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Interaktionen in der Ethnologie: Frankfurt und Wien, 1925-1950

Interactions in Anthropology: Frankfurt and Vienna before the mid-20th century

Katja Geisenhainer (ORCID: 0000-0003-3362-3610)
  • Grant-DOI 10.55776/V689
  • Förderprogramm Elise Richter
  • Status beendet
  • Projektbeginn 15.02.2019
  • Projektende 14.08.2025
  • Bewilligungssumme 202.343 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (15%); Philosophie, Ethik, Religion (30%); Soziologie (55%)

Keywords

    Social and Cultural anthropology, Sociology Of Knowledge, History of Anthropology, Academic Network, Cultural historical concept

Abstract Endbericht

Betrachtet man die Verbindungen von Wiener Völkerkundlerinnen und Völkerkundlern zu deutschen fachspezi- fischen Instituten und Museen von der Zwischenkriegszeit bis in die unmittelbaren Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, so fallen die vergleichsweise intensiven und kontinuierlichen Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen in Frankfurt auf. Dies gilt für verschiedene Fachvertreterinnen und Fachvertreter und gestaltetete sich offen- sichtlich in jenen drei Jahrzehnten weitgehend unabhängig von der jeweiligen politischen und ideologischen Haltung, selbst zur Zeit der NS-Diktatur. Als Erklärung hierfür bietet sich an, dass sowohl Wien als auch Frankfurt gewissermaßen Hochburgen der kul- turhistorischen Schule innerhalb der Völkerkunde darstellten, wenngleich diese auf unterschiedlichen und auch wechselnden, z.B. religiösen oder rassistischen Grundannahmen basierte. Andernorts wandten sich viele Völ- kerkundler funktionalistischen, psychologisch-orientierten oder anderen tendenziell gegenwartsbezogenen An- sätzen zu. Gegenstand der kulturhistorischen Richtung war hingegen meist das historisch ausgerichtete Aufde- cken sogenannter Kulturkreise oder Kulturareale mit ihren jeweiligen Ausstrahlungs-Zentren. Dies war eine der bedeutendsten völkerkundlichen Ansätze in Österreich und Deutschland jener Zeit und beeinflusste andere Dis- ziplinen, wie z.B. Volkskunde, Archäologie, Vor- und Frühgeschichte sowie Kunstgeschichte. Ziel des Projektes Interaktionen in der Ethnologie zwischen Wien und Frankfurt... ist zu analysieren, welche konkrete Bedeutung der kulturhistorische Ansatz mit häufig differierenden Paradigmen für einzelne Kontakte zwischen den verschiedenen Völkerkundlern während der rund drei Jahrzehnte hatte, und wie sich die jeweili- gen Beziehungen gestalteten, als in Österreich und Deutschland unterschiedliche politische Systeme herrschten, im Fach über die Bedeutung der sogenannten Rassenkunde diskutiert wurde, insbesondere in Deutschland die meisten Völkerkundler den Verlust der ehemals deutschen Kolonien beklagten und sich für die Rückgewinnung einsetzten. Anhand von Interviews, Archivmaterial, Primär- und Sekundärliteratur wird der Fragen nachgegan- gen, inwiefern sich Kontroversen und Übereinstimmungen innerhalb der unterschiedlichen kulturhistorischen Ansätze sowohl in Korrespondenzen als auch in Publikationen ausdrückten, inwieweit die Ablehnung anderer Ansätze ein verbindendes Element darstellte und welche Rolle die jeweilige politische Positionierung spielte. Konkret im Hinblick auf den Nationalsozialismus soll geprüft werden, welche Bedeutung die jeweilige Haltung zum Regime sowohl für den Forschungsansatz als auch für die einzelnen Kontakte zwischen den Gelehrten hatte. Allgemein soll die Studie einen Beitrag hinsichtlich der Frage liefern, wie eng persönliche Kontakte und wis- senschaftliches Arbeiten miteinander verbunden waren und in welchem Ausmaß ähnliche wissenschaftliche Ansätze starke Differenzen auf anderem Gebiet, auch in Krisen-Zeiten und totalitärem System, überbrücken konnten. Das geplante Projekt ist damit für Kultur- und Sozialanthropologie, für moderne Geschichte und weite- re Disziplinen von Bedeutung, die sich mit ähnlichen Fragen befassen, und nicht zuletzt für die Wissenssoziolo- gie, da die einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre Arbeit im Kontext ihrer Netzwerke, ihrer regionalen Verortung und der unterschiedlichen politischen Systeme zu verschiedenen Zeiten betrachtet werden sollen.

