • Projektende 31.12.2023
  • Bewilligungssumme 153.463 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geowissenschaften (15%); Geschichte, Archäologie (85%)

Keywords

    Microarchaeology, Prehistory, Archaeobotany, Geoarchaeology

Abstract Endbericht

Normalerweise berichten ArchäologInnen darüber, was sie bei ihren Ausgrabungen gefunden haben. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was bei archäologischen Ausgrabungen verloren geht? Diese scheinbar einfache Frage lässt Zweifel an der etablierten Grabungspraxis in Österreich aufkommen, insbesondere im vorherrschenden Bereich der kommerziellen Rettungsgrabungen (die etwa 9095 % aller archäologischen Ausgrabungen ausmachen). Dieses Projekt zielt darauf ab, die traditionelle Vorstellung von sichtbaren Funden als einzige archäologische Quellen in Frage zu stellen. Stattdessen soll gezeigt werden, wie viel Information aus den winzigen unsichtbaren Funden (auch als mikroarchäologische Quellen bekannt) gewonnen werden kann, die bei Rettungsgrabungen leicht übersehen werden, weil keine adäquaten Techniken der Probenentnahme angewandt werden. Hauptziel ist es, die erste systematische Stichprobe von mikroarchäologischen Funden aus Rettungsgrabungen in ganz Österreich zu erstellen und zu analysieren, die bisher fast vollständig vernachlässigt wurden. Auf der Grundlage dieser Quellen sollen drei Forschungsfragen bearbeitet werden: (1) Welche Funde gehen abhängig von den Methoden der Fundbergung bei der Ausgrabung verloren? (2) Wie verhalten sich die mit bloßem Auge entdeckten Makrofunde und die unsichtbaren mikroarchäologischen Funde in Quantität und Qualität zueinander? (3) Welche unsichtbaren Aktivitäten fanden an den Ausgrabungsstätten statt? Um die oben aufgeworfenen Forschungsfragen zu beantworten, besteht die einzigartige Idee dieses Projekts darin, systematisch mikroarchäologische Funde aus Rettungsgrabungen zu gewinnen, für die es bisher keine Vorschriften für die Probenahme bei Mikrofunden gibt. Dieser beispiellose Ansatz wird von der enormen Anzahl von Rettungsgrabungen (ca. 650 pro Jahr) profitieren. Im Rahmen des zweijährigen Pilotprojektes soll eine stratifizierte Stichprobe von ca. 30 prähistorischen Siedlungsplätzen vom Neolithikum bis zur Eisenzeit untersucht werden, die möglichst gleichmäßig über verschiedene Regionen Österreichs verteilt sind. Das Projekt wird zwei große Transformationen in der Feldarchäologie auslösen: Erstens wird sich die praktische Anwendung der Mikroarchäologie auf das weite Feld der kommerziellen Archäologie ausdehnen. Zweitens wird die Bedeutung des Begriffs Mikroarchäologie (im Sinne von Stephen Weiner, Microarchaeology. Beyond the visible archaeological record, Cambridge 2010) erweitert und als Oberbegriff für alle archäologischen Funde und Befunde verwendet, die mit dem bloßen Auge allein nicht entdeckt und untersucht werden können. Diesem Ansatz folgend hat die Mikroarchäologie das Potenzial, unser Wissen über viele Produktionstätigkeiten tiefgreifend zu verändern, insbesondere solche, die nur winzige Rückstände in Form von Mikroabfällen hinterlassen (z.B. Getreideverarbeitung, Lebensmittelzubereitung, Fischerei, Metallverarbeitung usw.).

