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Nationalisierung von Kindern/Jugend in europäischen Grenzregionen

Nationalising the Young in European Borderlands

Machteld Venken (ORCID: 0000-0002-0358-0827)
  • Grant-DOI 10.55776/V360
  • Förderprogramm Elise Richter
  • Status beendet
  • Projektbeginn 16.04.2014
  • Projektende 15.09.2018
  • Bewilligungssumme 344.482 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Sozialwissenschaften (10%); Geschichte, Archäologie (50%); Soziologie (40%)

Keywords

    Nationalisation, Children And Youth, Borderland Studies, Comparative History

Abstract Endbericht

Unter der Annahme Geschichte sei national, haben Historiker lange Zeit die Homogenität von Nationalstaaten als Axiom betrachtet. Die Forschung hat auf die Beschränkung von Nationalisierung und auf die Beweglichkeit nationaler Identitäten in Grenzregionen hingewiesen. Für die weitere Erforschung empfiehlt sich die Erarbeitung des Ausmaßes, das Nationalisierungspolitiken als Faktor innerhalb sozialer Lebenswelten von Einwohnern in Grenzgebieten eingenommen haben. Obwohl Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren im 20. Jahrhundert eine vorrangige Rolle im Sinne einer nationalen Ressource zukam, steckt die Forschung zur Nationalisierung der Kinder und Jugendlichen europäischen Grenzregionen mittels des Top-down und Bottom-up- Ansatzes noch immer in ihren Anfängen. Dieses Projekt vergleicht Nationalisierung, nationale Identifikation und soziale Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, die im 20. Jahrhunderts in annektierten Grenzregionen Europas aufgewachsen sind. Dabei geht es um die Bereiche (1) Bildung, (2) Organisationen und (3) Familie, die durch die Analyse von Parametern wie (a) Sprachgebrauch, (b) Elitenbildung, (c) sozialem Aufstieg, (d) Freizeitgestaltung und (e) Familienleben nachhaltig bearbeitet werden. In der Studie werden zwei Fallstudien der Regionen Eupen-St.Vith-Malmedy (Belgien) und Ostoberschlesien (Bezirk Libliniecki, Polen) untersucht, die einen diachronen Vergleich von zwei Nachkriegsperioden (1920/22-1939/40 und 1944/45-1960) ermöglichen. Das Projekt versucht zu prüfen auf welche Art und Weise versucht worden ist, Kinder und Jugendliche durch Nationalisierungkampagnen zu vollen Mitgliedern einer Nation zu erziehen und auch wie die Betroffenen Affirmation praktizierten bzw. Distanz zum Nationalisierungsbestreben zum Ausdruck brachten. Praktiken und soziale Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen werden aufgezeigt, Ähnlichkeiten und Unterschiede für beide Fallstudien verdeutlicht. In diesem Sinne zeigt sich, inwiefern die Historiographie durch einen Fokus auf die Jüngsten einer Gesellschaft gewinnen und teildisziplinäre Lücken zwischen west- und osteuropäischer Geschichte schließen kann. Das Projekt stellt eine soziologisch historische Studie zu Kindern und Jugendlichen in europäischen Grenzregionen des 20. Jahrhunderts dar. Während die sozialhistorischen Arbeiten gemeinhin den Fokus auf Strukturen legen, hebt dieses Projekt die Beziehung zwischen Strukturen und Praktiken von Kindern und Jugendlichen im Umgang mit den Strukturen hervor. Aus diesem Grund werden verschiedene Forschungsrichtungen einbezogen: (1) Nationalisierung, (2) Alltagsgeschichte, (3) Grenzregionen im Vergleich (4) Oral History/Erinnerungskultur Es werden (a) Literaturstudium, (b) Archivquellen zu Politiken der Nationalisierung, die mit Kindern und Jugendlichen in institutionalisierten Strukturen durchgeführt worden sind und (c) (un-)publizierte autobiographische Schriften und (d) eigens durchgeführte und bereits transkribierte Interviews mit Überlebenden in diesem Projekt miteinander verknüpft. Eine ausgewogene Balance zwischen Konkretheit und Abstraktion wird zu einem vertieften Verständnis darüber führen, wie nationale Identifikation und soziale Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in den Fallstudien in einem wechselseitigen Verhältnis standen. Die Ergebnisse werden in Form einer Habilitation/einer zweiten Monographie mit Ende dieses Stipendiums präsentiert.

