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Art as Unlearning - Künstlerische Forschung and Transkulturelle Bildung

Art as Unlearning - Arts-based Research and Transcultural Education

Annette Krauss (ORCID: 0009-0005-5506-1497)
  • Grant-DOI 10.55776/V495
  • Förderprogramm Elise Richter
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2017
  • Projektende 30.11.2023
  • Bewilligungssumme 349.954 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (25%); Erziehungswissenschaften (10%); Kunstwissenschaften (65%)

Keywords

    Arts-Based Research, Transcultural Modernisms, Post-Colonial Studies, Situation-Making, Mapping, Socially Engaged Art

Abstract Endbericht

Alternative Bildungskonzepte und post-koloniale Theorien verwenden den Begriff des unlearning (dt. verlernen, entüben), um auf gegenwärtige Herausforderungen wie Krisen von Nationalstaaten, zunehmende Ökonomisierung, Umweltzerstörung und die damit einhergehenden Formen von Migration eingehen zu können. Dieses Forschungsprojekt greift die Debatten über unlearning auf und führt künstlerische Forschung als eigenständige Akteurin und wichtiges Handlungsfeld in die Auseinandersetzung mit unlearning ein. Künstlerische Forschung kann hierbei auf experimentelle Weise scheinbare Selbstverständlichkeiten in Lernprozessen aufspüren und sowohl theoretisch und praktisch untersuchen. Unlearning wird dabei als ein sich bewußt werden und aktives Ent-Üben von scheinbar selbstverständlichen Wahrheiten in Theorie und Praxis verstanden. Bei der in diesem Projekt durchgeführten künstlerischen Forschung wird mit Akteurinnen und Akteuren aus nichtwestlichen Gesellschaften zusammengearbeitet, die in ihren jeweiligen Kontexten durch künstlerische Strategien an der Veränderung von Bildungszusammenhängen beteiligt sind und diese entscheidend prägen. Diese Veränderungen, und die Rolle, die künstlerische Praktiken dabei spielen, werden in diesem Projekt weniger auf ihr Lernpotential hin untersucht (im Sinne einer Anhäufung von Wissen und des Erwerbs bestimmter Verhaltensmuster), sondern im Hinblick auf Prozesse des Verlernens und Entübens. In methodischer Hinsicht ist für dieses Projekt die künstlerisch-performative Strategie des situation-making von großer Bedeutung. Diese baut auf Traditionen aus dem Performance-bereich und sozial engagierter Kunst auf und verknüpft diese mit dem sogenannten educational turn in der Kunst einerseits und einer transkulturellen Bildungsperspektive auf die Moderne andererseits. Auf diese Weise untersucht und praktiziert das Projekt Art as Unlearning die Wirkkraft von künstlerischen Strategien im Hinblick auf Prozesse des Verlernens/Entübens. Darüber hinaus kartiert und visualisiert dieses Projekt Netze von Begegnungen, Einflüssen und lokalen Aneignungen, die den jeweiligen Veränderungen von Bildungszusammenhängen zu Grunde liegen und diese bestimmen. Diese multidimensionale Herangehensweise ermöglicht es, die übergreifende Forschungsfrage zu beantworten, nämlich: Woraus besteht eine künstlerische Methodologie des unlearning, die transkulturellen Herausforderungen begegnet? Durch die Miteinbeziehung postkolonialer Theorie, und insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Akteurinnen und Akteuren aus nichtwestlichen Kontexten überschreitet dieses Projekt eine rein europäische Perspektive und verbindet unlearning mit einem transkulturellen Anspruch im Hinblick auf verschiedene Bildungs- und Kunstdiskurse, um deren Versprechen und Widersprüche im Kontext künstlerischer Forschung ins Bild zu bringen.

