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Verschwinden, Fotografie und das Fantomatische

Disappearance, photography and the phantomatic

Jutta Fortin (ORCID: 0000-0002-2142-7404)
  • Grant-DOI 10.55776/V159
  • Förderprogramm Elise Richter
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2010
  • Projektende 30.09.2017
  • Bewilligungssumme 301.412 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (25%); Sprach- und Literaturwissenschaften (75%)

Keywords

    French narrative literature, Phantomatic, Italian narrative literature, Disappearance, Photography, "dead mother"

Abstract Endbericht

Französische und italienische ErzĂ€hltexte der letzten drei Jahrzehnte werden vom Motiv des Verschwindens geprĂ€gt. HĂ€ufig beschĂ€ftigen sich zeitgenössische Autoren beinahe zwanghaft mit spektralen Figuren, deren textuelle (und oft auch fotografische) Anwesenheit in der Literatur paradoxerweise auf die Abwesenheit dessen hindeutet, wofĂŒr diese Figuren stehen und zugleich auf die FĂ€higkeit dieser Figuren hinweist, wieder aufzutauchen, sich in literarischer oder foto-grafischer Materie einzunisten und so das Verschwundene zu ĂŒberleben. Dieses Projekt - auf-bauend auf substantieller Forschungsarbeit zu einem Korpus von französischen Texten - geht davon aus, dass literarische Geisterfiguren in der französischen und italienischen Literatur, oft im Zusammenhang mit Fotografie, auf historische oder individuelle traumatische Ereignisse zu-rĂŒckfĂŒhrbar sind. Um dieses PhĂ€nomen zu beleuchten, schlĂ€gt das Projekt drei spezifische, aber zusammenhĂ€ngende Forschungslinien vor. Die erste wird das Fantomatische als literarischen Modus (im Gegensatz zu den Modi des Thematischen und des Allegorischen) im Kontext von individuellem und historischem Trauma untersuchen und dabei AndrĂ© Greens psychoanalytisches Konzept der "toten Mutter" (eine depressive Mutter, die in Wirklichkeit lebendig ist, aber in der psychischen RealitĂ€t des Kindes tot ist) verwenden. Es wird angenommen, dass der Bezug auf die "tote Mutter" und auf den "Tote Mutter"-Komplex eine Verinnerlichung von Verschwinden, Unterlegenheit und Schuld widerspiegelt und eine literarische Reaktion darauf darstellt. Die zweite Forschungslinie wird das Fantomatische in Bezug auf die versteckte Anwesen-heit eines Texts in einem anderen unter Verwendung von Theorien der IntertextualitĂ€t analy-sieren. Von besonderem Interesse werden textuelle Verweise auf Mythen, MĂ€rchen und bib-lische Fragmente sein; denn es wird angenommen, dass solche Texte in besonderem Maße in einer bestimmten Kultur verankert sind und daher besonders gut dazu geeignet sind, andere Texte zu "besetzen", wĂ€hrend sie zugleich als kollektive transitionelle Objekte fungieren. Die dritte Forschungslinie wird das Fantomatische auf die Fotografie beziehen, wobei Verweise auf Fotos in praesentia und in absentia, auf wirkliche und fiktive Fotografen sowie auf die ArbeitsablĂ€ufe der analogen und digitalen Fotografie untersucht werden sollen. Das Fantomatische wird hier als eine Spur von ruhendem Leben gesehen, welches vom fotogra-fischen Bild wiedererweckt werden kann. Es wird angenommen, dass das Foto - wie das textuelle Fragment - die FĂ€higkeit besitzt, eine Abfolge von Bildern zu produzieren, einen Text zu "verstrahlen" und als Bindeglied zwischen jetzt Anwesendem und Verschwundenem zu dienen.

