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Musik, Medizin und Therapie in Wien (ca. 1820-1960)

Music, Medicine and Therapy in Vienna (c. 1820-1960)

Andrea Korenjak (ORCID: 0000-0002-6206-8161)
  • Grant-DOI 10.55776/V725
  • Förderprogramm Elise Richter
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2019
  • Projektende 29.02.2024
  • Bewilligungssumme 358.776 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Humanmedizin, Gesundheitswissenschaften (15%); Klinische Medizin (15%); Kunstwissenschaften (30%); Psychologie (40%)

Keywords

    Medicine, Vienna, History of Music Therapy, Psychiatry, Music

Abstract Endbericht

Das Projekt verfolgt das Ziel, die Entstehungsgeschichte und Wegbereiter musiktherapeutischer Konzepte in Wien von ca. 18201960 zu erforschen. Das Projekt ist in zwei Teile und Zeitabschnitte gegliedert: Der erste Teil des Projekts erforscht die Beziehung zwischen Musik, Medizin und Psychiatrie im 19. Jahrhundert, wobei das medizinische Interesse an der therapeutischen Funktion der Musik bereits in den 1840-er Jahren seinen Höhepunkt erreicht. Dieser Teil umfasst sozial-kulturelle und -politische Aspekte (wie den Beginn der modernen Psychiatrie, politische Reformen des Wohlfahrtswesens, die Errichtung von eigenen Anstalten für psychisch Kranke etc.), frühe Pioniere des Einsatzes von Musik in psychiatrischen Anstalten sowie den medizinischen und musikästhetischen Diskurs in Wien, u.a. dargestellt am Beispiel lateinischer und deutscher medizinischer Dissertationen zur Musik, die erstmals in ihrer Gesamtheit ausgewertet werden. Dieser Teil bildet den Hauptteil der Habilitationsschrift Musik, Medizin und Psychiatrie in Wien im 19. Jahrhundert. Der zweite Teil behandelt die Zeit von ca. 1900 bis 1960 und konzentriert sich auf kulturelle Strömungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, welche die Pioniere der modernen Musiktherapie in Wien inspirierten und den Weg zur Gründung der Wiener Musiktherapie im Jahr 1958 bereiteten. Zu diesen Strömungen und Reformbewegungen zählen u.a. die Heil-Rhythmik, Anthroposophie und die Lehre Harmonik sowie psychotherapeutische Ansätze und reform- musikpädagogische Konzepte. Dieser Themenbereich zu den Vorläufern der modernen Wiener Schule der Musiktherapie und ihrer Gründung im Jahr 1958/59 wird in ausgewählten (peer reviewed) Artikeln dargestellt. Teil dieses Projekt ist die Organisation der internationalen Konferenz Musik, Medizin und Therapie in historischen Kontexten (c. 18001960) an der Universität Wien. Dieses Projekt wird zu einer seit langem ausstehenden kulturhistorischen Erschließung, Kontextualisierung und Analyse der medizinischen und therapeutischen Verwendung von Musik in Wien beitragen. Die zu erwartenden Ergebnisse aus diesem Projekt werden nicht nur grundlegend für jede weiterführende Erforschung der Verbindung von Musik, Medizin und therapeutischen Ansätzen in Wien, sondern auch in der europäischen Kulturgeschichte sein.