Auf den Spuren unsichtbarer Aktivitäten Normalerweise berichten Archäologen über das, was sie bei ihren Ausgrabungen gefunden haben. Haben Sie jemals darüber nachgedacht, was bei archäologischen Ausgrabungen verloren geht? Diese scheinbar einfache Frage löst bei den meisten Archäologen Unbehagen über die gängige Praxis der Ausgrabung aus. Das Projekt "Lost or Found?" hatte zum Ziel, die traditionelle Vorstellung zu hinterfragen, dass die archäologischen Aufzeichnungen aus "sichtbaren" Funden bestehen. Stattdessen sollte gezeigt werden, wie viele Informationen durch die winzigen "unsichtbaren" Funde (auch bekannt als mikroarchäologische Funde) gewonnen werden können, die bei Rettungsgrabungen leicht übersehen werden, weil keine geeigneten Probenahmeverfahren angewandt werden. Das Hauptziel war es, die erste systematische Stichprobe von mikroarchäologischen Funden aus Rettungsgrabungen in ganz Österreich zu erstellen. Dieser beispiellose Ansatz führte zu 673 Proben von 25 Fundstellen in fast allen Bundesländern Österreichs. Die ersten 203 Proben wurden bereits analysiert, die Auswertung der übrigen Proben wird im Rahmen von Folgeprojekten durchgeführt. Der Vergleich verschiedener Ausgrabungen macht das Potential der Mikroarchäologie bei der Entdeckung "unsichtbarer" Aktivitäten deutlich sichtbar. Die gewonnen Mikrofunde liefern Erkenntnisse zu Ackerbau, Pflanzennutzung und pflanzlicher Ernährung sowie zum Fischfang für alle untersuchten urgeschichtlichen Epochen. Besonders häufig fanden sich verkohlte Pflanzenreste in den Sedimentproben. Über 4500 Früchte und Samen vom Mesolithikum bis zur Eisenzeit konnten bestimmt werden. Auch verkohlte Speise- und Nahrungsreste fanden sich darunter. An knapp der Hälfte der untersuchten Fundstellen wurden Fischknochen entdeckt, wodurch die Bedeutung des Fischfangs für die urgeschichtliche Ernährung nachgewiesen werden kann. Relativ selten hingegen waren die Überreste von Metallwerkstätten in Form von kleinen Schlackenfragmenten. Sie belegen, dass an zwei Fundstellen Eisen bzw. Bronze verarbeitet wurde, was anhand der mit freiem Auge entdeckten Funde nicht nachweisbar war. In Summe wandelt sich die Kenntnis urgeschichtlicher Siedlungen erheblich, wenn die winzigen Funde systematisch geborgen und ausgewertet werden. Auch in Zukunft bieten mikroarchäologische Analysen zahlreiche weitere Anwendungsmöglichkeiten. Das Projekt "Lost or Found?" stellt eine breite Basis an Referenzdaten über Mikrofunde zur Verfügung. Auf dieser Basis können auch Mikrofund-Ensembles aus Bohrungen oder Minisondagen viel besser interpretiert werden. Manche Fundstellen können nämlich nur mit minimalinvasiven Methoden untersucht werden, weil sie entweder aufgrund ihrer Tiefe anders gar nicht erreichbar sind (z. B. Pingen, Bergwerke) oder unter größtmöglicher Bewahrung des archäologischen Erbes untersucht werden sollen (z. B. denkmalgeschützte Fundstellen, Feuchtbodensiedlungen). Auf diese Art und Weise trägt die Mikroarchäologie dazu bei, das archäologische Erbe in Zukunft besser zu schützen und zu erforschen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

Research Output

  • 3 Publikationen
  • 1 Policies
  • 4 Disseminationen
  • 2 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2021
    Titel Lost or Found? Ein Projekt zur Implementierung mikroarchäologischer Untersuchungen bei Rettungsgrabungen in Österreich; In: Beiträge zum Tag der Niederösterreichischen Landesarchäologie 2021
    Typ Book Chapter
    Autor Peter Trebsche
    Verlag Donau-Universität Krems
    Seiten 68-70
    Link Publikation
  • 0
    Titel Lost or Found? Microarchaeology at rescue excavations in Austria. Results of the Thousand Ideas Programme 2021-2023
    Typ Journal Article
    Autor Außerlechner Mv
    Journal Archaeologia Austriaca
  • 0
    Titel Archaeobotany at rescue excavations in Austria: the "Lost or Found?" project
    Typ Journal Article
    Autor Außerlechner Mv
    Journal Vegetation History and Archaeobotany
Policies
  • 2024
    Titel Guidelines Archaeological Excavations
    Typ Contribution to new or improved professional practice
Disseminationen
  • 2024
    Titel Runder Tisch BDA
    Typ A talk or presentation
  • 2022 Link
    Titel Unsichtbare Schätze retten
    Typ A magazine, newsletter or online publication
    Link Link
  • 2023
    Titel Workshop Reading (UK)
    Typ A talk or presentation
  • 2021
    Titel Tag der NÖ Landesarchäologie
    Typ A talk or presentation
Weitere Förderungen
  • 2023
    Titel Lost or Found? Mikroarchäologie in Tirol
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2023
    Geldgeber Land Tirol
  • 2024
    Titel Lost or Found? Mikroarchäologie in Niederösterreich
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2024
    Geldgeber Land Niederösterreich Gruppe Kultur, Wissenschaft und Unterricht

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