Wie konnen wir Prozesse des Ent-ubens (unlearning) physisch, intellektuell, digital und vor allem gemeinsam angehen? Wer ist das "wir" in den Auseinadersetzungen, Verwicklungen, und Freuden des Ent-ubens in vorwiegend westlichen Kontexten? Dies sind Fragen meiner theoretischen wie praktischen Auseinandersetzung mit "unlearning" an den Schnittstellen von Kunst, Normalisierungsprozessen, und der (affektiven) Produktion von Unmöglichkeiten in institutionellen Kontexten. Die vorliegende Untersuchung behandelt diese Fragen, indem sie die künstlerischen Forschungsprojekte Sites for Unlearning um eine transnationale Perspektive erweitert. Bei den Sites for Unlearning handelt es sich um experimentelle Konstellationen und Zusammenkünfte, bei denen Unlearning sowohl in bereits bestehenden Zusammenhängen untersucht als auch in neu initiierten Formen praktiziert wird. Ziel ist es, gemeinsam Strategien und Praxen zu erarbeiten, um dominante Formen des Denkens und Handelns, sowie die affektive Produktion von Unmöglichkeiten innerhalb von Institutionen zu untersuchen und diesen und den daraus resultierenden soziale Ungerechtigkeiten entgegenzuwirken. Auf diese Weise wurde in verschiedenen kollaborativen Kontexten Einsichten darüber gewonnen, was eine Praxis des Ent-ubens in einem konkreten und situierten Kontext ausmacht, und ihre konzeptionellen, künstlerisch-pädagogischen, digitalen, organisatorischen und ethischen Herausforderungen kreativ erforscht. Dabei wurden praxisbasierte Konzepte des Ent-ubens entwickelt, die auf den Erkenntnissen und Energien von sozialen Bewegungen, und alternativen Bildungspraxen aufbauen. Gemeinsam sind diesen die queer-feministische, de/post/antikoloniale Auseinandersetzungen mit alltäglichen Normen des akademischen Kanons, im Hinblick auf Institutionalisierungsprozesse und weiße Unschuld (white innocence) (Andreotti 2011; Fanon 1967; Spivak 1993; Wekker 2016). Ein integraler Teil der Forschung gilt der Untersuchung des Potenzials von Unlearning, um dominante Konzepte des Lernens, die oftmals unhinterfragt Praktiken der Transformation und des sozialen Wandels zugrunde liegen, zu destablisieren. In diesem Beitrag zur künstlerischen Forschung und Bildung wird außerdem die in den Künsten wie auch in der akademischen Forschung aktuelle Popularität von "unlearning" herausgefordert, indem das Bindegewebe zwischen "unlearning", "lernen" und "lebenslangem lernen" und ihrer Beziehungen zu de/post/antikolonialen Theorien und Praktiken untersucht wurden. Dokumentiert werden die verschiedenen künstlerischen Forschungspraktiken und deren Bedingungen zu dem, was "Unlearning" tun und sein könnte, durch kreatives Schreiben, (kollaborative) Essays, Gespräche und eine digitale Forschungsplattform. Zusammen bilden sie eine Unterstützung und Tragwerk, um das Ent-üben (Unlearning), mit den damit verbundenen Schwierigkeiten, Tücken und Freuden weiter zu praktizieren.

Forschungsstätte(n)
  • Akademie der bildenden Künste Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Nora Sternfeld, Universität für angewandte Kunst Wien , nationale:r Kooperationspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Carmen Mörsch, Johannes Gutenberg Universität Mainz - Deutschland
  • Henk Slager, MaHKU - Utrecht Graduate School of Visual Art and Design - Niederlande
  • Kathrin Thiele, Utrecht University - Niederlande

Research Output

  • 9 Zitationen
  • 7 Publikationen
  • 5 Künstlerischer Output
  • 1 Methoden & Materialien
  • 1 Software
  • 16 Disseminationen
Publikationen
  • 2018
    Titel Toilet (T)issues #3: Against All Odds - Migrant Domestic Labor Struggle and Forms of Organizing; In: Unlearning Exercises: Art Organizations as Sites for Unlearning
    Typ Book Chapter
    Autor Apostol
    Verlag Valiz, Amsterdam; Casco Utrecht
    Seiten 111-129
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Unlearning Exercises: Art Organizations as Sites for Unlearning
    Typ Book
    Autor Choi Binna
    Verlag Valiz
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Lifelong Learning and the Professionalised Learner; In: Unlearning Exercises: Art Organisations as Sites for Unlearning
    Typ Book Chapter
    Autor Annette Krauss
    Verlag Valiz, Amsterdam; Casco Utrecht
    Seiten 74-96
    Link Publikation
  • 2018
    Titel Have You Had a Productive Day?; In: Unlearning Exercises: Art Organizations as Sites for Unlearning
    Typ Book Chapter
    Autor Krauss
    Verlag Valiz, Amsterdam; Casco Utrecht
    Seiten 165-182
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Unlearning institutional habits: an arts-based perspective on organizational unlearning
    DOI 10.1108/tlo-10-2018-0172
    Typ Journal Article
    Autor Krauss A
    Journal The Learning Organization
    Seiten 485-499
  • 2023
    Titel Re-, and Un-, Defining Tools. Exploring intersectional approaches to digital search tools in library catalogs
    Typ Journal Article
    Autor Diakrousi
    Journal MARCH JOURNAL. Tools for Radical Study. A Collection of Manuals.
    Seiten 134-149
    Link Publikation
  • 2022
    Titel In The Vortex of Institutional Lives
    DOI 10.1162/artm_a_00313
    Typ Journal Article
    Autor Krauss A
    Journal ARTMargins
    Seiten 10-28

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