Das Elise Richter Projekt `Nationalisierung der Jugend in Europäischen Grenzgebieten` vergleicht die Nationalisierung, die nationale Identifikation und die sozialen Lebenswelten von jungen Menschen, welche im 20. Jhr. in europäischen Grenzgebieten aufwuchsen. Dazu wurden zwei Regionen als Fallstudien herangezogen, welche ihre Staatszugehörigkeit in Folge des Versailler Vertrages (1919) änderten, Eupen-St.Vith-Malmedy (Belgium) und Ostoberschlesien (Lubliniecki Distrikt, Polen). Außerdem wurde ein diachroner Vergleich der beiden Nachkriegsperioden (1920/22 und 1944/45-1960) erarbeitet. Das Projekt untersuchte, wie durch Nationalisierungskampagnen versucht wurde, junge Menschen zu vollen Mitgliedern der Nation zu erziehen und wie die Jugendlichen daran teilnahmen oder andererseits Distanz gegenüber der Nationalisierung äußerten. Dadurch zeigt das Projekt, wie die Geschichtswissenschaft von einem Ansatz profitieren kann, der Jugendliche in den Fokus rückt und schließt außerdem die interdisziplinäre Lücke zwischen west- und osteuropäischer Geschichtsschreibung. Als ein Teil des Projekts habilitierte der Principal Investigator im Mai 2018 an der Universität Wien mit der Schrift: `Grenzgebietskinder in Europa (1871-1940) `. Der PI gab außerdem den Band `Grenzgebietsforschung trifft Kindheitsforschung. Eine europäische Begegnung` (Original in English) (2017) heraus und war Mitherausgeber der Sonderausgabe `Aufwachsen im Schatten des Zweiten Weltkriegs. Europäische Perspektiven` (Original in English) (European Review of History, 2015). Der PI publizierte unter anderem über Nationalisierungskampagnen von Lehrern in Grenzgebieten (1945-1956) (Nationalities Papers, 2014), Kinderzwangsarbeit (European Review of History, 2015), über Polnische Geschichtslehrbücher im Laufe des 20. Jhr. (Cahiers du monde russe, 2016) und Polnisches Kinderfernsehen (Bloomsbury. 2018). Der PI organisierte acht Konferenzsitzungen/panels, eine wissenschaftliche Konferenz und holte durch das Gewinnen eines offenen, global organisierten Wettbewerbs, die Weltkonferenz der Association for Borderlands Studies, dem größten Verband für Forscher auf dem Gebiet von Grenzen und grenzbezogenen Themen, 2018 nach Wien und Budapest, zum Anlass des 100. Jahrestags des Zerfalls der Doppelmonarchie. Weitere Informationen finden Sie unter: www.machteldvenken.com

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Maren Röger, Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) - Deutschland

Research Output

  • 27 Zitationen
  • 10 Publikationen
Publikationen
  • 2020
    Titel Borderland Child Heterotopias. A Case Study on the Belgian-German Borderlands
    DOI 10.1080/08865655.2020.1824679
    Typ Journal Article
    Autor Venken M
    Journal Journal of Borderlands Studies
    Seiten 159-180
    Link Publikation
  • 2020
    Titel The dissolution of the Austro-Hungarian Monarchy: border making and its consequences
    DOI 10.1080/13507486.2020.1828837
    Typ Journal Article
    Autor Venken M
    Journal European Review of History: Revue européenne d'histoire
    Seiten 697-708
    Link Publikation
  • 2014
    Titel Nationalization campaigns and teachers' practices in Belgian–German and Polish–German border regions (1945–1956)
    DOI 10.1080/00905992.2013.817386
    Typ Journal Article
    Autor Venken M
    Journal Nationalities Papers
    Seiten 223-241
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Child forced labour: an analysis of ego documents throughout time
    DOI 10.1080/13507486.2015.1008412
    Typ Journal Article
    Autor Venken M
    Journal European Review of History: Revue européenne d'histoire
    Seiten 368-388
    Link Publikation
  • 2015
    Titel Growing up in the shadow of the Second World War: European perspectives
    DOI 10.1080/13507486.2015.1008410
    Typ Journal Article
    Autor Venken M
    Journal European Review of History: Revue européenne d'histoire
    Seiten 199-220
    Link Publikation
  • 2016
    Titel Narrating the Time of Troubles in Polish School History Textbooks (1918-1989)
    DOI 10.4000/monderusse.9996
    Typ Journal Article
    Autor Venken M
    Journal Cahiers du monde russe
    Seiten 879-902
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Secondary school principals and liminality in Polish Upper Silesia (1919-1939)
    DOI 10.1177/1611894421992685
    Typ Journal Article
    Autor Venken M
    Journal Journal of Modern European History
    Seiten 206-221
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Children, Young People and Borders: A Multidisciplinary Outlook
    DOI 10.1080/08865655.2021.1898447
    Typ Journal Article
    Autor Venken M
    Journal Journal of Borderlands Studies
    Seiten 149-158
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Transforming secondary education in the Belgian–German borderlands (1918–1939)
    DOI 10.1080/0046760x.2021.1977856
    Typ Journal Article
    Autor Venken M
    Journal History of Education
    Seiten 244-265
    Link Publikation
  • 2014
    Titel Menno Spierling and Michael Wintle (eds), European Identity and the Second World War
    DOI 10.1177/0022009414550269d
    Typ Journal Article
    Autor Venken M
    Journal Journal of Contemporary History
    Seiten 853-854

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