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Stechmücken in Wien

Viennese Mosquitoes

Hans-Peter Führer (ORCID: 0000-0002-4178-0133)
  • Grant-DOI 10.55776/TCS35
  • Förderprogramm Top Citizen Science
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2017
  • Projektende 31.10.2019
  • Bewilligungssumme 48.043 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (25%); Gesundheitswissenschaften (75%)

Keywords

    Mosquitoes, Urbanisation, Citizen Science, Culex pipiens

Abstract Endbericht

Stechmücken sind als Überträger diverser Krankheitserreger (z.B. Flaviviren) von Bedeutung. Eine systematische und andauernde Stechmückenüberwachung gilt als das wirksamste Mittel, um zum Beispiel das WNV Übertragungsrisiko auf den Menschen vorherzusagen. Trotzdem ist das Wissen über die Artzusammensetzung der Mückenpopulation, deren Verbreitung und Ökologie lückenhaft und wird zudem durch den Mangel an öffentlichen Geldern eingeschränkt. Bis jetzt sind 46 verschiedene Mückenarten in Österreich bekannt und eine vorrangegangene Studie hat mehr als 30,000 Mücken an mehr als 60 Standorten in Ostösterreich gesammelt. Die am häufigsten vorkommenden Arten waren dabei Mücken aus dem Culex pipiens- Komplex, die zu den einheimischen österreichischen Arten zählen und bekannte WNV- Überträger sind. Nur drei neobiotische Arten wurden gefunden, die japanische Buschmücke (Ochlerotatus japonicus japonicus) sowie auch Culiseta longiareolata and Anopheles hyrcanus. Die asiatische Tigermücke (Aedes albopictus), ein bedeutender Krankheitsüberträger in vielen tropischen Ländern, wurde nicht nachgewiesen, aber ihre Einschleppung und Etablierung ist nur eine Frage der Zeit als Folge von intensiven Handel und Verkehr in einer globalisierten Welt und auch durch voranschreitende Erderwärmung. Da der Einfluß des Klimawandels nicht vorhergesagt werden kann, ist es um so wichtiger, die gegenwärtige Verbreitung und mögliche zukünftige Ausbreitung invasiver und einheimischer Mücken zu verstehen. Dadurch kann das zukünftige Vorgehen zur Mückenkontrolle geplant und festgelegt werden. Die Erfahrung aus vorrangegangenen Projekten hat ein reges Interesse der Öffentlichkeit an der Forschung über Stechmücken und ihre Rolle als Krankheitsüberträger, sowie deren Kontrolle und Vorbeugungsmaßnahmen, aufgezeigt und die Unterstützung der Öffentlichkeit in der Mückenüberwachung in Ländern wie Deutschland war bisher erfolgreich. Deswegen erscheint uns ein Citizen Science Projekt in der Stadt Wien, in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband der Kleingärtner, sinnvoll, um die Aufmerksamkeit in Bezug auf Mückenvorkommen, -bestimmung, - überwachung und kontrolle in der Bevölkerung zu erhöhen. Im Rahmen dieses Projektes werden Mücken von teilnehmenden Freiwilligen in einfachen, selbstgebauten Fallen gefangen und an die Veterinärmedizinische Universität Wien geschickt. Dort werden die Proben von Experten untersucht und Ergebnisse gesammelt. Um die Effektivität dieser Methodik zu kontrollieren und um Vergleichbarkeit mit vorherigen Studien zu gewährleisten, wird die Vektorenforschungsgruppe auch selbst kommerziell erhältliche BG Sentinel Fallen an den verschiedenen Standorten ausbringen. Die teilnehmenden Freiwilligen werdenzudemvon denWissenschaftlern in Bezug auf Stechmückenbestimmung, -ökologie, -überwachung und kontrolle aufgeklärt und über alle Ergebnisse der Studie auf dem Laufenden gehalten. Zusätzlich wird ein Umweltpsychologe die Teilnehmer betreuen, befragen und evaluieren. Wir hoffen, mit diesem Projekt den Nutzen von Citizen Science Projekten für zukünftige Stechmückenkontrolle hervorzuheben.