Der kulturhistorische Ansatz als verbindendes Element für die relativ engen und anhaltenden Verbindungen zwischen Völkerkundler:innen in Wien und Frankfurt - beide Städte waren Zentren dieser Ausrichtung - konnte auf der Basis von Archivmaterial, Literaturrecherchen und Interviews bestätigt werden. Trotz der vielen und teils signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Vertreter:innen der kulturhistorischen Richtung und auch bedeutenden politischen oder ideologischen Differenzen einte sie unabhängig vom regionalen Schwerpunkt ihre gemeinsame wissenschaftliche Orientierung gegenüber denjenigen im Fach, die andere Ansätze vertraten. Sie pflegten oft einen toleranteren Umgang als mit Kolleg:innen anderer wissenschaftlicher Ausrichtungen. Innerhalb Wiens hingegen, wo seit den 1920er Jahren bis 1938 die "Wiener Schule" der SVD-Patres und damit ein kulturhistorischer Ansatz theologischer Prägung die Völkerkunde dominierte, fühlten sich diejenigen ausgebremst, die hier nicht dieser Variante folgten. Sie suchten daher oft Wirkungsmöglichkeiten und Austausch außerhalb Wiens, besonders mit kulturhistorisch arbeitenden Kolleg:innen in Frankfurt, wo seit 1925 das Forschungsinstitut für Kulturmorphologie angesiedelt war. Als Mitbegründer des kulturhistorischen Ansatzes, lehnte der Institutsleiter zu dieser Zeit schon schematische Vorgehensweisen wie auch eine theologische und rassistisch geprägte Ausrichtung ab. Der Beginn der NS-Diktatur in Deutschland beeinflusste die fachlichen Beziehungen zwischen Wien und Frankfurt kaum. Jüdischer Familienhintergrund oder Parteizugehörigkeit nahmen keinen wesentlichen Einfluss auf die Verbindungen zwischen den Wiener und Frankfurter Vertreter:innen der kulturhistorischen Richtung. Auch in den Jahren 1938 bis 1945 überbrückte der gemeinsame kulturhistorische Ansatz ideologische und politische Differenzen. Nach dem "Anschluss" wurde die Institutsleitung in Wien entlassen; die neue Leitung vertrat einen "Rassen"-basierten kulturhistorischen Ansatz. In Frankfurt, wo nach dem Tod des bisherigen Institutsleiters der potenzielle Nachfolger wegen seiner Ehe mit einer Jüdin die Lehrbefugnis verlor, war das Institut von der Schließung bedroht. Hier hielt man den Kontakt zu den SVD-Patres im Schweizer Exil ebenso aufrecht wie zu dem kulturhistorisch orientierten Wiener Prähistoriker und Unterrichtsminister im "Anschlusskabinett", Oswald Menghin, und zu dem neuen Institutsleiter in Wien. Trotz der Diskrepanzen sowohl im Ansatz als auch in der Positionierung zum NS-Regime zeigten sich letztere den Angehörigen des Frankfurter Instituts gegenüber unterstützend. Diese Netzwerke überdauerten auch den Krieg. Unbelastete Fachvertreter:innen halfen nun Kollegen mit nationalsozialistischem Hintergrund. Die Haltung zur NS-Bewegung sowie divergierende Grundgedanken traten zugunsten eines gemeinsamen wissenschaftlichen Ansatzes und der daraus resultierenden Verbindungen, einhergehend mit einem gewissen Maß an Vertrauen, in den Hintergrund.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Roland Hardenberg, Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main - Deutschland