Französische und italienische ErzĂ€hltexte der letzten vier Jahrzehnte werden vom Motiv des Verschwindens heimgesucht. Spektrale Figuren haben zeitgenössische Autoren beinahe zwanghaft beschĂ€ftigt. Aufbauend auf substantieller Forschung zu einem Korpus von französischen Texten, geht dieses Projekt davon aus, dass literarische Geisterfiguren, oft im Zusammenhang mit Fotografie, auf traumatische historische Ereignisse oder auf individuelle Traumata hindeuten. Meistens verweist ein Text oder ein literarisches Gesamtwerk sowohl auf ein kollektives als auch auf ein privates Trauma. Das Projekt versteht das Fantomatische als grundlegenden literarischen Modus, der den Modi des Thematischen und Allegorischen gegenĂŒbersteht. Somit gilt das Interesse des Projekts literarischen Texten, welche die Erfahrung kollektiven oder privaten Verlusts nicht direkt erzĂ€hlen, sondern indirekt andeuten, etwa durch Verweise auf andere Texte, Bilder oder Filme. Es wird untersucht, wie eine traumatische Erfahrung ein bestimmtes Gesamtwerk besetzt. AndrĂ© Greens psychoanalytisches Konzept der toten Mutter dient als thematischer und methodischer Rahmen. Die tote Mutter ist eine körperlich anwesende, aber emotionell abwesende Mutter, die unfĂ€hig ist zu spontanen Reaktionen ihrem Kind gegenĂŒber, sodass auch das Kind selbst schlussendlich wie tot ist. Greens Konzept bezeichnet das psychische Konstrukt eines Kindes, welches genauso plötzlich wie unverstĂ€ndlicherweise von seiner Mutter verlassen wird, nachdem die Mutter aufgrund des unerwarteten Todes eines anderen Kindes in eine Depression gefallen ist. GemĂ€ĂŸ der psychischen Vorstellung des ĂŒberlebenden Kindes ist seine Mutter zu einer kalten, quasi unbelebten Figur mutiert. Einerseits wird also der Korpus der untersuchten Texte thematisch auf solche ErzĂ€hlungen eingegrenzt, welche fantomatisch von der Beziehung zur Mutter, der ambivalenten Rolle der Mutter oder/und der Bedeutung von Mutterschaft handeln. Andererseits bezieht sich das Projekt auf Greens Theorie des Komplexes der toten Mutter wie auch auf Theorien der IntertextualitĂ€t, Intersemiotik und Fotografie, um die diffusen GefĂŒhle von Leere, Minderwertigkeit und Schuld des literarischen Subjekts zu untersuchen sowie die textuelle Vorstellungswelt von Mutterschaft oder/und Geburt zu analysieren, welche metaphorisch auf unfreiwillige Trennung oder den Tod verweisen. Die Relevanz des Projekts geht ĂŒber seine Bedeutung in thematischer, theoretischer und methodischer Hinsicht fĂŒr die Literatur- und Medienwissenschaften weit hinaus. Die Traumata der Geschichte und der traumatische Verlust der Mutterliebe werden höchstwahrscheinlich immer wieder Fragen aufwerfen. Zeitgenössische ErzĂ€hltexte und kritisches Lesen leisten einen wertvollen Beitrag zu einer konstruktiven Erinnerung der Geschichte, aber auch zu einem konstruktiven VerstĂ€ndnis der menschlichen Natur.

ForschungsstÀtte(n)
  • UniversitĂ€t Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Jean-Bernard Vray, UniversitĂ© Jean Monet - Frankreich

Research Output

  • 18 Publikationen
Publikationen
  • 2012
    Titel Avant-propos.
    Typ Book Chapter
    Autor Fortin J
  • 2014
    Titel Das Spiel mit den Namen in der Autofiktion am Beispiel der Romane von Camille Laurens.
    Typ Journal Article
    Autor Fortin J
    Journal MPhiN-Beiheft: Hochstapler und Spieler, ed. Lydia Bauer and Kristin Reinke
  • 2014
    Titel Der mÀnnliche Torso aus dem Louvre und die Wiederkehr des armlosen Mannes in den Romanen von Camille Laurens.
    Typ Book Chapter
    Autor Fortin J
  • 2012
    Titel 'Etre dans le cri': la colĂšre dans l'oeuvre de Camille Laurens.
    Typ Book Chapter
    Autor ColĂšre - Force Destructive Et Potentiel CrĂ©atif. L'ÉmotivitĂ© Dans La LittĂ©rature Et Le Langage
  • 2012
    Titel Hantise textuelle: le mythe d'Aristophane et le conte 'La reine des neiges' de Hans Christian Andersen dans Ni toi ni moi de Camille Laurens.
    Typ Book Chapter
    Autor Fortin J
  • 2011
    Titel « Au bal masqué de l'amour, cavalier, cavaliÚre, on danse toujours avec sa mÚre »: Ni toi ni moi de Camille Laurens, Adolphe de Benjamin Constant
    DOI 10.1080/09639489.2011.588790
    Typ Journal Article
    Autor Fortin J
    Journal Modern & Contemporary France
    Seiten 253-264
  • 2011
    Titel Verlorene Paradiese: Die Ambivalenz des Hauses in den Romanen von Salvatore Mannuzzu und Tanguy Viel.
    Typ Book Chapter
    Autor Fortin J
  • 2013
    Titel La mĂšre disparue.
    Typ Book Chapter
    Autor Alain Fleischer Écrivain
  • 2010
    Titel Dresser portrait du mort.
    Typ Book Chapter
    Autor Fortin J
  • 2017
    Titel L'écriture fantomatique, l'Histoire et la 'mÚre morte'.
    Typ Journal Article
    Autor Fortin J
    Journal Yves Ravey. Une écriture de l'exigence, ed. Wolfgang Asholt, Jutta Fortin and Jean-Bernard Vray
  • 2017
    Titel Camille Laurens, le kaléidoscope d'une écriture hantée.
    Typ Book
    Autor Fortin J
  • 2015
    Titel La poétique du quotidien: les petites formes pratiquées par Hervé Guibert.
    Typ Journal Article
    Autor Fortin J
    Journal The New Zealand Journal of French Studies
  • 2015
    Titel La famille entre guillemets dans les romans de Tanguy Viel.
    Typ Book Chapter
    Autor Fortin J
  • 2015
    Titel La présence du film muet dans les romans de Camille Laurens.
    Typ Book Chapter
    Autor Fortin J
  • 2015
    Titel Entre premier et dernier regard: Camille Laurens et le roman sentimental.
    Typ Book Chapter
    Autor Fortin J
  • 0
    Titel L'Imaginaire spectral de la littérature narrative française contemporaine.
    Typ Other
    Autor Fortin J
  • 0
    Titel Yves Ravey. Une écriture de l'exigence.
    Typ Other
    Autor Fortin J
  • 0
    Titel Alain Fleischer écrivain.
    Typ Other
    Autor Fortin J

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