Stechmücken sind als Überträger diverser Krankheitserreger (z.B. Flaviviren) von Bedeutung. Eine systematische und andauernde Stechmückenüberwachung gilt als das wirksamste Mittel, um zum Beispiel das WNV Übertragungsrisiko auf den Menschen vorherzusagen. Trotzdem ist das Wissen über die Artzusammensetzung der Mückenpopulation, deren Verbreitung und Ökologie lückenhaft und wird zudem durch den Mangel an öffentlichen Geldern eingeschränkt. Bis jetzt sind 51 verschiedene Mückenarten in Österreich bekannt und eine vorrangegangene Studie hat mehr als 30,000 Mücken an mehr als 60 Standorten in Ostösterreich gesammelt. Die am häufigsten vorkommenden Arten waren dabei Mücken aus dem Culex pipiens- Komplex, die zu den einheimischen österreichischen Arten zählen und bekannte WNV- Überträger sind. Nur drei neobiotische Arten wurden gefunden, die japanische Buschmücke (Ochlerotatus japonicus japonicus) sowie auch Culiseta longiareolata and Anopheles hyrcanus. Die asiatische Tigermücke (Aedes albopictus), ein bedeutender Krankheitsüberträger in vielen tropischen Ländern, wurde nicht nachgewiesen, aber ihre Einschleppung und Etablierung ist nur eine Frage der Zeit als Folge von intensiven Handel und Verkehr in einer globalisierten Welt und auch durch voranschreitende Erderwärmung. Die Erfahrung aus vorrangegangenen Projekten hat ein reges Interesse der Öffentlichkeit an der Forschung über Stechmücken und ihre Rolle als Krankheitsüberträger, sowie deren Kontrolle und Vorbeugungsmaßnahmen, aufgezeigt und die Unterstützung der Öffentlichkeit in der Mückenüberwachung in Ländern wie Deutschland war bisher erfolgreich. Im Rahmen dieses Citizen Science Projekt in der Stadt Wien, in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband der Kleingärtner, war das Hauptaugenmerk darauf gelegt die Aufmerksamkeit in Bezug auf Mückenvorkommen, -bestimmung, -überwachung und -kontrolle in der Bevölkerung zu erhöhen. Im Rahmen dieses Projektes wurden Stechmücken von teilnehmenden Freiwilligen in einfachen, selbstgebauten Fallen gefangen und an die Veterinärmedizinische Universität Wien gebracht. Dort wurden die Proben von Experten untersucht und Ergebnisse gesammelt. Um die Effektivität dieser Methodik zu kontrollieren und um Vergleichbarkeit mit vorherigen Studien zu gewährleisten, wurden auch kommerziell erhältliche BG Sentinel Fallen an den verschiedenen Standorten verwendet. Die teilnehmenden Freiwilligen wurden zudem von den Wissenschaftlern in Bezug auf Stechmückenbestimmung, -ökologie, -überwachung und -kontrolle aufgeklärt und über alle Ergebnisse der Studie auf dem Laufenden gehalten. Zusätzlich hat eine Umweltpsychologin die Teilnehmer betreut, befragt und die Ergebnisse evaluiert. Im Rahmen dieses Projekts wurde gezeigt, dass keine potentiell invasiven Stechmücken der Gattung Aedes in den teilnehmenden Kleingartensiedlungen anwesend waren. Außerdem konnte gezeigt werden, dass die Hausgelse Cx. pipiens die am häufigsten vertretene Art war und kein sonderliches Interesse an den selbst gebastelten Fallen (die jedoch bei invasiven Stechmücken funktionieren) hatte. Es konnte gezeigt werden, dass eine enge Zusammenarbeit von Citizen Scientists mit Wissenschaftlern im Bereich des Stechmücken-Monitorings und -Prophylaxe sehr sinnvoll und möglich ist. Allerdings ist eine wissenschaftliche Betreuung und Aufklärung über Ergebnisse für eine gute Zusammenarbeit essentiell. Herstellung einer Stechmückenfalle: https://www.youtube.com/watch?v=KtBEReRU7y4&feature=youtu.be

Forschungsstätte(n)
  • Veterinärmedizinische Universität Wien - 100%

Research Output

  • 3 Publikationen
Publikationen
  • 2019
    Titel Evaluation von Moskito-Präventionsmassnahmen in Wiener Kleingärten
    Typ Other
    Autor Ana Flavia Brandhorst
  • 2018
    Titel Informationen rund um das Projekt "Stechmücken in Wien
    Typ Journal Article
    Autor Ebmer
    Journal Kleingärtner: die österreichische Zeitung für die Gartenpraxis 3, 36-37
  • 2018
    Titel Stechmücken in Wien.
    Typ Journal Article
    Autor Schöner
    Journal Kleingärtner: die österreichische Zeitung für die Gartenpraxis (2018), 1 32-35.

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