Research Output

  • 26 Publikationen
  • 6 Disseminationen
  • 5 Wissenschaftliche Auszeichnungen
Publikationen
  • 2025
    Titel Jüdische Hautfarbe und "Rasse" im nationalsozialistischen Diskurs; In: Schwarze Juden, Weiße Juden? Über Hautfarben und Vorurteile
    Typ Book Chapter
    Autor Geisenhainer
    Verlag Wallstein-Verlag
    Seiten 140-148
  • 2025
    Titel An Early Work Opposing 'Race' Theories. Paul Leser's Unpublished Manuscript based on Fritz Graebner's Methode der Ethnologie
    Typ Journal Article
    Autor Geisenhainer K.
    Journal Anthropological Journal of European Cultures
    Seiten 10-35
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Suse Kälin und ihre Sammlung aus dem Iran; In: Weltenfragmente - Die Ethnologische Sammlung der Georg-August-Universität Göttingen
    DOI 10.17875/gup2024-2690
    Typ Book Chapter
    Verlag Göttingen University Press
  • 2024
    Titel Reche, Karl Otto (in: Deutsche Biographie)
    Typ Other
    Autor Geisenhainer
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Schmidl, Therese Marianne Luise Emilie Marie (in: Deutsche Biographie)
    Typ Other
    Autor Geisenhainer
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Richard Thurnwald und die Eugenik-Debatten seiner Zeit. Beiträge aus der deutschsprachigen Ethnologie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
    Typ Journal Article
    Autor Geisenhainer K.
    Journal Sociologus
    Seiten 71-106
    Link Publikation
  • 2024
    Titel Suse Kälin und ihre Sammlung aus dem Iran. Göttingens erste Doktorandin im Fach Völkerkunde; In: Weltenfragmente. Die Ethnologische Sammlung der Georg-August-Universität Göttingen
    Typ Book Chapter
    Autor Geisenhainer K.
    Verlag Universitätsverlag Göttingen
    Seiten 164-183
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Netzwerk der Völkerkunde zwischen Wien und dem "Altreich" 1938-1945.; In: Völkerkunde zur NS-Zeit aus Wien (1938-1945). Institutionen, Biographien und Praktiken in Netzwerken. Band 2
    Typ Book Chapter
    Autor Geisenhainer
    Verlag Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
    Seiten 743-850
    Link Publikation
  • 2021
    Titel "Rassenkunde" und "Rassenhygiene" an der Philosophischen Fakultät in Wien 1923-1938; In: Völkerkunde zur NS-Zeit aus Wien (1938-1945). Institutionen, Biographien und Praktiken in Netzwerken. Band 1.
    Typ Book Chapter
    Autor Geisenhainer
    Verlag Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
    Seiten 85 - 128
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Gescheiterte Interventionen Otto Reche und seine Wiener Nachfolge; In: Völkerkunde zur NS-Zeit aus Wien (1938-1945). Institutionen, Biographien und Praktiken in Netzwerken. Band 1
    Typ Book Chapter
    Autor Geisenhainer K.
    Verlag Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
    Seiten 129 - 152
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Jüdische Lebenslinien in der Wiener Völkerkunde vor 1938: Das Beispiel Marianne Schmidl; In: Völkerkunde zur NS-Zeit aus Wien (1938-1945) Institutionen, Biographien und Praktiken in Netzwerken. Band 1
    Typ Book Chapter
    Autor Geisenhainer K.
    Verlag Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
    Seiten 153 - 204
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Erika Sulzmann und die "Stammeskarte von Afrika": Der frühe Werdegang einer Ethnologin im NS-Kontext; In: Völkerkunde zur NS-Zeit aus Wien (1938-1945) Institutionen, Biographien und Praktiken in Netzwerken. Band 1
    Typ Book Chapter
    Autor Geisenhainer K.
    Verlag Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
    Seiten 493 - 520
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Auseinandersetzungen um die institutionelle Verortung von "Rassenkunde" und "Rassenhygiene" am Beispiel Wien 1938-1943; In: Völkerkunde zur NS-Zeit aus Wien (1938-1945). Institutionen, Biographien und Praktiken in Netzwerken. Band 2
    Typ Book Chapter
    Autor Geisenhainer K.
    Verlag Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
    Seiten 927 - 966
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Verfolgung, Deportation und Ermordung: Die letzten Lebensjahre von Marianne Schmidl; In: Völkerkunde zur NS-Zeit aus Wien (1938-1945) Institutionen, Biographien und Praktiken in Netzwerken. Band 3
    Typ Book Chapter
    Autor Geisenhainer K.
    Verlag Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
    Seiten 1553 - 1582
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Das Institut in Zeiten von Diktatur und Krieg; In: Frobenius. Die Kunst des Forschens. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Giersch, Frankfurt a.M. 24. März - 14. Juli 2019
    Typ Book Chapter
    Autor K. Geisenhainer
    Verlag Michael Imhof
    Seiten 46-55
  • 2019
    Titel An Ethnologist 'With a Passionate Interest': Biography of Erika Sulzmann, from the National Socialist Era to the German Federal Republic
    Typ Other
    Autor Geisenhainer
    Link Publikation
  • 2023
    Titel Ein unstillbarer Hang zu reisen. Von Köln aus rund um die Welt: Anne Haeming und Carl Deußen machen mit dem Ethnologen und Sammler Wilhelm Joest bekannt
    Typ Journal Article
    Autor Geisenhainer
    Journal Frankfurter Allgemeine Zeitung