Das Projekt verfolgte das Ziel, eine bislang ausstehende Beschreibung, historische Kontextualisierung und Analyse der Verwendung von Musik in Medizin, Psychiatrie und Therapie von ca. 1800 bis 1960 in Wien zu leisten. Zu diesem Zweck wurden ausgedehnte Recherchen in Wiener Archiven (Biografien, Krankengeschichten, Klinikberichte, Lagepläne, Bilder etc.) durchgeführt, über 1000 Primärquellen (historische Bücher, medizinische Artikel, Zeitungsberichte, Noten etc.) ausgewertet sowie die projektrelevante Sekundärliteratur hinzugezogen. Der Schwerpunkt wurde auf die Habilitationsschrift "Musik in der Wiener Medizin und Psychiatrie (ca. 1780-1850)" gelegt, die 680 Seiten umfasst. Diese Monographie beschreibt erstmals die Entstehung musiktherapeutischer Konzepte in Wien im ausgehenden 18. Jahrhundert, die zunächst auf den mittelalterlichen diätetischen Regeln ("res non naturales") beruhten, in denen die Musik als ein Mittel zur Erhaltung und Wiederherstellung des seelischen Gleichgewichts ("accidentia animae") erachtet wurde. So empfahlen Wiener Ärzte, die oft selbst talentierte Musiker waren, die Musik als Adjuvans, insbesondere in der Genesungsphase des*der Kranken. Am Beginn des 19. Jahrhunderts versuchte der Arzt Bruno Görgen (1777-1842) erstmals, die Musik in die Wiener Psychiatrie zu integrieren, indem er zunächst Patient*innen der Wiener "k. k. Irren-Anstalt" musikalisch beschäftigte. 1819 gründete Görgen in Gumpendorf die erste "Privat-Heilanstalt für Gemüthskranke", die er 1931 nach Ober-Döbling verlegte. In der Wiener Psychiatrie des 19. Jahrhunderts galt Musik nicht als eine Form des emotionalen Selbstausdrucks des*der Patient*in, sondern in erster Linie als Mittel zur sinnvollen Beschäftigung, Ablenkung von morbiden Gedanken und "fixen Ideen", als "moralisches" Erziehungsmittel und Unterhaltung (z. B. Anstaltskonzerte und Kammermusik). Auffallend ist dabei, dass eine musikalische Beschäftigung in der Regel Patient*innen der Wiener "Oberschicht" vorbehalten war, die sich die Kosten einer privaten psychiatrischen Anstalt leisten konnten. Die biedermeierliche Salonkultur und die häusliche Musizierpraxis bürgerlicher und adliger Patient*innen bildeten die Grundlage für die musikalischen Aufführungen in psychiatrischen Anstalten. Patient*innen aus nicht-privilegierten sozialen Milieus waren hingegen in der Regel von musikalischen Aktivitäten ausgeschlossen (soziale Schieflage). Im Rahmen des Projekts wurden alle Wiener (lateinischen und deutschen) medizinischen Monografien des 19. Jahrhunderts zur Musik ausgewertet, wobei diese nicht nur neue Erkenntnisse zu vielfältigen medizinischen Theorien zur Wirkung der Musik auf Körper und Seele lieferten, sondern ebenso Einblicke in historische Empfehlungen für den "musikalischen Arzt". Ein weiteres Ergebnis des Projekts ist eine umfangreiche Darstellung aller musikbezogenen Krankengeschichten und Diagnosen, die anhand der Originale und des historischen Kontexts überprüft und systematisiert wurden. Zwei peer-review Artikel beleuchten die weitere Entwicklung und Institutionalisierung der modernen Musiktherapie in Wien um 1958, die nicht nur von internationalen Musiktherapiebewegungen (insbesondere in den USA), sondern auch von mehreren Reformbewegungen beeinflusst wurde, darunter die Rhythmus- und Tanzbewegung, Anthroposophie sowie psychotherapeutische und reformpädagogische Konzepte.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Evan Ruud, University of Oslo - Norwegen
  • John Habron, Royal Northern College of Music - Vereinigtes Königreich
  • Peregrine Horden, The University of Oxford - Vereinigtes Königreich
  • Penelope Gouk, University of Manchester - Vereinigtes Königreich

Research Output

  • 3 Publikationen
  • 1 Policies
  • 4 Disseminationen
  • 7 Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 1 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2022
    Titel Musik, Medizin und Therapie in Wien um 1958: Internationale Beziehungen und Wissenstransfer zwischen Wien und den USA
    DOI 10.14220/9783737013932.467
    Typ Book Chapter
    Autor Korenjak A
    Verlag Brill Deutschland
    Seiten 467-490
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Hanslick's Discourse on Musical Aesthetics in the Context of Medicine and Psychiatry circa 1850; In: Hanslick in Context
    Typ Book Chapter
    Autor Korenjak A.
    Verlag Hollitzer
  • 2020
    Titel Musik bei psychiatrischen und "psychosomatischen" Erkrankungen im Wiener Kontext des 19. Jahrhunderts; In: Musiktherapie bei psychiatrischen und psychosomatischen Störungen.
    Typ Book Chapter
    Autor Korenjak A.
    Verlag Elsevier
Policies
  • 2023
    Titel Historical background of medical, psychiatric, and therapeutic concepts and practices
    Typ Influenced training of practitioners or researchers
Disseminationen
  • 2020
    Titel Seminar for students at Vienna University
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
  • 2020
    Titel Press article on the project
    Typ A press release, press conference or response to a media enquiry/interview
  • 2019
    Titel Project report
    Typ A magazine, newsletter or online publication
  • 2020
    Titel Interview and presentation of the project (scilog)
    Typ A broadcast e.g. TV/radio/film/podcast (other than news/press)
Wissenschaftliche Auszeichnungen
  • 2024
    Titel Invited speaker
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
  • 2024
    Titel Habilitation
    Typ Honorary Degree
    Bekanntheitsgrad Continental/International
  • 2023
    Titel Invited speaker
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
  • 2023
    Titel Invited speaker
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad National (any country)
  • 2021
    Titel Invited speaker
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
  • 2021
    Titel Invited speaker
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad National (any country)
  • 2019
    Titel Invited speaker
    Typ Personally asked as a key note speaker to a conference
    Bekanntheitsgrad Continental/International
Weitere Förderungen
  • 2023
    Titel Music and Psychoanalysis (c. 1910-1970)
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2023

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