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Erforschung von Langzeit Mensch-Roboter-Interaktion

Exploring Long-Term Human-Robot Interaction

Astrid Weiss (ORCID: 0000-0001-7803-9413)
  • Grant-DOI 10.55776/V587
  • Förderprogramm Elise Richter
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2018
  • Projektende 28.02.2022
  • Bewilligungssumme 248.504 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Informatik (80%); Soziologie (20%)

Keywords

    Humn-Robot Interaction, Social Companion Robot, Long-Term Interaction, User-Centered Design

Abstract Endbericht

Heutzutage hielten bereits die ersten Staubsauger- und Rasenmäher-Roboter Einzug in die Häuser und den Alltag der Menschen. Mittlerweile produzieren auch die ersten Unternehmen wie bluefrog robotics (http://www.bluefrogrobotics.com/)und JIBO (https://www.jibo.com/)die ersten sozialen Gefährtenroboter (eng. social companion robots) für Endkunden. Soziale Gefährtenroboter sollen in erster Linie zwei Aufgaben erfüllen: (i) Menschen bei praktischen Alltagsaufgaben zu unterstützen und (ii) eine vom Benutzer wahrgenommene Beziehung unter Verwendung von sozialen Signalen zu etablieren. BUDDY ist einer der ersten im Handel erhältliche Roboter von dem der Hersteller behauptet, er sei in der Lage diese Art von sozialer Mensch-Roboter-Beziehung zu ermöglich. Bis dato existieren keine Langzeitstudien, die untersuchen wie sich diese Art von Roboter (die nicht nur eine bestimmte Alltagsaufgabe für den Menschen erledigt, sondern auch auf Interaktion durch simulierte soziale Signale ausgelegt ist) über einen längeren Zeitraum auf den menschlichen Alltag auswirkt. Die Arbeitshypothese besagt, dass sich die Interaktion von Nutzern mit einem sozialen Gefährtenroboter über die Zeit verändert und sich sowohl der Annahme- als auch der Akzeptanzprozess je nach den soziodemografischen Merkmalen der teilnehmenden Haushalte unterscheidet. In einer Reihe von ethnographischen Studien in Wien, Österreich, werden mit demographisch diversen Haushalten, die jeweils einen BUDDY-Roboter erhalten, langfristige Nutzungsweisen untersucht, um Faktoren zu identifizieren, die fördernd oder hindernd auf die Integration dieser Art von Roboter wirken. Hauptziel ist es, basierend auf einer relativ kleinen Stichprobe (acht Haushalte) über einen längeren Zeitraum (acht Monate), eine empirische Evidenz über die Annahme- und Akzeptanzprozesse zu schaffen. Begleitet von unterschiedlichen Feldmethoden werden mehrfach Haushaltsbesuche durchgeführt. Bevor den Teilnehmern ein BUDDY-Roboter zur Verfügung gestellt wird und sie über sechs Monate regelmäßig besucht werden, wird die Ausgangslage der Haushaltsroutinen erhoben. Nach diesem halben Jahr wird untersucht, wie sich eine einmonatige Abwesenheit von BUDDY auf die soziale Dynamik des Haushalts auswirkt, bevor er anschließend wieder für ein Monat integriert wird. Bisher wurden erst sehr wenige Langzeitstudien über die Nutzung/Interaktion von Endkunden mit Robotern (vorrangig Staubsauger-Roboter) in ihrem Zuhause durchgeführt. Aus diesem Grund besteht ein Bedarf an ökologisch gültigen Studien außerhalb von Laborumgebungen, die mit diesen neuartigen Gefährtenroboter-Produkten durchgeführt werden. In diesem Projekt wird daher, die sich verändernde Dynamik der Mensch-Roboter-Interaktion in Privathaushalten mit dem sozialen Gefährtenroboter BUDDY untersucht. Vergleichbare Studien waren bisher schwer möglich, da derartige Roboter technologisch nicht ausgereift genug waren und daher vorrangig in Laborumgebungen oder in kurzzeitigen Haushaltsstudien getestet wurden.