    Seiten 10
  • 2021
    Titel Schmidl, (Therese) Marianne (1890-ca. 1942), Ethnologin und Bibliothekarin (in: Österreichisches Biographisches Lexikon ab 1815)
    Typ Other
    Autor Geisenhainer
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Tagungsbericht. "Terrains Mouvants. L'ethnologie de Hilde et Richard Thurnwald/Unsichere Felder. Hilde und Richard Thurnwalds Ethnologie/Changing Fields. Hilde And Richard Thurnwald's Ethnology"
    Typ Journal Article
    Autor Geisenhainer
    Journal Sociologus
    Seiten 199-204
    Link Publikation
  • 2020
    Titel "aus innerer Zustimmung zu den Programmpunkten der NSDAP" - Der Völkerkundler Hans Plischke (1890-1972) und sein Wirken in Göttingen.; In: Forschen im 'Zeitalter der Extreme'. Akademien und andere Forschungseinrichtungen im Nationalsozialismus und nach 1945.
    Typ Book Chapter
    Autor Geisenhainer
    Verlag Wallstein-Verlag
    Seiten 263-296
  • 2020
    Titel [Rezension] Holger Jebens (Hrsg.): Nicht alles verstehen.
    Typ Journal Article
    Autor Geisenhainer
    Journal Paideuma
    Seiten 273-278
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Der Kulturhistoriker Paul Leser und seine Verbindung zur Bündischen Jugend und zum SVD-Orden
    Typ Journal Article
    Autor Geisenhainer
    Journal Paideuma
    Seiten 7-47
  • 2020
    Titel Dupré, Wilhelm. Paul J. Schebesta mit Briefen aus dem Urwald. 289 pp., bibliogr. Vienna: Austrian Academy of Sciences, 2017. 49.00 (paper)
    DOI 10.1111/1467-9655.13402
    Typ Journal Article
    Autor Geisenhainer K
    Journal Journal of the Royal Anthropological Institute
  • 2022
    Titel Marginalized in Central European Anthropology and Persecuted as a Jew: The Case of Marianne Schmidl
    Typ Journal Article
    Autor Geisenhainer K.
    Journal History of Anthropology Review
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie
    Typ Other
    Autor Geisenhainer K.
    Link Publikation
  • 2022
    Titel Linkspolitische Positionierung, Marginalisierung und Emigration in der Geschichte der Ethnologie: Der Ethnologe und Asienwissenschaftler Otto Mänchen-Helfen (1894-1969)
    Typ Journal Article
    Autor Geisenhainer K.
    Journal Paideuma
    Seiten 35-79
    Link Publikation
Disseminationen
  • 2024 Link
    Titel "Kunst, Raub und Rückgabe" - content support regarding a website of the Prussian Cultural Heritage Foundation: 'Art, Looting and Restitution'
    Typ Engagement focused website, blog or social media channel
    Link Link
  • 2019
    Titel Spokesperson for the Working Group on History of Anthropology of the German Association of Social and Cultural Anthropology (Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie)
    Typ A formal working group, expert panel or dialogue
  • 2020 Link
    Titel Correspondent and co-convenor of the History of Anthropology Network (HOAN) within the European Association of Social Anthropologists (EASA)
    Typ A formal working group, expert panel or dialogue
    Link Link
  • 2023
    Titel Connections between Historical and Contemporary Issues in Ethnology/Cultural Anthropology
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2021
    Titel "Wissenschaft im Dritten Reich" on MDR AKTUELL, broadcast on 12 September 2021 - Contribution to a radio programme
    Typ A press release, press conference or response to a media enquiry/interview
  • 2025
    Titel "100 years of the Frobenius Institute in Frankfurt" - Participation in a press meeting with the heads of the Frobenius Institute and the Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
    Typ A press release, press conference or response to a media enquiry/interview
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2025
    Titel Commemorative lecture "'über den rein dienstlichen Betrieb hinaus' - Die Institutsgeschichte im Überblick" on the occasion of the 100th anniversary of the Frobenius Institute in Frankfurt am Main
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Regional (any country)
  • 2025
    Titel Lecture '"Itinerancies" between Vienna and Frankfurt from the 1920s until the 1940s', panel 'Intertwined Itinerancies: Rethinking Movements and Tracing Knowledge in the Histories of Anthropologies' (9th Congress of the Portuguese Anthropological Association (APA) "Itinerancies")
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
  • 2024
    Titel Co-presenter of the lecture "'Wir eingebildeten Europäer' - Debatten, Verstrickungen und das Erbe der Ethnologie des frühen 20. Jahrhunderts", international online lecture series "Decolonizing Anthropology. A Self-Critical Appraisal of the Current State of Research and Teaching"
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
  • 2023
    Titel Public lecture "Verwischte Differenzen: zu Formung und Veränderungen von Netzwerken in der deutschsprachigen Ethnologie, 1933 bis 1945" as part of the colloquium of the Ethnological Seminar Lucerne
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Regional (any country)
  • 2019
    Titel Lecture "Die Ethnologin Marianne Schmidl" in the 'Lectures, Events and Excursions' series of the Weltmuseum Wien Friends
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Regional (any country)

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