Was sind die wichtigsten Einflussfaktoren wie Menschen soziale Roboter in ihrem eigenen Zuhause wahrnehmen, nutzen und in ihren Alltag integrieren? In den letzten Jahren haben mehrere Unternehmen sogenannte soziale Roboter auf den Markt gebracht. Diese sozialen Roboter der ersten Generation (z.B. Kuri, Mykie, JIBO, HUB und Buddy) haben unter Endnutzer:innen das Verständnis von Robotern als stationäre, sprechende und unterhaltsame Begleiter geprägt. Frühere Untersuchungen haben ergeben, dass diese erste Generation sozialer Roboter für Privathaushalte zum Scheitern verurteilt sei: Roboter-Start-ups mussten schließen und Teilnehmer:innen an Langzeit-Studien weigerten sich schon nach wenigen Wochen, diese Roboter weiter zu benutzen. Auch der Vector-Roboter, der 2018 von Anki entwickelt wurde, wurde als "a robot companion and helper for people at home" beworben und für 250 $ vermarktet. Im Rahmen meines Elise-Richter-Projekts führten wir in Wien, Österreich, über einen Zeitraum von sieben Monaten eine Haushaltsstudie durch, bei der dieser Roboter acht demografisch unterschiedlichen Privathaushalten zur freien Nutzung gegeben wurde. Ziel der Studie war es, zu verstehen, welche Faktoren für die Nutzung von Vector langfristig relevant sind, selbst wenn der Roboter nicht nachhaltig den Alltag integriert wird. Unsere Ergebnisse zeigen die Relevanz der subjektiven Wahrnehmung und Erwartungshaltung, was soziale Roboter sind, wie sie funktionieren und was sie können bzw. nicht können. Aufgrund des als fehlend wahrgenommenen praktischen Nutzens und des schwindenden hedonischen und sozialen Nutzens haben die teilnehmenden Haushalte Vector nicht dauerhaft in ihr tägliches Leben integriert. Zusätzlich führte die COVID-19-Pandemie während der Laufzeit unserer Studie zu einer Änderung der Durchführung: Der vierte von insgesamt sechs Haushaltsbesuchen unserer Studie fand genau während des ersten Lockdowns (März 2020) statt und wurde daher, wie auch alle folgenden online durchgeführt. Wir waren dadurch zur Frage gekommen, ob die Isolation zu Hause die Beschäftigung der Menschen mit Vector erhöht (oder verändert), da wir erwarteten, dass die Menschen mehr Zeit mit dem Roboter verbringen und ein höheres Bedürfnis nach Unterhaltung und Gesellschaft haben würden. Interessanterweise ergaben unsere Befragungen, dass während des Lockdowns zwar neue Anwendungsfälle auftraten, dass aber die Nutzung von Vector insgesamt nicht zunahm. Auf der Grundlage unserer Ergebnisse kommen wir zu dem Schluss, dass sich der Prozess der Adoption von sozialen Unterhaltungsrobotern nur geringfügig von jenem funktionaler Staubsaugerroboter unterscheidet und sich möglicherweise nicht wesentlich von der Adoption von Technologie im Allgemeinen unterscheidet. Mit anderen Worten: Damit soziale Roboter für Privathaushalte in Zukunft erfolgreich sein können, müssen wir unserer Überzeugung nach einen praktischen Nutzen als Grundlage für eine erfolgreiche Adoption finden. Hedonische und soziale Qualitäten allein scheinen nicht auszureichen, um eine dauerhafte Integration zu erzielen.

Forschungsstätte(n)
  • Technische Universität Wien - 100%

Research Output

  • 238 Zitationen
  • 7 Publikationen
  • 3 Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 1 Weitere Förderungen

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